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Kultur

Ausstellung im Rathaus

"Rummel Pur - Zwei Künstler, ein Thema: Kirmes"

Fotografie trifft Malerei - Die beiden Künstler Christoph Honig und Joachim Wagner machen Kirmes lebendig


Erstellt:
Text: Wotschke, Annemarie

Die Kirmes hat eine lange Tradition. Der Besuch ist oft mit Kindheitserinnerungen verbunden, mit Gerüchen und Geräuschen, grellen Lichtern und vor allem junge Leute empfinden oft eine nicht zu greifende Verheißung auf das schnelle, bunte Leben. Nun können die Besucherinnen und Besucher einmal einen anderen Blick auf die Schaustellerbuden der Kirmes werfen.

Die Fotografien aus der Werkgruppe "Schaubuden" zeigen die Fahrgeschäfte im Zustand der Ruhe: ohne Kirmesbesucher, jenseits der Rummelzeiten und bei nüchternem Tageslicht. Die Malerei zeigt die Bewegung, die Farben, das Aufregende der Kirmes, als Farbrausch in "eingefrorenen" Fotos. Christoph Honig und Joachim Wagner, beide Meisterschüler der Kunstakademie Düsseldorf, machen Kirmes lebendig und nicht zuletzt Lust auf die "Größte Kirmes am Rhein". Joachim Wagner und Christoph Honig waren persönlich anwesend und diskutierten angeregt mit den Besucherinnen und Besuchern.

Die Arbeiten der beiden Kunstschaffenden sind bis zum 24. Juli, jeweils von 8 bis 17 Uhr, im Düsseldorfer Rathaus zu sehen.

Hintergrundinformationen

Christoph Honig

Christoph Honig ist in Düsseldorf kein Unbekannter: er ist Meisterschüler der Kunstakademie Düsseldorf. Seine fotografische Arbeit beschäftigt sich unter anderem mit Formen der Ästhetik alltagskultureller Gegebenheiten in städtischer Umgebung und setzt sich mit dem Grenzgebiet zwischen Malerei und Fotografie auseinander. Diese Liebe zu Kunst und Kultur zeigt sich auch in seinem anderen Beruf: er leitet seit vielen Jahren und mit großen Erfolg AKKI, das Kürzel für Aktion und Kultur mit Kindern.

Joachim Wagner
Joachim Wagner ist freier Künstler, Kunstpreisträger und Meisterschüler der Kunstakademie Düsseldorf (Prof. Rupprecht Geiger). Ebenso wie Christoph Honig hat er mit Kindern gearbeitet, das Kinderspielhaus Dorotheenstraße geleitet und dort eine vielbeachtete Galerie integriert. Sein Werk bildet einen interessanten Kontrast zu den Fotografien des Christoph Honig. Die Betrachterinnen und Betrachter können eintauchen, sich (mit-) bewegen lassen und ein visuelles Echo der Kirmes erleben.

 

 




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