„Spurensuche“ – eigenständige Stadterkundung

„Spurensuche“ – die eigenständige Stadterkundung in Kleingruppen mit anschließender Auswertung in der Gedenkstätte

Eine Klasse oder Gruppe wird in Kleingruppen aufgeteilt. Die Jugendlichen erhalten jeweils Fragestellungen, Fotos und Dokumente zu einer zuvor festgelegten Anzahl von Stationen in der Altstadt/ Innenstadt, die sie mit ihrer Gruppe nacheinander aufsuchen. Sie lernen zum Beispiel Orte kennen, die in der NS-Zeit eine bestimmte Funktion hatten, Wohnhäuser bekannter oder unbekannter Düsseldorfer aus der Zeit, den ehemaligen Standort der Synagoge oder die Biografien von Menschen, für die “Stolpersteine” in der Stadt verlegt worden sind. Die beigefügten Fotos zeigen Personen oder Gebäudeansichten aus der NS-Zeit. Durch die Informationen und Fragen können sich die Jugendlichen den historischen Hintergrund erschließen. Bei einigen Stationen sind auch Passantenbefragungen möglich. Eigene Fotos dienen dazu, die historische Perspektive um die heutige zu ergänzen. Nach einer festgelegten Zeit treffen sich die Kleingruppen an einem zuvor vereinbarten Ort wieder und berichten über ihre Erlebnisse während der “Spurensuche” und die Ergebnisse, die sie erarbeitet haben. Es besteht die Möglichkeit, zum Abschluss Plakate zu gestalten, oder damit zu beginnen, um die Resultate festzuhalten und für die Weiterarbeit in der Schule oder Gruppe nutzen zu können.