SchiLF| Vernetzt und verletzt?

| Fortbildungen auf Anfrage Fachtage, Fortbildungen LPS

Tipps für digitale Konfliktkompetenz und Medienethik

Die Entwicklung hin zu einer Medien-Gesellschaft bedeutet neue Konflikte und fordert eine neue, digitale Konfliktkultur. Cybermobbing, Shitstorms und andere Formen von Gewalt werden über Online-Medien ausgeübt.

Die Idee der Würde des Menschen wird oft, viel zu oft, ignoriert. Doch sie steht nicht nur in der Präambel der UN-Menschenrechtscharta, sondern auch im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.

Demütigungen und Verletzungen eines Menschen im Netz bedeuten wie im realen Leben auch, seine Würde nicht zu achten. Zumeist wollen Personen, die einem anderen psychische oder körperliche Gewalt antun, Macht erringen. Eine Gesellschaft, die vorwiegend digital interagiert, hat den Raum erweitert, in dem Menschen andere Menschen verletzen und entwürdigen, da eine vermeintliche Anonymität herrscht und die direkte Reaktion des Gegenübers im Netz fehlt.

Ziel ist es, Ihnen Tipps und Hilfestellungen an die Hand zu geben, um Jugendliche in der Alltagspraxis zum moralischen Urteilen und Handeln zu befähigen, wenn es um Konflikte, Bloßstellung und Demütigung im Netz geht. Wir möchten Ihnen Impulse für ein werteorientiertes Handeln und Nettiquette und damit zur digitalen Konfliktkompetenz geben.

Zielgruppe

Lehrerinnen und Lehrer, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter, Studierende, Seminarleiterinnen und Seminarleiter

  • Termine: nach Bedarf
  • Dauer: 2,5-4 Stunden
  • Referent: Annabel Krome, Evelyn Schuster (LPS)
  • Medien: Beamer, HDMI-Kabel, Flipp-Chart-Ständer, 2 Stellwände
  • Teilnehmerzahl: max. 20
  • Ort: Inhouse-Veranstaltung