Nachhaltige Veranstaltungen

Conference Pixabay
Pixabay Conference

Nachhaltige Veranstaltungen

Veranstaltungen bewegen Menschen und Material. Auf dieser Seite werden Beispiele und Möglichkeiten gezeigt, wie bei Veranstaltungen negative Auswirkungen auf Umwelt und Menschen minimiert werden können, um einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit zu leisten. Dabei werden die Bereiche Verpflegung, Mehrweg und Abfall, Beschaffung von Materialien, Mobilität, soziale Aspekte und Veranstaltungsstätten in den Blick genommen. Dadurch entstehen viele Vorteile, denn die Organisation einer nachhaltigen Veranstaltung:

  • schützt das Klima und schont die Umwelt
  • fördert den Fairen Handel
  • hat eine Vorbildfunktion
  • sensibilisiert Teilnehmende und Gäste
  • steigert die Bekanntheit und erschließen neue Besuchergruppen
  • unterstützt die lokale Wirtschaft
  • motiviert zu nachhaltigem Verhalten

Die Landeshauptstadt Düsseldorf bekennt sich zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen. Die Durchführung möglichst nachhaltiger Veranstaltungen leistet einen wertvollen Beitrag zum notwendigen gesellschaftlichen Wandel und trägt zur Umsetzung der SDGs bei. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Hinweis: Diese Webseite befindet sich im Aufbau und wird stetig mit weiteren Inhalten ergänzt.

Getränke

Yomex Owo Unsplash
Yomex Owo Unsplash

Getränke

Leitungswasser als Trinkwasser anbieten

Leitungswasser hat in Düsseldorf eine ausgezeichnete Qualität und erfüllt alle Anforderungen für Trinkwasser. Es bietet die Vorteile, dass weder Verpackungen anfallen noch zusätzliche Transporte erforderlich sind, es ist gesund und günstig.

Aus ökologischem Anbau (mit Bio-Siegel)

  • Säfte heimischer Obstsorten (Apfelsaft etc.) und vorzugsweise aus regionalem Anbau
  • Limonaden heimischer Obstsorten
  • Milch und alternative Milchprodukte (Hafer-Drink etc.)

Bio-Siegel im Überblick
 

Aus Fairem Handel (z. B. mit Fairtrade-, Naturland Fair oder GEPA-Siegel)

  • Kaffee, Tee, Kakao
  • Säfte und Limonaden aus Südfrüchten (z. B. Orangensaft oder -extrakt etc.)
  • alkoholische Getränke (z. B. Wein), wenn aus anderen Weltregionen

Gütezeichen des Fairen Handels:

Alkoholfreie Getränke

  • mindestens ein Erfrischungsgetränk günstiger anbieten als alkoholische Getränke

Speisen und Lebensmittel

Aneta Pawlik Unsplash
Aneta Pawlik Unsplash

Speisen und Lebensmittel

Aus heimischem, saisonalen, ökologischem Anbau (mit Bio-Siegel)

  • Obst
  • Gemüse
  • Fette und Öle
  • Süßwaren und Knabbereien
  • Getreide und Getreideprodukte
  • tierische Produkte, wie Milch- und Milchprodukte sowie Eier und deren Produkte

Weitere Informationen

Aus Fairem Handel (z. B. mit Fairtrade-, Naturland Fair oder GEPA-Siegel)

Für Lebensmittel aus dem Globalen Süden, die nicht hier wachsen, wie:

  • Rohrzucker
  • Gewürze
  • Trockenfrüchte und Nüsse
  • Brotaufstriche (z. B. Honig, Konfitüre etc.)
  • Obst (z. B. Orangen, Bananen, Ananas etc.)
  • Koch- und Backhilfen (z. B. Backkakao, Kokosmilch etc.)
  • Süßwaren (z. B. Schokolade, Kekse, Fruchtgummis, Müsli)
  • Getreide, Reis und Nudeln  (z. B. Basmati-Reis, Quinoa (-Nudeln), Bulgur, Kichererbsen, Linsen etc.)

Gütezeichen des Fairen Handels:

Vegetarische und vegane Speisen anbieten

  • möglichst alle Speisen
  • Obst und Gemüse als frische Snack, Fingerfood und Häppchen

Fleisch und Fleischprodukte (wenn erforderlich) aus artgerechter Tierhaltung

  • Überblick zu Fleischkennzeichnungen und Siegeln für Hähnchen, Rind und Schwein

Fisch und Meeresfrüchte aus nachhaltiger Fischerei und Aquakulturen

Lebensmittelverschwendung vermeiden

  • bedarfsgerechte Mengen- / Portionsgrößen kalkulieren
  • auf Sicherheitszuschlag des Caterers verzichten
  • Sensibilisierung des Ausgabepersonals (gezieltes Nachlegen / Nachschlag anbieten)

Konzepte für übrig gebliebener Speisen

Hinweis: Für eine Kooperation mit ehrenamtlichen und sozialen Einrichtungen ist eine vorherige Absprache notwendig. Kontaktdaten der Tafel Düsseldorf sind auf der Webseite ersichtlich. Mit Foodsharing Düsseldorf kann über die E-Mail-Adresse duesseldorf@foodsharing.network Kontakt aufgenommen werden.

Leitfäden zur Weitergabe von Lebensmittelresten

  • Leitfaden Vermeidung von Lebensmittelabfällen beim Catering (DEHOGA und Umweltbundesamt)
  • Leitfaden für die Weitergabe von Lebensmitteln - rechtliche Aspekte (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft)

Soziokulturelle und gesundheitliche Aspekte beim Catering beachten

  • Kennzeichnung von Fleischarten und Fisch, Zubereitungsweise, Alkohol
  • Ausweisung von Zutaten, die Lebensmittelallergien auslösen - weitere Informationen

Mehrweg und Abfallvermeidung

Globelet Reusable Unsplash
Globelet Reusable Unsplash

Mehrweg und Abfallvermeidung

Auf dieser Webseite finden Sie weitere Informationen zu Abfallmeidung und Mehrweg bei Veranstaltungen

Mehrwegsystem, aktive Abfallvermeidung und die richtige Entsorgung schützt unsere Ressourcen und das Klima und seine aktive Förderung des SDG 12 (Nachhaltige/r Konsum und Produktion) und SDG 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz) der Ziele für nachhaltige Entwicklung. Was vermieden wird, wird gar nicht erst produziert, transportiert, muss auch nicht entsorgt werden und spart Geld.

Gerade Einwegprodukte erhöhen die Abfallmengen und belasten unser Ökosystem. Mit Mehrwegsystemen auf Ihrer Veranstaltung helfen Sie, die Umwelt zu schonen und reduzieren Ihre Abfallentsorgungskosten!

Beschaffung von Materialien

Ilkay Karakurt Fairtrade
Ilkay Karakurt Fairtrade

Beschaffung von Materialien

Druckerzeugnisse

Minimieren - Eindämmung der Papierflut durch:

  • doppelseitigen Druck
  • Minimierung der Zahl der verteilten Handouts
  • Rücknahme von ausgelegten Broschüren. Flyern etc.
  • elektronische Kommunikation, Einladungs-, Anmelde- und Eintrittsverfahren (z. B. QR-Code für Eintrittskarten)
  • Veranstaltungsprogramm etc. mit Online-basierten Lösungen bereitstellen (PDF-Formulare, Apps etc.)
  • Informationen für Gäste auf Bildschirmen bereitstellen
  • Kooperation mit Druckereien aus Düsseldorf oder der Region mit nachhaltigen Druckverfahren

Nachhaltig produzieren:

  • Recyclingpapier mit dem Blauen Engel für notwendige Druckerzeugnisse

Gastgeschenke und Give Aways

Möglichst auf Give Aways verzichten. Wenn notwendig, auf:

bei Lebensmittel

  • Verwendung von saisonalen, ökologisch angebauten und umweltschonend transportierten oder Produkten aus Fairem Handel (siehe Punkte "Getränke / Speisen und Lebensmittel")
  • Spezialitäten aus Düsseldorf oder der Region: z. B. aus ökologischem Anbau

bei Schreibwaren

  • bevorzugt werden Kugelschreiber aus Pappe / Pappmaschee
  • Alternativ: unlackierte Bleistifte aus Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft

bei Merchandise (Rucksäcke und Beutel)

  • aus umweltfreundlichen Materialien oder aus Fairem Handel
  • eine sinnvolle Weiterverwendung nach den Veranstaltungen sollte möglich sein

bei Blumen (siehe Blumenschmuck)

  • saisonale und umweltschonend transportierte Blumen oder Blumen aus Fairem Handel

Blumenschmuck

Umweltschonend, sparsam, aus nachhaltiger und fairer Produktion:

Merchandise

Stoffbeutel, Arbeitskleidung oder Team-Shirts aus nachhaltiger Produktion und Fairem Handel:

Luftballons

Auf den Einsatz von Luftballons verzichten:

Namensschilder-Hüllen

Einsammeln und wiederverwenden.


Banner

Ressourcenschonend herstellen und wiederverwenden:

  • PVC-freies Bannermaterial
  • Druckfarbe lösungsmittelfreie, frei von Schwermetallen und bestenfalls vegan und auf Pflanzenölbasis
  • Designwahl für mehrjährige Wiederverwendung
  • Kooperation mit Druckereien aus Düsseldorf oder der Region mit nachhaltigen Druckverfahren
  • Upcycling bei nicht verwendbaren Banner (z. B. zu Taschen)

Mobilität - An- und Abreise

Circle Creative Studio iStock
Circle Creative Studio iStock

Mobilität - An- und Abreise

Wahl des Veranstaltungsortes

  • bequem Einreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ermöglichen
  • Prinzip der "kurzen Wege" in der Planung mitdenken

Alternativen zum Auto kommunizieren

  • frühzeitige Hinweise per E-Mail, Webseite, App oder Flyer

Umweltfreundliche An- und Abreise per ÖPNV, Fahrrad oder zu Fuß

Attraktive und sichere Fuß- und Radwegeverbindungen zum Veranstaltungsort – der Weg soll schon Spaß machen

  • Webseite zum Fahrradfreundlich navigiert! in Düsseldorf

Fahrradleihsysteme, Bike & Ride-Alternativen, Park & Ride-Parkplätze oder digitale Mitfahrbörsen

Attraktive und einfache Mobilität während der Veranstaltung

  • Ausreichend Fahrradabstellplätze in der „ersten Reihe“ zum Veranstaltungsort
  • mobile Fahrradabstellplätze einsetzen
  • Service an Fahrradabstellplätzen, um Attraktivität zu steigern: Bewachung, Fahrradinspektion
  • Leitsysteme an ÖPNV-Knotenpunkten
  • Aushänge / Beschilderung zu nächsten den ÖPNV-Haltstellen am Veranstaltungsort
  • Shuttle-Service (z. B. durch Busse oder E-Shuttles) für die Wege zwischen Hotel, Konferenzort und / oder Ankunfts- / Abreiseort (Bahnhof) - nicht in Konkurrenz zum Linienverkehr
  • Car‐Sharing Stationen liegen in der Nähe des Veranstaltungsortes
  • Ladestationen für Elektroautos sind in der Nähe des Veranstaltungsortes vorhanden
  • Parkplätze für Menschen mit Behinderungen kennzeichnen und freihalten

Fahrten minimieren: Alternativen zu Vor-Ort-Veranstaltungen

Livestreaming und Aufzeichnung der Veranstaltung

  • Streaming-Plattform wählen, die erneuerbare Energie nutzt
  • Daten des Streams komprimieren, um Übertragungsrate zu reduzieren
  • Streaming als späteren Download zur Verfügung stellen
  • Weiterführende Informationen zu Einsparmöglichkeiten beim Streaming des Umweltbundesamtes

Kompensation von unvermeidbaren Treibhausgasemissionen

Soziale Aspekte und Inklusion

Paul Green Unsplash
Paul Green Unsplash

Soziale Aspekte und Inklusion

Barrierefreiheit bei der Veranstaltung mitplanen

  • zur konkreten Planung in der Anmeldung mögliche Unterstützungsbedarfe abfragen (z. B. Gebärdendolmetscherin, Leitsysteme für Sehbeeinträchtigte, Wickelraum etc.)
  • Zugang und Versorgung von Blindenhunden ermöglichen

Webseiten mit weiterführenden Informationen:

  • Informationen barrierefreiem Aufenthalt in Düsseldorf
  • Checkliste für die Planung von barrierefreien Veranstaltungen der Bundesfachstelle Barrierefreiheit
  • Checkliste "Barrierefreiheit" (ab S. 55) im Maßnahmenprogramm Nachhaltigkeit der Bundesregierung
  • Ramp-Up.me ist ein Projekt, das sich für die Barrierefreiheit von Veranstaltungen einsetzt
  • Fachportal der Aktion Mensch zu barrierefreien Veranstaltungen
  • Initiative Barrierefrei Feiern: Kulturschaffende mit und ohne Behinderungen bündeln ihr Wissen zu barrierefreien Veranstaltungen
  • Beitrag zu barrierefreien digitalen Veranstaltungen

Diverse Besetzung

Bei aktiven Rollen diverse Besetzung und Geschlechterparität beachten:

  • Datenbank Speakerinnen, um weibliche Personen zu repräsentieren
  • Feiertage aller Religionen, um Teilnahme für alle Menschen zu ermöglichen

Öffentlichkeitsarbeit inklusiv gestalten

  • Informationen zur Gestaltung barrierefreier Webseiten
  • Informationen in Leichter Sprache: Hep Hep Hurra e.V. stellt eine umfangreiche Werkzeugkiste und Wörterbuch für die Umsetzung zur Verfügung
  • Informationen zu inklusiver Gestaltung von Printmedien vom Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband
  • Tipps und Tools für eine diskriminierungsfreie und gendersensible Schreibweise
  • mehrsprachige Informationen zur Veranstaltung (Flyer, Webseite, vor Ort etc.)

Programmgestaltung

Verschiedene (Ziel-)Gruppen ansprechen und Teilnahme zu ermöglichen:

  • Mehrsprachigkeit auf Veranstaltungen, ggf. dolmetschen und übersetzen (Datenbank Bundesverband Dolmetscher und Übersetzer)
  • Dolmetschen in Gebärdensprache (Stadtverband der Gehörlosen Düsseldorf e.V.)
  • familienfreundliche Veranstaltung (z. B. Bedarf für Kinderbetreuung an Randzeiten abfragen, Abstellplätze für Kinderwägen)
  • marginalisierte Gruppen ansprechen

Wenn im Veranstaltungsteam selbst keine Expertise zur Einbindung unterschiedlicher Gruppen in das Veranstaltungsprogramm oder als Publikum vorhanden ist, ist es notwendig, Vertreterinnen und Vertreter / Expertinnen und Experten dafür in die Planung miteinzubeziehen.

Veranstaltungsstätte

Lovlyday iStock
Lovlyday iStock

Veranstaltungsstätte

Belastung für Anwohnerinnen und Anwohner gering halten

  • Silent Events ermöglichen störungsarme, leise Veranstaltungen
  • Schallschutzmaßnahmen vor Ort durch schalltechnische Gutachten
  • Veranstaltungs-Hotline für Anwohnerinnen und Anwohner bei Beschwerden
  • reduzierte Tickets für Anwohnerinnen und Anwohner als Dankeschön

Maßnahmen vor Umwelteinflüssen und Extremwetterereignissen

  • Maßnahmen zur Klimaanpassung des Deutschen Evangelischen Kirchentags

Ressourcenschonende Veranstaltungsstätten

Auswahl von Konferenz-, Veranstaltungsstätten oder Hotels

Energieeinsparungen

  • Tagungs- und Konferenzräumen nicht über 20 °C heizen
  • nicht mehr als 6 °C unter Außentemperatur kühlen
  • Temperaturabsenkung in der Nacht
  • Beleuchtung: Tageslichtnutzung, optimierte Beleuchtungssteuerung (z. B. Bewegungsmelder), optimierter Sonnenschutz, energieeffiziente Beleuchtung (LED)
  • effizientes Lüften
  • Heizkörper freiräumen
  • Nutzung von abschaltbaren Steckerleisten
  • Kühlgeräte richtig schließen und möglichst an kühlen Orten aufstellen
  • Energiesparberatung nutzen und Personal schulen

Einsatz energieeffizienter Geräte und Veranstaltungstechnik

  • Informationen zu Energielabeln bei Elektrogeräten (z. B. Kühlschränke)
  • sparsame LED-Beleuchtung einsetzen (z. B. Bühnentechnik)
  • sparsamer und abgewogener Technikeinsatz (z. B. Tontechnik, Mikrofone, Videoequipment, Projektoren etc.)

Abfallvermeidung und der Einsatz von Mehrweg

  • siehe dazu den Punkt "Mehrweg und Abfallvermeidung"

wassersparende Maßnahmen umsetzen

  • Einsatz von wassersparenden Geräten
  • Hinweisschilder zu wassersparenden Vorrichtungen in Sanitärräumen
  • Hinweisschilder zum Sensibilisieren wassersparenden Verhaltens der Gäste

Umweltverträgliche Toiletten

  • Toiletten und Toilettenwagen an die städtische Abwasserentsorgung anschließen

Mobile Toiletten

Nachhaltige Reinigungsmittel und Putztechniken

  • Broschüre des Umweltbundesamtes gibt Auskunft über zu vermeidende Reinigungsmittel sowie Tipps zu ressourcenschonenden Reinigungstechniken
  • Auswahl von Gütezeichen für nachhaltige Reinigungsmittel

Hygienepapier aus Recycling-Papier

Nachhaltige abspülbare Kosmetikprodukte

  • Blauer Engel für Shampoos, Duschgele und Seifen und weitere sogenannte Rinse-off-(abspülbare)-Kosmetikprodukte

Kompensation von CO₂-Emissionen

  • siehe "Mobilität"

Schutz angrenzender Naturräume

Lichtverschmutzung und Lärm vermeiden:

Weiterführende Informationen:

  • Leitfaden für umweltverträgliche Open-Air-Veranstaltungen (ab S. 14)
  • Tipps zur Vermeidung und Verminderung störender Lichtimmissionen des LANUV NRW

Barrierefreie Veranstaltungsstätte und -räume

Kommunikation von Nachhaltigkeit

Jason Goodman Unsplash
Jason Goodman Unsplash

Kommunikation von Nachhaltigkeit

Information und Einbindung der Partnerinnen und Partner

z. B. Dienstleisterinnen und Dienstleistern, Sponsoren, Behörden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch:

  • Nachhaltigkeitskonzept aufstellen und kommunizieren
  • Plattformen für Ideen einrichten (z. B. grünes Brett)
  • Feedbackmöglichkeiten zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsmaßnahmen einrichten, um Verbesserungsbedarfe zu erkennen

Information der Teilnehmenden / Gäste

  • Nachhaltigkeitsziele und -maßnahmen werden an Gäste kommuniziert (mit der Einladung, auf Webseite, während der Veranstaltung etc.)
  • Gäste zum Mitmachen motivieren (z. B. klimafreundliche An- und Abreise)
  • Feedbackmöglichkeiten zur Wahrnehmung und Erfolg, Anregungen und Fragen bzgl. der Nachhaltigkeitsmaßnahmen einrichten (z. B. über Online-Fragebogen oder Umfragen während der Veranstaltung)

Aktive Öffentlichkeitsarbeit - Tue Gutes und rede darüber

  • über praktische Nachhaltigkeitsaspekte der Veranstaltung informieren (von Einladung bis Berichterstattung)
  • Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner vor Ort zum Thema Nachhaltigkeit bestimmen
  • Greenwashing (-Vorwurf) durch transparente und glaubwürdige Kommunikation der Maßnahmen verhindern

Leitfäden, Checklisten und Webseiten

Leitfäden, Checklisten und Webseiten

Leitfäden

  • Leitfaden für die nachhaltige Organisation von Veranstaltungen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
  • Maßnahmenprogramm Nachhaltigkeit (Weiterentwicklung 2021) mit Leitfaden für nachhaltige Veranstaltungen der Bundesregierung
  • Leitfaden Veranstaltungen planen und durchführen Diversity-sensibel – Nachhaltig – Inklusiv der IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung
  • Leitfaden Veranstaltungen nachhaltig planen und umsetzen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes
  • Leitfaden für die umweltgerechte Gestaltung von Open-Air-Veranstaltungen von Sounds for Nature

Checklisten

  • Checkliste für die nachhaltige Organisation von Veranstaltungen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
  • Maßnahmenprogramm Nachhaltigkeit (Weiterentwicklung 2021) mit Checklisten für nachhaltige Veranstaltungen der Bundesregierung

Webseiten

  • Webseite Maßnahmen für nachhaltige Veranstaltungen des Deutscher Olympischer Sportbundes e.V.
  • Webseite Green Champions 2.0 zu nachhaltigen Sportgroßveranstaltungen des Deutscher Olympischer Sportbundes e.V.
  • Nachhaltigkeitskonzept FUTUR 2 FESTIVAL

Hinweis: Themenspezifische Leitfäden, Checklisten und Webseiten sind den Themenschwerpunkten zugeordnet.

  • Erstellung der Webseite wurde gefördert durch: