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Sport

Neue Tischtennishalle am Staufenplatz eröffnet


Text: Braun, Anne

Oberbürgermeister Thomas Geisel hat am Freitag, 24. März, im Beisein von Lutz Radeske vom Bundesministerium des Innern; Staatssekretär Bernd Neuendorf vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport; dem Präsident des Deutschen Tischtennis-Bundes Michael Geiger; Michael Keil, Geschäftsführer vom Westdeutschen Tischtennis-Verband; Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes; Lars Wiesel-Bauer, Geschäftsführer des Behinderten- und Rehabilitationsverbandes und Dr. Fritz Wienke, Präsident von Borussia Düsseldorf, die neue Tischtennishalle des Deutschen Tischtennis-Zentrums (DTTZ) am Staufenplatz eröffnet.

"Alle Beteiligten haben mit großem Engagement mitgeholfen, die Halle rechtzeitig zur Tischtennis-Weltmeisterschaft, die vom 29. Mai bis 5. Juni 2017 in Düsseldorf stattfindet, fertigzustellen" erläutert Oberbürgermeister Geisel. "Mit der Unterstützung von Land und Bund haben wir aber auch über die WM hinaus mit dieser Halle ein wichtiges Zentrum für den Tischtennis in Düsseldorf geschaffen. Und nicht nur die Profis sollen im Mittelpunkt stehen, sondern das Tischtenniszentrum fördert den Nachwuchs, so dass die sportlichen Erfolge wie bei der Olympiade im vergangenen Jahr in Zukunft fortgesetzt werden können. Als paralympischer Trainingsstützpunkt hat sich das DTTZ außerdem die Integration auf die Fahnen geschrieben."

In nur 57 Wochen wurde das Deutsche Tischtennis-Zentrum um den Neubau einer barrierefreien Trainingshalle erweitert. Anfang 2016 wurde die alte Staufenhalle abgerissen, dann erfolgte am 14. März 2016 die Grundsteinlegung und am 15. Juni 2016 wurde Richtfest gefeiert.

Im Jahr 2006 wurde das Sportzentrum der olympischen Sportdisziplin Tischtennis in der Landeshauptstadt an der Ernst-Poensgen-Allee feierlich eröffnet und ist seitdem die Heimat des Deutschen Tischtennis-Bundes, des Westdeutschen Tischtennis-Verbandes und des deutschen Rekordmeisters Borussia Düsseldorf. Borussia Düsseldorf ist der Betriebsführer der Tischtennishochburg am Grüngürtel des Grafenberger Waldes. Mit Unterstützung von Stadt, Land und Bund ist jetzt am DTTZ eine dritte hochmoderne Tischtennishalle entstanden, die der Talentschmiede am Rhein ein gutes Fundament bietet.

In der speziell für Tischtennis konzipierten Halle kann an 15 Spieltischen, im Einzel- oder dem Intensivtrainingsraum trainiert werden. Neben optimalen Lichtverhältnissen bietet die Trainingshalle auch einen roten Boden, der international auf allen Turnieren bespielt wird. Zudem wurden zwei Umkleiden mit Sanitäreinrichtungen barrierefrei gebaut, denn seit 2013 ist das DTTZ auch paralympischer Trainigsstützpunkt. Um eine spätere Aufstockung der Halle zu ermöglichen, wurde beim Bau auf eine entsprechende Statik geachtet. Die Sportstadt Düsseldorf legt bei dem Bau auch Wert auf künstlerische Aspekte. So ist die Farbe der Sporthalle von außen der Farbe eines Tischtennisballs nachempfunden, die Lampen erinnern an fliegende Tischtennisbälle, der bergische Löwe erscheint im Rot der Stadt und die vor kurzem erst enthüllte Skulptur des Düsseldorfer Künstlers Ulrich Hassenpflug ist ein Wegweiser und ein Erkennungszeichen für die Trainingshalle.

Die neue Halle wurde nicht nur in der geplanten Zeit gebaut, sondern auch der Kostenrahmen des Hallenneubaus wurde eingehalten. Die Kosten von insgesamt 4.714.000 Euro teilen sich auf in den Anteil der Stadt Düsseldorf mit 1.937.000 Euro, einen Zuschuss vom Land NRW von 1.454.700 Euro und einen Zuschuss vom Bund in Höhe von 1.322.500 Euro. Landeshauptstadt, Land und Bund haben durch ihre Partnerschaft beste Bedingungen für die bevorstehende Tischtennis-Weltmeisterschaft 2017 geschaffen.

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