Düsseldorfer Pegelanlagen

Düsseldorfer Pegelanlagen

An den Gewässern Düssel, Brücker- und Eselsbach im Düsseldorfer Stadtgebiet betreibt der Stadtentwässerungsbetrieb insgesamt fünf Pegelanlagen.

Pegeldaten

Mit Klick auf die jeweilige Schaltfläche lassen sich je Pegel Informationen zur Lage und Ausstattung abrufen; zudem der aktuelle Wasserstand in einem Zeitbereich der letzten Tage (W aktuell) und der Wasserstand über ein Jahr (W Jahr). Hier sehen Sie eine Gesamtübersicht mit allen Pegeln:

Wasserstände alle Pegel | Aktuell

Wasserstand alle Pegel | Jahr

Hinweise

Um die Stromspeicher der Pegelanlagen zu schonen, werden bei niedrigen und mittleren Wasserständen die Pegeldaten in größeren Zeitintervallen übertragen und dargestellt. Bei höheren Wasserständen werden die Daten nach vordefinierten Schwellenwerten häufiger aktualisiert; im Hochwasserfall alle 5 Minuten.

Die Pegel werden durchgehend in MEZ (Mitteleuropäische Zeit, die sog. Winterzeit) betrieben.

Die Messungen können mitunter gestört sein, ausfallen oder Fehler enthalten. Für eine durchgehend fehlerfreie Messung und Übertragung kann der SEBD keine Gewähr übernehmen. Die hier dargestellten Daten sind nicht geprüft.

Bei den Pegeln des SEBD handelt es sich nicht um sogenannte Warn- bzw. Hochwassermeldepegel.

Hochwassermeldedienst und weitere Pegel

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV NRW) bietet einen Hochwassermeldedient für NRW an. Darüber können z.B. auch Daten des Pegels Erkrath eingesehen werden; dies ist der letzte Pegel an der Düssel, bevor sie Düsseldorfer Stadtgebiet erreicht.

Weitere Informationen

Für Gewässer im nördlichen und südlichen Teil des Stadtgebietes Düsseldorf ist der Bergisch-Rheinische Wasserverband (BRW) zuständig.

Übersichtskarte mit Pegeldaten

Der Düsseldorfer Rheinpegel befindet sich in der Nähe des Burgplatzes in der Düsseldorfer Altstadt. Betreiber ist die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV). 

duesseldorf.de/rheinpegel

Funktionsweise

Pegel dienen dem Messen der Wasserstände oberirdischer Gewässer. Sie bestehen aus einer Pegellatte, an der sich vor Ort der momentane Wasserstand in Zentimetern ablesen lässt, sowie Geräten, mittels derer der Wasserstand erfasst, gespeichert und für die digitale Weiterverarbeitung regelmäßig übertragen wird. Zusätzlich zur Wasserstandsmessung werden an den Pegeln regelmäßig Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt, worüber sich der Abfluss, das heißt die durchfließende Wassermenge, bestimmen lässt.

 

Nutzen

Die erfassten Daten sind die Grundlage für alle erforderlichen hydrologischen und hydraulischen Auswertungen. Aktuelle Daten dienen der Beobachtung des Wasserstandes insbesondere bei Hochwasserereignissen.

Die Aufzeichnung langjähriger Datenreihen ist die Basis unter anderem für:

  • Statistische Auswertungen (zum Beispiel Veränderungen von Wasserständen und Abflüssen durch klimatische Veränderungen)
  • wasserwirtschaftliche Planungen (unter anderem von Hochwasserschutzmaßnahmen, Gewässerausbau) und Baugenehmigungen
  • wasserrechtliche Entscheidungen
  • Gewässerentwicklungskonzepte
  • Kalibrierung von Gewässermodellen

 

Gewässerkundliche Hauptwerte

Aus den gemessenen Wasserständen (Bezeichnung W) werden statistische Werte, die sogenannten gewässerkundlichen Hauptwerte, berechnet. Dazu gehören u.a. die Hauptwerte NW, MNW, MW, MHW, HW und HHW, der höchste bisher gemessene Wasserstand an einem Pegel.

  • Hochwasserstand HW:
    Höchster Wert gleichartiger Zeitabschnitte einer Zeitspanne
  • Mittlerer Hochwasserstand MHW:
    Mittelwert der höchsten Werte gleichartiger Zeitabschnitte einer Zeitspanne
  • Mittelwasserstand MW:
    Mittelwert gleichartiger Zeitabschnitte einer Zeitspanne (Mittelwasserstand)
  • Mittlerer Niedrigwasserstand MNW:
    Mittelwert der niedrigsten Werte gleichartiger Zeitabschnitte einer Zeitspanne
  • Niedrigwasserstand NW:
    Niedrigster Wert gleichartiger Zeitabschnitte einer Zeitspanne