Empfehlungen für Eltern zum besseren Schutz ihrer Kinder bei der Internetnutzung

Da das Internet neben vielen wertvollen Inhalten auch manche Seiten vorhält, die nicht für Kinder und Jugendliche erstellt wurden und nicht für sie geeignet sind, ist der beste Schutz eine Kombination aus mehreren Bausteinen.

Kindersuchmaschinen

Wenn Sie ihre Kinder, in dem Altern bis etwas 12 Jahre, im Internet surfen lassen, sollten Sie das über eine der Kindersuchmaschinen im Internet einrichten.

Zu empfehlen sind

► fragFINN.de des fragFINN e.V., Berlin oder
► Blinde Kuh des Blinde Kuh e.V., Hamburg

"fragFINN" z.B. stellt über 10.000 Internetseiten im Sinne einer "White List" als unbedenklich zur Verfügung.

Wenn Kinder über "Google" im Internet recherchieren dürfen, kann hier "Safe Search Kids" aktiviert werden.

Jugendschutzfilter

Aktivieren Sie einen Jugendschutzfilter, um Kinder vor nicht altersgerechten Inhalten im Internet zu schützen, wie z.B.

► JusProg (jugendschutzprogramm.de) des JusProg e.V.

Einen Überblick, welche Filter für mobile Endgeräte gerade am sinnvollsten sind erhält man auch unter mobilsicher.de, einem Kooperationsprojekt der gemeinnützigen Vereine iRights e.V. und ITUJ e.V.

Begleiten und im Gespräch bleiben

Möglichst bevor Kinder eigenständig ins Internet gehen dürfen, sollten Eltern mit ihren Kindern besprechen, dass ihnen möglicherweise Inhalte begegnen könnten, die ungeeignet für sie sind, abstoßend oder Angst einflößend. Wenn ihnen so etwas begegnet, sollten sie wissen, dass sie unbedingt mit ihren Eltern darüber sprechen sollen.

Auch ist es sinnvoll Kindern klar zu machen, dass sie im akuten Fall möglichst schnell diese Seite wegklicken bzw. schließen sollen.

Gute Informationen zum Medienschutz und zur Medienpädagogik finden Eltern z.B. unter folgenden Seiten:

Auf den Seiten des Internet-ABC können Kinder z.B. einen "Surfschein", einen "Führerschein für das Internet" machen.

Selbst die besten Maßnahmen können leider jedoch keinen 100 % igen Schutz bieten. So kann es trotz aller Schutzmaßnahmen passieren, dass Kinder im Internet mit unangemessenen Inhalten konfrontiert werden können.

Wenn Eltern oder ihre Kinder dann doch einmal beim Surfen im Internet auf jugendgefährdende Inhalte stoßen sollten z.B. mit pornografischen oder gewaltverherrlichenden Darstellungen, können sie diese Seiten bei den folgend aufgelisteten Beschwerdestellen melden.

Die Mitarbeiter dieser Stellen sichten und bewerten die gemeldeten Angebote und veranlassen ggf. die Abschaltung der Seite beim Verantwortlichen. Je nach rechtlicher Lage wird die Strafverfolgung eingeschaltet.

Realistischerweise ist eine Sperrung von unzulässigen Internetseiten nicht immer durchführbar, da z.B. viele Betreiber von Internetseiten ihren Sitz im Ausland haben oder die Serverstandorte verschleiern. Die deutschen Behörden haben dann entsprechend eingeschränkte Verfolgungsmöglichkeiten.

Ansprechpartnerin für Rückfragen

  • Cordula Stark

    0211 - 8992421

    E-Mail
  • Landeshauptstadt Düsseldorf
    Jugendamt

    Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz/Medienschutz