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Feuerwehr Ordnung
Jahreswechsel 2025/2026: Enge Zusammenarbeit von Ordnungsamt, Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen
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Zum Jahreswechsel 2025/2026 arbeiteten das Ordnungsamt, die Feuerwehr, verschiedene Hilfsorganisationen und die Polizei Düsseldorf erneut eng zusammen. Wie bereits im Vorjahr galt in der Altstadt eine Allgemeinverfügung "Kein Feuerwerk in der Altstadt". Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes waren in der Altstadt im Einsatz, wobei ein Schwerpunkt auf der Sicherstellung von Feuerwerkskörpern in Kooperation mit der Polizei lag. Trotz des Verbots kam es zu vereinzelten Vorfällen, in denen Feuerwerkskörper widerrechtlich verwendet wurden.
In 114 Fällen (Vorjahr: 148) wurden Personen angetroffen, die verbotswidrig Feuerwerkskörper mitführten. 7.832 sichergestellte Feuerwerkskörper (Vorjahr: 2.539) wurden in den mit Wasser gefüllten Containern vernichtet. Kontrollstellen, wie etwa beim Glasverbot zu Karneval, gab es jedoch nicht.
Während ihres Einsatzes konnten die Mitarbeiter des Ordnungs- und Servicedienstes (OSD) 30 Wildpinkler auf frischer Tat ertappen (Vorjahr: 21), 18 Jugendschutzmaßnahmen (Sicherstellung Tabak und Alkohol) durchführen (Vorjahr: 23) sowie 2 Hilfeleistungen (Vorjahr: 4) durchführen. 0 (Vorjahr: 0) Personen davon waren minderjährig und 2 (Vorjahr: 4) Person volljährig. 0 Jugendliche wurde seitens des Ordnungsamtes in die Unterbringung verbracht (Vorjahr: 1). Im Verlauf der Einsatzzeit kam es in einem Fall im Rahmen von ordnungsbehördlichen Maßnahmen zu Widerstandshandlungen (Vorjahr: 1) sowie einer Beleidigung gegen die Einsatzkräfte (Vorjahr: 0). Des Weiteren waren die städtischen Ordnungskräfte unter anderem mit Jugendschutzkontrollen und die Verkehrsüberwachung an den Sperren am Horionplatz und Höhe Grabbeplatz und mit Verkehrssperren betraut.
Bei der Feuerwehr Düsseldorf wurden mehr Einsatzkräfte als üblich eingesetzt sowie zusätzliche Rettungswagen in den Dienst genommen. Auch die Feuerwehrleitstelle stockte ihr Personal auf, um die eingehenden Notrufe gleichzeitig entgegennehmen und entsprechend die Einsatzlagen disponieren zu können. Die Feuerwehr, bei der mehr als 236 (Vorjahr 236) Kräfte inklusive der Freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes eingesetzt wurden, fasste die Einsätze zum Jahreswechsel im Zeitraum vom 31. Dezember, 22 Uhr, bis zum Neujahrsmorgen um 7 Uhr wie folgt zusammen (Stand: 1.1.26, 7 Uhr): 95 (Vorjahr: 147) mal rückten die Einsatzkräfte zu Feuermeldungen aus. Dabei brannte bei 68 (Vorjahr: 93) Alarmierungen ein Papier- bzw. Müllcontainer. Im gleichen Zeitraum ereigneten sich 216 (Vorjahr: 222) Einsatzsituationen, in denen ein Rettungswagen angefordert wurde; bei 47 Mal unterstützte ein Notarzt die Rettungskräfte (Vorjahr: 39).
Aufgrund der erwartet hohen Personendichte in der Altstadt wurde im Bereich Burgplatz ein Erste-Hilfe-Bereich durch die Düsseldorfer Hilfsorganisationen betrieben. Dort versorgten die Sanitäter 6 Patienten (Vorjahr: 2), wovon 0 Personen weiter in ein Krankenhaus transportiert werden mussten (Vorjahr: 0). Die Zahl der Verletzungen im Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern liegt nach jetzigem Kenntnisstand bei 0 Menschen (Vorjahr: 4). In 0 Fällen kam es zu verbaler Gewalt gegen Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst (Vorjahr: 2).
Neben den Feierlichkeiten im Bereich der Altstadt gab es in Düsseldorf weitere Großveranstaltungen, die von der Feuerwehr im Rahmen einer Brandsicherheitswache und vom Sanitätsdienst begleitet wurden. Bei 0 dieser Veranstaltungen meldeten die Einsatzkräfte Besonderheiten (Vorjahr: 0).
Besonderheiten:
Auf der Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße im Stadtteil Garath ist es gegen 1 Uhr zu einem Brand im Bereich des Kellers gekommen. Aufgrund mehrerer Notrufe entsandte die Leitstelle eine Vielzahl an Einsatzkräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes zur gemeldeten Adresse. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine Verrauchung im Keller des Mehrfamilienhauses fest und leiteten umgehend die Brandbekämpfung und Menschenrettung ein. Ein weiterer Trupp kontrollierte den leicht verrauchten Treppenraum und die Wohneinheiten. Bereits 30 Minuten nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte meldete der Einsatzleiter "Feuer in Gewalt". Im Anschluss an die Brandbekämpfung erfolgten Lüftungsmaßnahmen. Der Rettungsdienst betreute 12 Personen und musste 2i Menschen nach einer medizinischen Erstversorgung zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportieren. Nach rund zwei Stunden konnten auch die letzten der haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte den Einsatz beenden.
Die Gesamteinsatzzahlen der Feuerwehr zum Jahreswechsel vom 31. Dezember 2025, 22 Uhr, bis 1. Januar 2026, 7 Uhr:
Feuermeldungen: 95 (Vorjahr: 147)
Technische Hilfeleistungen: 27 (Vorjahr: 17)
Notfallrettung: 216 (Vorjahr: 183)
Krankentransporte: 100 (Vorjahr: 60)
Verletzungen durch Feuerwerk: 0 (Vorjahr: 4)