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Stadtentwässerungsbetrieb - Service-Center

Stadtentwässerungsbetrieb - Informationen für Kunden

Abscheideranlagen

In gewerblichen Betrieben können pflanzliche, tierische oder mineralische Fette und Öle anfallen. Wenn diese Stoffe nicht in einer Abscheideranlage zurückgehalten werden, können sie massive Schäden in der Kanalisation verursachen und das Umfeld mit unangenehmen Gerüchen beeinträchtigen.

Prinzip der Abscheidung
Abscheider
Durch die Verlangsamung des Abwassers setzen sich Fett bzw. Öl, die auf dem Wasser schwimmen, vor der Tauchwand ab. Im Abwasser enthaltene Schlammteilchen z.B. vom Gemüseputzen oder der Autowäsche sinken auf den Boden des Behälters und können dann gemeinsam mit dem Fett abgesaugt werden, bevor sie in die Kanalisation gelangen. Daher ist der Einbau von Fettabscheideranlagen in Gastronomiebetrieben Pflicht, während Leichtflüssigkeitsabscheider anlagen in Kfz-Betrieben einzubauen sind.

Fettabscheideranlagen
Abscheideranlagen für Fette sind immer dann einzusetzen, wenn Fette und Öle pflanzlichen und tierischen Ursprungs aus dem Abwasser zurückgehalten werden müssen. Das gilt gemäß § 8 Abwassersatzung für Betriebe gewerblicher und industrieller Art, wie z.B.

  • Hotels
  • Gaststättenbetriebe
  • Großküchen
  • Pizzerien
  • Imbissbuden
  • Kantinen
  • Metzgereien

Bei fehlender Fettabscheideranlage kann sich das Fett in den Abwasserleitungen verhärten. Dies hat zur Folge dass es zu Verstopfungen, Geruchsbelästigungen und Korrosionen innerhalb der privaten und öffentlichen Kanalisation kommt.

Die Abscheideranlage ist gemäß DIN EN 1825 Teil 2 so zu bemessen und zu betreiben, dass die in § 7 der Abwassersatzung angegebenen Grenzwerte eingehalten werden. Der Stadtentwässerungsbetrieb überprüft kostenlos den richtigen Einbau und die Funktionsfähigkeit Ihrer Abscheideranlage.

Fettabscheideranlagen sollten gemäß DIN EN 1825 einmal im Monat, vorzugsweise zweiwöchentlich, geleert werden. In Absprache und unter Berücksichtigung der Speicherkapazität führt der Stadtentwässerungsbetrieb eine bedarfsgerechte Entleerung durch. Zur Sicherstellung der ordnungs- und satzungsmäßigen Abwasserbeseitigung hat der Anschlussnehmer gemäß § 5 der Abwassersatzung 6 Wochen vor dem Einbau der Abscheideranlage beim Stadtentwässerungsbetrieb unter Vorlage von prüffähigen Entwässerungszeichnungen eine Anschlussgenehmigung einzuholen.Gemäß der Abwassersatzung müssen Fettabscheideranlagen von Fachfirmen bemessen und erstellt werden. Die Abscheideranlage ist so zu bemessen und zu betreiben, dass die in § 7 der Abwassersatzung angegebenen Grenzwerte eingehalten werden. Vor Inbetriebnahme der Abscheideranlage ist diese nach Terminabsprache mit dem Stadtentwässerungsbetrieb kontrollieren zu lassen.

Der Einsatz biologisch aktiver Mittel in Abscheideranlagen für Fette sowie den dazugehörigen Zulaufleitungen ist gemäß § 8 der Abwassersatzung und nach DIN 4040-100 nicht zulässig.

Terminvereinbarung für Reinigungen
Ansprechpartner Bertram Binder
Telefon 0211.89-99375
E-Mail bertram.binder@duesseldorf.de
Rückfragen zu Rechnungen
Ansprechpartner Frau Anja Rosenstengel
Telefon 0211.89-22710
E-Mail anja.rosenstengel@duesseldorf.de
Beratung
Ansprechpartner Herr Volker Zech
Telefon 0211.89-93845
E-Mail volker.zech@duesseldorf.de

 

Entgeltordnung

  • die ersten 1000 Liter in der Grundgebühr 100,00 Euro
  • über 1000 Liter für jede weitere angefangene 1000 Liter zusätzlich 80,00 Euro
  • zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer

 

Leichtflüssigkeitsabscheider
Abscheideranlagen für Leichtflüssigkeiten sind immer dann einzubauen, wenn auf Ihrem Grundstück Rückstände von Benzin, Benzol, Heizöl oder sonstigen Leichtflüssigkeiten anfallen. Das gilt gemäß § 8 Abwassersatzung für Betriebe gewerblicher und industrieller Art, wie z.B.

  • Tankstellen
  • Kfz-Werkstätten
  • Autoverwertung
  • Kfz-Waschplätze / Waschanlagen
  • usw.

Bei fehlender Leichtflüssigkeitsabscheideranlage gelangen anfallende Leichtflüssigkeiten über die private Kanalisation in die öffentliche Abwasseranlage. Dort kann sich ein hochexplosives Gasgemisch bilden, welches das in der Abwasseranlage tätige Personal gefährdet. Zudem wird die Reinigungsleistung der Klärwerke stark beeinträchtigt. Zur Sicherstellung der ordnungs- und satzungsmäßigen Abwasserbeseitigung hat der Anschlussnehmer gemäß § 5 der Abwassersatzung 6 Wochen vor dem Einbau der Abscheideranlage beim Stadtentwässerungsbetrieb unter Vorlage von prüffähigen Entwässerungszeichnungen eine Anschlussgenehmigung einzuholen.Gemäß der Abwassersatzung müssen Leichtflüssigkeitsabscheider von Fachfirmen bemessen und erstellt werden. Die Abscheideranlage ist so zu bemessen und zu betreiben, dass die in § 7 der Abwassersatzung angegebenen Grenzwerte eingehalten werden. Vor Inbetriebnahme der Abscheideranlage ist diese nach Terminabsprache mit dem Stadtentwässerungsbetrieb kontrollieren zu lassen.

Die Entleerung der Leichtflüssigkeitsabscheideranlage erfolgt durch zertifizierte Fachunternehmen (Umweltservice) für gefährliche Abfälle.

Kontakt / Beratung
Ansprechpartner Christoph Schwertfechter
Telefon 0211.89-26712
E-Mail christoph.schwertfechter@duesseldorf.de

 

 

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23. April 2014 | 20:17 Uhr

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