Bd. 7 Die Düsseldorfer Rabbiner

Von Samson Levi Fröhlich, der 1706 seinen Dienst in der kleinen Residenzstadt Düsseldorf antrat, bis Siegfried Klein, der 1941 in das Ghetto von Lodz deportiert wurde, haben die Rabbiner der Jüdischen Gemeinde die Geschichte der Stadt über Jahrhunderte hinweg mit geprägt: als religiöse Oberhäupter, als Lehrer und Gelehrte, als Seelsorger und Ratgeber, als Richter und Prediger. Der vorliegende Band geht dieser wenig beachteten Traditionslinie der Rabbiner nach und stellt die ganz unterschiedlichen Amtsinhaber in ihren historischen und religiösen Kontexten vor. Die einzelnen Biografien zeigen eines sehr deutlich: Die Düsseldorfer Juden und ihre Rabbiner waren vor 1933 ein integraler Bestandteil der Düsseldorfer Stadtgesellschaft.

Bastian Fleermann

Die Düsseldorfer Rabbiner. Von den Anfängen 1706 bis zur Auflösung der Synagogengemeinde 1941 (= Kleine Schriftenreihe der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf Band 7, hg. vom Förderkreis der Mahn- und Gedenkstätte e.V. und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Düsseldorf e.V.)

Droste Verlag Düsseldorf, 2016, ISBN: 978-3-7700-6018-4
84 Seiten, zahlreiche Abbildungen, broschiert  (5,00 €)