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Bildung

Die Wichernschule bekommt ein neues "Gesicht"

OB Geisel legt Grundstein für Erweiterungsbauten und Modernisierung/Landeshauptstadt investiert 7,1 Millionen Euro


Text: Frisch, Michael

Große Freude an der Wichernschule in Unterbach: Oberbürgermeister Thomas Geisel hat am Montag, 11. Dezember, gemeinsam mit Stadtdirektor Burkhard Hintzsche und IPM-Geschäftsführer Dr. Heinrich Labbert den Grundstein zu den umfassenden Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen an der städtischen Gemeinschaftsgrundschule gelegt. Im Auftrag der Landeshauptstadt Düsseldorf bringt die Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH (IPM) den Schustandort an der Brorsstraße 5 für insgesamt 7,1 Millionen Euro auf den neuesten Stand. Die Schule wird im Bestand saniert sowie um zwei zusätzliche Baukörper erweitert, unter anderem für den OGS-Bereich, für Mehrzweckräume sowie für eine Küche mit Mensa.  

"Die Planung der 'neuen' Wichernschule ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie eng Schulverwaltungsamt und IPM mit den Schulleitungen konzeptionell zusammenarbeiten. Das neue Raumprogramm ist speziell auf den Montessori-Schwerpunkt der städtischen Gemeinschaftsgrundschule abgestimmt, die wie alle Neubauprojekte künftig barrierefrei erschlossen ist", erklärt Oberbürgermeister Thomas Geisel. Und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche ergänzt: "Insgesamt wird die Landeshauptstadt in den kommenden Jahren 700 Millionen Euro in Ausbau und Modernisierung Düsseldorfer Schulstandorte investieren und damit das Lernumfeld für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Lehrerschaft optimieren".      

Neu- und Altbau werden barrierefrei verbunden
Durch die geplante Positionierung der Erweiterungsbauten werden Alt- und Neubaubereiche des Schulstandortes ein Ensemble bilden. Das Ensemble wird über eine neue, zentrale Rampe mit seitlich angeordnetem Fußgängerweg in dem topografisch ansteigenden Gelände erschlossen. Der Schulhof umfasst zwei höhenversetzte Ebenen, die ebenfalls neu gestaltet werden. Vom Schulhof aus sind die einzelnen Gebäudeteile und Nutzungszonen über bestehende und neu angelegte Eingangsbereiche zu erreichen. Die Klassen- und OGS-Räume sind jeweils über einen Flur mit Garderobenbereich verbunden, an denen auch alle Nebenräume angeschlossen sind. Eine Besonderheit bildet der Mensa-Trakt, der über einen eigenen Sozialbereich verfügt.

Die Neubauten schließen an die bestehenden Gebäudestrukturen an, so dass ein direkter Durchgang zwischen den Gebäudeteilen ermöglicht wird. Die beiden topografiebedingten Niveaus werden durch einen Aufzug barrierefrei miteinander verbunden. An zentralen Stellen sind weiterhin Personal-, Schüler und Behindertentoiletten sowie die Technik- und Serviceräume angeordnet.

Im Außenbereich sind in der Nähe der Zugangsrampen Parkplätze für Autos und Fahrräder untergebracht. Auf dem Schulhof sind diverse Spielgeräte und Aktivitätsbereiche geplant.

Termine und Bauablauf
Der Baubeginn des Rohbaus fand im November 2017 nach vorbereitenden Erdarbeiten sowie der Baustelleneinrichtung statt. Zunächst wird bis April 2018 der "Anbau Nord" errichtet, der für die OGS-Gruppen und Sozialbereiche genutzt werden wird. Mit den angrenzenden Fluren und dem Umbau im Bestandsgebäude wird der "Anbau Nord" auf einer Fläche von rund 600 Quadratmetern entstehen.

Von April an bis Ende 2018 wird nach Auszug der OGS-Gruppen aus den Übergangscontainern der erheblich größere "Anbau Süd" mit einer Nutzfläche von 1.500 Quadratmetern errichtet. Dort werden die Küche, die Mensa sowie Mehrzweck-, Differenzierungs- und Klassenräume entstehen. Parallel dazu wird im bestehenden westlichen Gebäude durch Umbaumaßnahmen im Bestand der Verwaltungsbereich modernisiert und vergrößert.

Der Schulhof wird ebenfalls grundlegend umgestaltet, lediglich der topographisch notwendige Geländeversprung wird auch nach der Fertigstellung Anfang 2019 auf dem Gelände weiter erkennbar sein.

Hintergrund: Wichernschule
Die Wichernschule Brorsstraße ist eine städtische Gemeinschaftsgrundschule mit Montessori-Schwerpunkt und wird derzeit von 214 Schülerinnen und Schülern in acht Klassen besucht. Aktuell sind ebenfalls fünf OGS-Gruppen eingerichtet, die seit 2009 in Containerräumen untergebracht sind. Das im Wesentlichen Mitte der 1950er-Jahre erbaute und Anfang der 1960er-Jahre erweiterte Gebäudeensemble besteht aus ein- und zweigeschossigen Baukörpern zuzüglich einer Turnhalle mit Nebenräumen.


Ein Video zu diesem Thema finden Sie im Laufe des Tages auf YouTube unter:
www.youtube.com/stadtduesseldorf

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