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Heilpädagogisch-Integrative Kindertagesstätte

Für die meisten Kinder beginnt mit dem Besuch der Kindertagesstätte ein neuer Lebensabschnitt.

Sie erleben sich erstmals in einer größeren Gruppe gleichaltriger Kindern ohne die Unterstützung der Eltern und schließen die ersten Freundschaften. Das Zusammenleben in der Gruppe erfordert von den Kindern aber auch immer wieder, eigene Bedürfnisse zurückzustellen und sich an Regeln zu halten.

Der Besuch eines Kindergartens/einer Kindertagesstätte ist ein wichtiger Entwicklungsschritt für jedes Kind.

Wer kann die heilpädagogisch-integrative Tagesstätte besuchen?

Aufgenommen werden behinderte, entwicklungsverzögerte und nichtbehinderte Kinder im Alter von 3-6 Jahren. Unsere Kindergruppen haben entweder einen integrativen Ansatz (hier werden behinderte und nicht-behinderte Kinder gemeinsam betreut) oder sind rein heilpädagogisch ausgerichtet.

Die integrierten Gruppen setzen sich aus fünf behinderten und zehn nichtbehinderten Kindern zusammen.

Die heilpädagogischen Gruppen umfassen in der Regel 8-10 behinderte Kinder.

Die Gruppen werden von pädagogischen und heilpädagogischen Fachkräften geführt (Erzieher/Erzieherinnen, Heilpädagogen/Heilpädagoginnen, Kinderpfleger/Kinderpflegerinnen). Durch die gemeinsame Erziehung behinderter und nichtbehinderter Kinder in einer Gruppe oder unter einem Dach wollen wir die Basis für ein selbstverständliches Zusammenleben behinderter und nichtbehinderter Menschen in der Gesellschaft schaffen.

Was geschieht in der heilpädagogisch-integrativen Kindertagesstätte?

Ausgehend von den individuellen Möglichkeiten der Kinder machen wir in der Kindertagesstätte Angebote, die es den Kindern ermöglichen, ihre Umwelt kennenzulernen, sie zu erforschen, zu begreifen und zu gestalten. Unser Ziel ist es, jedes Kind seinen Fähigkeiten entsprechend im emotionalen, sozialen und kognitiven Bereich zu fördern.

Die pädagogische Förderung geschieht in Einzel- und Gruppenarbeit.

Die Kinder, die unsere Kindertagesstätte besuchen, sollen

  • sich in ihrer Individualität angenommen fühlen,
  • einen größtmöglichen Raum zum Entdecken und Experimentieren haben, indem ihre Neugierde geweckt wird,
  • die Möglichkeit bekommen, sich mit ihrer Umwelt handelnd und erlebend auseinanderzusetzen,
  • dabei ihre Fähigkeiten und Grenzen kennenlernen und erweitern,
  • ein größtmögliches Maß an Selbständigkeit und Gemeinschafts- fähigkeit entwickeln,
  • und sich selbst in unterschiedlichen Gruppensituationen erfahren.

Grundlegende Voraussetzung für das Gelingen der Arbeit ist die Mitarbeit der Eltern und ihre grundsätzliche Übereinstimmung mit unserer Konzeption und Zielsetzung.


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17. April 2014 | 14:40 Uhr

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