Landespräventionsstelle gegen Gewalt und Cybergewalt an Schulen in Nordrhein-Westfalen

Landespräventionsstelle gegen Gewalt und Cybergewalt an Schulen in Nordrhein-Westfalen

Landespräventionsstelle gegen Gewalt und Cybergewalt an Schulen in Nordrhein-Westfalen

Die Landespräventionsstelle (LPS), die vom Ministerium für Schule und Bildung gefördert wird, unterstützt Schulen systematisch in ihrem Engagement gegen Gewalt und Cybergewalt. Sie dient den Schulen in Nordrhein-Westfalen als zentrale Anlaufstelle zu den Themenbereichen Gewaltprävention, Cybergewalt und Cybermobbing und Medienbildung.

Unsere Zielgruppen sind:

  • Beratungslehrkräfte
  • Schulische Teams
  • Lehrkräfte
  • Schulsozialarbeit
  • Fachkräfte im Offenen Ganztag
  • Lehramts-Studierende
  • Referendarinnen/Referendare

 

07.12.2023 | Netzwerk der Gewaltprävention an Schulen in NRW: Regionales Netzwerktreffen in Düsseldorf

07.12.2023 | Netzwerk der Gewaltprävention an Schulen in NRW: Regionales Netzwerktreffen in Düsseldorf

Auch in diesem Jahr konnten wir die Akteure und Akteurinnen der Gewaltprävention in NRW zu unserem Netzwerktreffen in das Bürgerhaus Bilker Arkaden einladen. Thematisch ging es um Praxisprojekte zur Gewaltprävention für den Primarschul- und den Sekundarschulbereich.

Nach der Begrüßung von Herrn Dr. Christian Issmer, stellvertende Leitung des Zentrum für Schulpsychologie stellte Frau Annabel Krome (LPS) den aktuellen Stand in NRW zum Projekt „Gemeinsam Klasse sein!“ sowie die Neuigkeiten aus NRW vor. Zu dem thematischen Schwerpunkt referierte Herr Julian Pritsch, Vorsitzender des Landespräventionsrats NRW zur Medienkampagne „Du bist nicht allein“ und zum interaktiven Kurzfilm „Mein Online-Freund“, der sich speziell an Kinder und Jugendliche richtet sowie auf das Thema Cybergrooming aufmerksam macht.

Anschließend konnten die Teilnehmenden in zwei Workshoprunden folgende Institutionen und ihre Praxisprojekte an Schulen kennenlernen und sich über eine mögliche Umsetzung in ihrer Region austauschen:

  • PARTS „Programm zur Förderung von Akzeptanz, Respekt, Toleranz und sozialer Kompetenz“ (Primarschulbereich)
  • „Sicher im Netz“ (Sekundarschulbereich)
  • „Law4school“ (Primar- und Sekundarschulbereich)
  • Implementierung des Coolnesstrainings an einem Beispiel (Joseph-Beuys-Gesamtschule Düsseldorf)

Zudem stellten die AJS, das LVR-Zentrum für Medien und Bildung und die eco Beschwerdestelle ihre Institutionen sowie ausgewählte Materialien und Games vor, die an Schulen für die Gewaltprävention genutzt werden können.

Vielen Dank für den regen Austausch und die Teilnahme an unserem Netzwerktreffen. Wir freuen uns sehr auf das Treffen im Dezember 2024!

Präventionsprojekt „Gemeinsam Klasse sein“

Startseite Internetauftritt 'www.gemeinsam-klasse-sein.de'

Präventionsprojekt „Gemeinsam Klasse sein“

Das Anti-Mobbing-Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5. Es unterstützt Schulen dabei, gezielt und präventiv gegen Mobbing und Cybermobbing vorzugehen. Der Kern ist eine Online-Plattform, die Lehrkräften umfangreiche Materialien wie Leitfäden, Filme, Arbeitsblätter und Übungen zur Verfügung stellt.

Weiterführende Informationen für Schulen

Im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung erfolgt die Umsetzung in Nordrhein-Westfalen als ein Kooperationsprojekt mit der Techniker Krankenkasse durch die Landespräventionsstelle gegen Gewalt und Cybergewalt an Schulen in NRW seit Januar 2022. Die LPS ist Multiplikator und Koordinator des Präventionsprojekts, um Mobbing an weiterführenden Schulen in NRW aktiv entgegen zu wirken. Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte an die LPS.

Einmal jährlich veranstaltet die LPS auf Landesebene eine eintägige Schulung des Mobbingpräventionsprogramms, sodass weitere Städte und Kreise das Programm umsetzen können. Die aktuellen Termine finden Sie hier auf dieser Seite. 

 

Für wen ist das Projekt gedacht?

Das Projekt richtet sich vorrangig an Klassenleitungen der 5. Klassen, kann aber auch bis zur 7. Klasse individuell eingesetzt werden. Im Projekt eingebunden sind:

  • Klassenleitung
  • Schulsozialarbeit
  • Beratungslehrkräfte
  • Schulleitung
  • Schüler und Schülerinnen und Elternschaft

Warum sollte meine Schule mitmachen?

Laut der PISA-Studie von 2015 wird jeder Sechste/jede Sechste gemobbt.

Mobbing hat schwerwiegende Folgen. Es beeinträchtigt das Lernklima und führt zu schlechteren Leistungen. Betroffene entwickeln häufiger Ängste, Depressionen und sind verstärkt suizidgefährdet. Im Gegensatz dazu verfestigen mobbende Personen antisoziale und gewalttätige Verhaltensweisen.

Was lernen die Schülerinnen und Schüler im Projekt?

Sie lernen erst einmal, was Mobbing und Cybermobbing im Unterschied zu einem Konflikt ist. In verschiedenen Bausteinen des Projektes erkennen sie, worauf es im Umgang miteinander in der Klasse ankommt und wie sie sich gegenseitig helfen können.

Wie kann sich meine Schule für das Präventionsprogramm bewerben?

Einfach mit der regionalen Schulpsychologie oder mit der Landespräventionsstelle Kontakt aufnehmen. Wir koordinieren das Programm in NRW und vermitteln Ihnen die jeweiligen Ansprechpersonen.

 

 

Wie hoch sind die Kosten?

De Techniker Krankenkasse unterstützt das Präventionsprogramm finanziell. Das Projekt ist für die Schulen kostenlos.

Ab wann können Schulen den Antrag stellen?

Wenn die regionalen Landesmultiplikatorinnen bzw. Landesmultiplikatoren den Kurzantrag an die Schule geschickt hat. 

Müssen die Projekttage eins zu eins umgesetzt werden?

Nein, die Projekttage 1 - 4 beinhalten jeweils 5 Bausteine, die auch in anderen Formaten umgesetzt werden können. Am 5. Projekttag wird der Elternnachmittag vorbereitet und durchgeführt. So lässt sich das Programm auch unabhängig von schulischen Projektzeiten durchführen, indem es in den Schulalltag integriert wird.

Wer schult die Lehrkräfte an den Schulen?

Um das Projekt zielgerichtet umzusetzen, werden Lehrkräfte und weitere interessierte Personen durch den regionalen Schulpsychologischen Dienst in einer ein-bis zweitägigen Schulung vorbereitet. In Absprache mit der regionalen Schulpsychologie kann die Schule Ort und Zeitrahmen der Fortbildung vereinbaren. Danach erhält die Schule einen Zugangscode für die Online-Plattform.

  • Landespräventionsstelle gegen Gewalt und Cybergewalt an Schulen in Nordrhein-Westfalen

  • Zentrum für Schulpsychologie
    Willi-Becker-Allee 10

    Stadtplan
  • Evelyn Schuster
    Telefon 0211 - 8922251

    E-Mail
  • Annabel Krome
    Telefon 0211 - 8998828

    E-Mail
  • Tanja Hannappel
    Telefon 0211 - 8923747

    E-Mail