Pegelanlagen

An den Gewässern II. Ordnung betreibt die Abteilung Wasserbau sieben Pegelanlagen im Stadtgebiet. Pegel dienen dem Messen der Wasserstände oberirdischer Gewässer.  

Sie bestehen aus einer Pegellatte, an der sich vor Ort der momentane Wasserstand in Zentimetern ablesen lässt, sowie Geräten, mittels derer der Wasserstand erfasst, gespeichert und für die digitale Weiterverarbeitung übertragen wird. Zusätzlich zur Wasserstandsmessung werden an den Pegeln regelmäßig Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt, worüber sich der Abfluss, das heißt die durchfließende Wassermenge, bestimmen lässt.

Die Kenntnis dieser Daten ist die Grundlage für alle erforderlichen hydrologischen und hydraulischen Auswertungen. Die Überwachung der aktuellen Wasserstände und Durchflüsse ist relevant für das rechtzeitige Eingreifen im Hochwasserfall, insbesondere auch, wenn Baumaßnahmen im Einflussbereich des Gewässers liegen.  

Die Aufzeichnung langjähriger Datenreihen ist die Basis unter anderem für:  

  • Statistische Auswertungen (zum Beispiel Veränderungen von Wasserständen und Abflüssen durch klimatische Veränderungen)
  • wasserwirtschaftliche Planungen (unter anderem von Hochwasserschutzmaßnahmen, Gewässerausbau) und Baugenehmigungen
  • wasserrechtliche Entscheidungen
  • Gewässerentwicklungskonzepte

Die Daten der folgenden drei Pegel können im Internet abgerufen werden:

Der Rheinpegel in Düsseldorf ist die Pegeluhr in der Nähe des Burgplatzes in der Düsseldorfer Altstadt. Betreiber ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Köln. 

Der aktuelle Wasserstand des Rheins sowie die Tendenz lassen sich auf der Seite der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes abrufen: