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Verwaltung
Digitales Abstimmungssystem im Stadtrat erfolgreich eingesetzt
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Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf hat bei seiner Sitzung am Mittwoch, 11. Februar, erstmals das neue digitale Abstimmungssystem OpenSlides eingesetzt. Die Softwarelösung ermöglicht den Ratsleuten eine vollständig digitale Abstimmung per Tablet. Damit ist Düsseldorf die erste Kommune mit über 250.000 Einwohnern in Nordrhein-Westfalen, die ein solches Verfahren im Rat eingesetzt hat.
Nach einem positiven Probelauf im Dezember 2025 konnten in der aktuellen Sitzung bei einer Abstimmung die anwesenden Ratsmitglieder ihre Stimmen elektronisch und direkt vom Platz aus abgeben. Das System kommt künftig situativ zum Einsatz – etwa bei namentlichen oder geheimen Abstimmungen.
"Der Einsatz eines digitalen Abstimmungssystems ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu moderner und effizienter Ratsarbeit. Im Rahmen unserer Digitalisierungsstrategie ermöglichen wir damit schnellere und transparente Ergebnisse, die alle Anforderungen an Abstimmungen im Stadtrat einhält", sagt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller.
Statt über Handzeichen oder Stimmzettel stimmen die Ratsmitglieder digital über ihre Tablets ab. Das Ergebnis erscheint sofort auf der Leinwand im Ratssaal und wird je nach Abstimmungsart automatisch dokumentiert. Auch geheime Abstimmungen, die bisher mittels Stimmzetteln und hohem Zeitaufwand durchgeführt wurden, können nun zügig, digital und vertraulich erledigt werden. Das System ist leicht bedienbar und barrierearm gestaltet, sodass alle Mandatsträgerinnen und Mandatsträger dieses problemlos nutzen können. Auch für Bürgerinnen und Bürger ist der Einsatz dieses Systems ein Gewinn. Über den Livestream der Ratssitzung erhalten sie ein klareres Bild von Entscheidungen ihrer gewählten Vertreterinnen und Vertreter.
Bereits seit einigen Jahren werden Unterlagen online im Ratsinformationssystem bereitgestellt und Ratssitzungen werden per Livestream öffentlich übertragen. Mit der elektronischen Abstimmung geht die Landeshauptstadt einen weiteren Schritt hin zu einer modernen, durchgehend digitalen Ratsarbeit und unterstreicht damit ihren Anspruch, Verwaltungsprozesse und die politische Gremienarbeit zukunftsfähig auszurichten.