Kooperationen/Ordnungspartnerschaften

Drogenkonsumraum

Die Einrichtung eines Drogenkonsumraumes erfolgte auf der Grundlage von Beschlüssen des Bundes, des Landes Nordrhein-Westfalen und des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf. Mit der im Drogenkonsumraum angebotenen psychosozialen Beratung und medizinischen Versorgung erhalten die Abhängigen Überlebens-, Lebens- und Ausstiegshilfen. Der Drogenkonsumraum ist Bestandteil des kommunalen Drogenhilfesystems und wird auf der Grundlage einer Ordnungspartnerschaft, in der Düsseldorfer Drogenhilfe e.V., Kriminalpräventiver Rat, Polizei, Staatsanwaltschaft, Gesundheitsamt und Ordnungsamt ihre Kooperation vereinbart haben, betrieben.

www.drogenhilfe.eu

 "Für Düsseldorf"/Stadtplan

Die immer größer werdende Zahl von ausländischen Besucherinnen und Besuchern in Düsseldorf führte zu der Überlegung, für diesen Personenkreis ein Faltblatt zu entwickeln, das über die verschiedenen "Sicherheitsdienstleister" in der Stadt und deren Zuständigkeiten informiert. Da ein Faltblatt alleine keine praktische Verwendbarkeit versprach, wurde von den Kooperationspartnern (Kriminalpräventiver Rat, Landes- und Bundespolizei, Ordnungs- und Servicedienst; Feuerwehr) ein Stadtplan entwickelt, der die Düsseldorfer Innenstadt zeigt, und auf dessen Rückseite in vier Sprachen über die Zuständigkeit und Erreichbarkeit der Dienstleister informiert wird. Aufgrund der großen Nachfrage ist die erste Auflage bereits weitestgehend vergriffen. Die zweite Auflage ist inzwischen fertiggestellt und veröffentlicht.

JVA-Vernetzungsgruppe

 Die JVA-Vernetzungsgruppe entfaltet ihre kriminalpräventive Wirkung auf kommunaler Ebene. Etliche Inhaftierte kommen aus Düsseldorf und wollen dort wieder leben. Andere Klienten der Justizvollzugsanstalt (JVA) sind nur wegen ihrer Haftstrafe in der Landeshauptstadt. Nicht wenige von ihnen bleiben nach der Haftentlassung aber erfahrungsgemäß dauerhaft in Düsseldorf. Deswegen wurde mit Unterstützung der Ausländerkoordination der Landeshauptstadt Düsseldorf, der Geschäftsstelle des Kriminalpräventiven Rates und dem Ansprechpartner für interkulturellen Fragen bei der Polizei im November 2003 eine Vernetzungsgruppe gegründet. Ziele der Gruppe sind etwa die Ermittlung der besonderen Problemlage der Inhaftierten mit Zuwanderungsgeschichte, das Aufzeigen von Hilfsangeboten nach der Inhaftierung oder die Entwicklung von Perspektiven nach Entlassung.

Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention

Eine Kernaufgabe der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) stellt die Förderung kriminalpräventiver Projekte dar. Ziel ist es, Präventionsmöglichkeiten in größtmöglichem Umfang zu nutzen und gesellschaftliche Kräfte zu vernetzen.

www.kriminalpraevention.de

Stiftung Kriminalprävention

Die Stiftung Kriminalprävention fördert praxisorientierte Strategien zur Vermeidung oder Reduzierung kriminellen Verhaltens. Ziel ist es, diese Strategien in gesellschaftliches und staatliches Handeln einzubinden und nach Möglichkeit dort umgesetzt zu sehen.

www.institut.de

Landespräventionsrat Nordrhein-Westfalen

Der Landespräventionsrat analysiert rechtliche und tatsächliche Fragen der Kriminalprävention. Durch die Analyse sollen Kriminalitätsphänomene zunächst erfasst werden; anschließend soll das Fachgremium dazu beitragen, die zuvor erfassten Probleme öffentlich sichtbar zu machen und Gegenstrategien zu entwickeln.

www.lpr.nrw.de/

Deutscher Präventionstag

Der Deutsche Präventionstag ist der größte europäische Kongress speziell für das Arbeitsgebiet der Kriminalprävention. Er bietet eine internationale Plattform zum Erfahrungsaustausch in der Prävention und findet seit 1995 jährlich statt.

www.praeventionstag.de

Düsseldorfer Appell - Respekt und Mut

Der Düsseldorfer Appell setzt sich seit seiner Gründung 1991 zivilgesellschaftlich für ein respektvolles Miteinander von Menschen unterschiedlicher ethnischer, religiöser oder kultureller Herkunft ein. Er versteht sich als ein überparteiliches bürgerschaftlich verfasstes Bündnis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus und erarbeitet im Verbund mit ehrenamtlich aktiven Bürgerinnen und Bürgern präventive Ansätze zur Verhinderung von Rechtsextremismus und Gewalt. Hauptprodukt und prägnantester Ausdruck seiner Arbeit sind die seit 2001 vom Düsseldorfer Appell koordinierten "Düsseldorfer Beiträge zur interkulturellen Verständigung - Respekt und Mut".

www.respekt-und-mut.de

Europäisches Forum für urbane Sicherheit

Das Europäische Forum für urbane Sicherheit (EFUS) ist ein europäisches Städtenetzwerk, das sich 1987 als eingetragener Verein nach französischem Recht unter der Schirmherrschaft des Europarates gegründet hat. Das Forum führt städteübergreifende Studien durch und bietet seinen Mitgliedern die Möglichkeit, sich über diese Projekte themenbezogen international auszutauschen. EFUS ist auf allen Handlungsfeldern der kommunalen Kriminalprävention aktiv.

www.efus.eu

Deutsch-Europäisches Forum für urbane Sicherheit

Das Deutsch-Europäische Forum für urbane Sicherheit ist der Zusammenschluss der deutschen Städte, die Partnerstädte bei EFUS sind. DEFUS vertritt die deutschen Interessen gegenüber EFUS, ist Partner bei europäischen Projekten und führt auch eigene Projekte durch.

www.defus.org

Gewaltprävention und Krisenintervention an Schulen

Hierbei handelt es sich um die zentrale Anlaufstelle für pädagogische Fachkräfte aus Schule und Jugendhilfe. Vorrangige Aufgaben sind Beratung, der Aufbau langfristiger Konfliktkompetenz und die Vernetzung von Institutionen in enger Zusammenarbeit mit dem Kriminalpräventiven Rat.

Gewaltprävention an Schulen

Ambulanz für Gewaltopfer

Um für Opfer einer Gewalttat schnelle und kompetente Hilfe zu sichern, wurde die Ambulanz für Gewaltopfer beim Gesundheitsamt eingerichtet. Nähere Angaben finden Sie auf der Internetseite des Gesundheitsamtes