Zahlen, Daten und Fakten zum Klimaschutz in Düsseldorf

Klimaschutz und Klimaanpassung – was ist der Unterschied?

Die Stadt Düsseldorf ist bereits seit vielen Jahren sowohl im Bereich Klimaschutz als auch im Bereich Klimaanpassung aktiv. Doch wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen Klimaschutz und Klimaanpassung? Die beiden Begriffe werden häufig synonym verwendet, dabei handelt es sich um zwei unterschiedliche Themenbereiche.

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Landeshauptstadt Düsseldorf

Pfad zur Klimaneutralität 2035

Im Jahr 2019 hat der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf das ehrgeizige Ziel beschlossen, bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu werden. Das bedeutet, dass die CO2-Emissionen in Düsseldorf von derzeit rund 6 Tonnen je Einwohnerin oder Einwohner und Jahr um 4 Tonnen auf zwei Tonnen pro Kopf und Jahr reduziert werden müssen. Der Weltklimarat hat dargelegt, dass dieser Emissionswert pro Kopf keinen negativen Einfluss auf die Naturkreisläufe der Erde verursacht.

Erste Sofortmaßnahmen wie die energetische Sanierung städtischer Gebäude, die Umrüstung auf energiesparende LED-Beleuchtung, eine Erweiterung städtischer Förderprogramme oder eine Solarinitiative wurden bereits auf den Weg gebracht. Außerdem wurde die Kleine Kommission Klimahilfe gegründet, in der jeweils zwei Vertreterinnen oder Vertreter der Ratsfraktionen sowie des Jugendrates zusammen mit der Verwaltung wichtige Bausteine zur Erreichung der Klimaneutralität beraten.

Luftaufnahme Landeshauptstadt Düsseldorf

Klimaschutzkonzept 2025

Im Jahr 2017 wurde ein umfangreiches Maßnahmenprogramm zum Klimaschutz auf den Weg gebracht.

Das Programm basiert auf:

  • einer Analyse der Ausgangssituation (Endenergie- und Treibhausgasbilanzierung sowie ein Überblick über bisherige Konzepte und Projekte) und
  • einer Analyse und Beteiligung der Stadtgesellschaft mit einer Milieuanalyse, einer Bevölkerungsbefragung, einer Workshop- und Interviewreihe sowie
  • einer Überprüfung und Weiterentwicklung von Klimaschutzszenarien, wie das Klimaschutzziel für Düsseldorf erreicht werden kann.

Für den Zeitraum bis 2025 wurden so 80 konkrete Empfehlungen und Projektvorschläge, aufgeteilt auf sieben Strategiesäulenn entwickelt:

  1. Energiesparendes Bauen und Sanieren in Wohngebäuden
  2. Energieversorgung und -infrastruktur sowie erneuerbare Energien
  3. Energieeffizienz bei Gewerbe, Handel, Dienstleistung
  4. Bildung
  5. Vorbild Konzern Stadt Düsseldorf
  6. Klimafreundliche Mobilität
  7. Lebensstil und Konsum

Zum Klimaschutzkonzept 2025

Logos PTJ, Bundesminiterium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Klimainitiative

Die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes 2025 wird durch Mittel der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.

Symbolfoto zum Thema

CO2-Bilanz

Aktuell (Stand: CO2-Bilanz 2018) werden in Düsseldorf rund 4,22 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr ausgestoßen. Diese teilen sich auf die Sektoren Handel/ Dienstleistung/ Industrie/ Gewerbe (38 Prozent), Verkehr (29 Prozent), private Haushalte (31 Prozent) und städtische Einrichtungen (2 Prozent) auf. Pro Kopf entspricht dies 6 Tonnen CO2 pro Jahr. Gegenüber dem Jahr 1987, als erstmals eine CO2-Bilanz in Düsseldorf erstellt wurde, konnte bereits ein Rückgang der CO2-Emissionen um 52 Prozent erreicht und das angestrebte Minderungsziel der Bundesregierung von 40 Prozent in den Jahren 1990 bis 2020 übertroffen werden.

Zur Energie- und CO2-Bilanz der Landeshauptstadt Düsseldorf

European Energy Award Logo

European Energy Award

Mit der Teilnahme am European Energy Award hat sich die Stadt Düsseldorf verpflichtet, ihre energie- und klimapolitischen Maßnahmen alle vier Jahre von einem externen Auditor überprüfen zu lassen. Seit 2003 wurde diese Prüfung inzwischen fünfmal erfolgreich absolviert. Die Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept Düsseldorf 2025 sind inzwischen Hauptbestandteil der Auditierung.

Weitere Informationen

Globale CO2-Uhr

Die CO2-Uhr des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) veranschaulicht, wieviel CO2 in die Atmosphäre abgegeben werden darf, um die globale Erwärmung auf maximal 1,5°C beziehungsweise 2°C zu begrenzen. Gleichzeitig zeigt sie, wann das zur Begrenzung der Erderwärmung maximal zur Verfügung stehende CO2-Budget vorraussichtlich aufgebraucht sein wird. Mit wenigen Klicks können Sie die Schätzungen für beide Temperaturziele vergleichen und sehen, wieviel Zeit im jeweiligen Szenario bleibt.

Weitere Informationen

Wir beraten Sie gerne

  • Landeshauptstadt Düsseldorf
    Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz

  • Abteilung
    Kommunales Klimamanagement

    Startseite Klimaschutz
  • Brinckmannstraße 7
    40225 Düsseldorf
    Telefon 0211 - 8926860

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