Titelfoto des Band 6 der Kleinen Schriftenreihe der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf.

Bd. 6 Die Düsseldorfer KZ-Außenlager

Der Begriff „Konzentrationslager“ stellt die zentrale Chiffre für den Terror der Nationalsozialisten dar. Schon Zeitgenossen wussten um die bedrohliche Wirkung des Kürzels „KZ“. Kaum bekannt ist hingegen, dass die großen und bekannten Lager in der zweiten Kriegshälfte ein riesiges Netz an Außenlagern und -kommandos unterhielten. Solche Außenkommandos gab es auch in Düsseldorf. Die Häftlinge aus den Lagern Stoffeln, Berta I (heute Grafental) und II (Rather Straße), Kirchfeldstraße sowie dem Bombenräumkommando Kalkum waren für jeden Düsseldorfer sichtbar. Sie waren eingesetzt in der geheimen Rüstung, in der Trümmerräumung und der Blindgängerbeseitigung. Unzählige kamen hier ums Leben.

Dr. Peter Henkel, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Mahn- und Gedenkstätte, zeichnet erstmals zusammenhängend die Geschichte und die Aufarbeitung der Düsseldorfer Außenlager nach. Mitherausgeber sind die durch ehemalige Außenlagerstandorte betroffenen Bezirksvertretung 1, 2 ,3 und 5.

Peter Henkel
Die Düsseldorfer KZ-Außenlager. Der Einsatz von KZ-Häftlingen in Düsseldorf zwischen 1943-1945
(= Kleine Schriftenreihe der Mahn-und Gedenkstätte Düsseldorf Band 6, herausgegeben vom Förderkreis der Mahn- und Gedenkstätte e.V. und den Bezirksvertretungen 1, 2, 3 und 5 der Landeshauptstadt Düsseldorf

Droste-Verlag Düsseldorf, 1. Auflage 2016, ISBN: 978-3-7700-6010-8
64 Seiten, zahlreiche Abbildungen, broschiert (5,00 Euro)