Haus der kleinen Forscher

Das »Haus der kleinen Forscher« hat das Ziel, Naturwissenschaft und Technik für Kinder im Kindergartenalter erlebbar zu machen. Die natürliche Begeisterung der Kinder an dem Thema soll von den Erzieherinnen und Erziehern aufgegriffen, Interesse gefördert und thematische Zusammenhänge sollen verdeutlicht werden. Neben Neu- und Wissbegierde der Kinder werden auch die Sprach-, Lern- und Sozialkompetenz sowie die Feinmotorik gestärkt.

 

Zusammengefasst lässt sich die Mission des "Haus der kleinen Forscher" folgendermaßen beschreiben: Das »Haus der kleinen Forscher« verankert dauerhaft in allen Kindertageseinrichtungen in Deutschland die alltägliche Begegnung mit Natur und Technik. In einem praxisnahen Ansatz unterstützt es Erzieherinnen und Erzieher in ihrer Arbeit und bindet dabei die Eltern ein. Damit leistet es einen Beitrag zur Stärkung der frühkindlichen Bildung und zur langfristigen Nachwuchssicherung in den Ingenieur- und Naturwissenschaften.

 

Träger von Kindertageseinrichtungen bilden in ihrer Region oder Kommune Netzwerke. Ein Netzwerkkoordinator organisiert dann die Umsetzung der Ziele. Das heißt, es werden Workshops von durch die Initiative geschulte "Trainer" abgehalten, in denen die Erzieherinnen und Erzieher der teilnehmenden Tageseinrichtungen mit Ziel und Durchführung vertraut gemacht werden. Am wichtigsten sind dabei die Experimente. Auf bebilderten Experimentierkarten sind diese ausführlich beschrieben. Die Experimente haben immer einen Alltagsbezug und lassen sich mit einfachen Materialien von den Kindern auch im Freispiel nachvollziehen, wenn sie den Vorgang mit den Erzieherinnen und Erziehern geübt haben. Dabei gibt es immer Anregungen und Aufforderungen, selber über eine Erweiterung oder Fortführung nachzudenken. Es gibt immer Experimentierreihen zu bestimmten Themenkreisen (Wasser, Luft, Sprudelgase etc.). Durch Dokumentation und Projekte können die teilnehmenden Einrichtungen die Auszeichnung »Haus der kleinen Forscher« erlangen und diese mit einer Plakette nach außen dokumentieren.

 

Im Netzwerk des Jugendamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf arbeiten 63 der 104 städtischen Tageseinrichtungen für Kinder im Sinne der Stiftung. Zum Netzwerk gehören außerdem Institutionen, die dessen Arbeit auf ganz unterschiedliche Art und Weise unterstützen können. Für das Jugendamt Düsseldorf sind das der Aquazoo, das Umweltamt, die Fachschule des Ursulinenkollegs, das Competence Center Begabtenförderung (CCB), das städtische Kinderhilfezentrum und die IHK. Außerdem können Paten einzelne Einrichtungen unterstützen, durch Knowhow oder durch (Sach-)Spenden. Diese Paten können aus der Elternschaft, dem Umfeld oder dem Bekanntenkreis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kindertageseinrichtung kommen. Art und Weise und zeitlicher Umfang der Patenschaft kann im Einzelfall mit den Beteiligten abgestimmt werden. Die Initiative wurde im Jahr 2006 ins Leben gerufen. Sie ist ein lebender Prozess, an dessen Mitgestaltung die beteiligten Kindertageseinrichtungen nach dem Prinzip des kokonstruktiven Ansatzes teilhaben können.

 

Seit Anfang Juni gibt es nicht nur ein visuelles, sondern auch ein festes »Haus der kleinen Forscher« für Düsseldorf: das Umweltinfozenter (UIZ) am Rheinufer. Hier finden Workshops, Ferienaktionen und weitere Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit den Netzwerken der Diakonie und des Deutschen Roten Kreuzes statt.

 

Weitere Informationen können Sie auch der Internetseite der Initiative und des Umweltamtes entnehmen:

www.haus-der-kleinen-forscher.de

UmweltInfoZentrum Rheinufer (Infoseite des Umweltamtes)

Kontakt

  • Ulrich Geduldig

    Telefon 0211 - 8997085

    E-Mail