SDG 6: Wasser und Sanitärversorgung für alle

SDG 6: Wasser und Sanitärversorgung für alle

 - Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten

Sauberes Wasser und angemessene Sanitäreinrichtungen sind für ein gesundes und menschenwürdiges Leben unerlässlich. Die Vereinten Nationen setzen sich dafür ein, allen Menschen Zugang zu sauberem Wasser zu ermöglichen, die Wasserqualität weltweit zu verbessern und wasserverbundene Ökosysteme wie Berge, Wälder und Seen zu schützen.

Derzeit haben 785 Millionen Menschen keinen gesicherten  Zugang zu sauberem Trinkwasser. Zwei Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu grundlegenden Sanitäreinrichtungen und es wird geschätzt, dass 10 Prozent der Weltbevölkerung mit Abwasser bewässerte Lebensmittel ernähren. Noch immer sterben jedes Jahr 485.000 Menschen an Durchfallerkrankungen, die oft durch verunreinigtes Trinkwasser ausgelöst werden.

Unterziele des SDG 6

Unterziele des SDG 6

... zur Umsetzung des SDG 6 in Düsseldorf

Blockblocks Cleanup - Müllsammelaktion an Gewässern


BUND-Kreisgruppe Düsseldorf - CleanUpDaily


NABU Düsseldorf - NABUtop


Refill Düsseldorf - kostenfreies Leitungswasser mitgebrachten Gefäß auffüllen


RhineCleanUp - jährliche Müllsammelakion am Rhien


Viva con Agua Düsseldorf - Unterstützung von Wasserprojekten für den Zugang zu sauberem Trinkwasser, Hygieneeinrichtungen und sanitärer Grundversorgung weltweit für alle Menschen

 

Hinweise zur Aufzählung Organisationen und Projekte aus der Zivilgesellschaft:

  • bei der Aufzählung handelt es sich nicht um eine vollständige, sondern beispielhafte Auflistung
  • Änderungen und Ergänzungen sind willkommen und können via E-Mail an die Geschäftsstelle Nachhaltigkeit Düsseldorf geschrieben werden

... Leuchtturmprojekte zur Umsetzung des SDG 6 in Düsseldorf

Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich von Grundwassersanierungstechnologien (SDG 6.3)


Gewässerentwicklungsplanung (SDG 6.6)


 

Hinweis

Die zwei hier genannten Projekte ("Leuchttürme") sind Teil der insgesamt 23 Beiträge städtischer Ämter zum SDG 6, die im Bericht "Ist-Erfassung Nachhaltige Entwicklung in der Stadtverwaltung Düsseldorf" aufgeführt werden. Alle Beiträge zum SDG 6 finden Sie im Bericht ab Seite 61.

Übersicht über alle Leuchtturmprojekten der Verwaltung zu den 17 SDG.

... für das SDG 6 in Düsseldorf

Virtuellen Wasserverbrauch reduzieren

Für Lebensmittel und zur Herstellung von Produkten wird Wasser benötigt, oft sehr viel Wasser. Für ein T-Shirt  4.000 l, für ein Auto 300.000 l und für ein Kilogramm Gemüse 500 l und für ein Kilogramm Rindfleisch rd. 15.400 Liter Wasser. Geschätzt wird, dass wir pro Person so täglich rund 4.000 Liter sogenanntes virtuelles Wasser verbrauchen. Weitere Informationen auf der Webseite des Umweltbundesamtes.

Wer weniger konsumiert, verringert auch seinen virtuellen Wasserverbrauch. Bei ökologischer Erzeugung, z. B. von Baumwolle wird meist auf wassersparende Methoden gesetzt.

Verschmutzung des Grundwassers vermeiden

Der Kauf von Bio-Produkten schütz Oberflächengewässer und Grundwasser vor Schadstoffeinträgen, da in der ökologischen Landwirtschaft deutlich weniger Gülle und keine Pestizide zum Einsatz kommen.

Keine Chemikalien ins Abwasser

Abfälle, Medikamente (BUND, Arzneimittel in der Umwelt, 2020) Zigarettenkippen oder Farben etc. nicht über das Waschbecken oder Klo entsorgen. Diese Stoffe erschweren die Wasserreinigung und verschmutzen unser Wasser und Ökosystem, da Kläranlagen nicht in der Lage sind, 100 % aller Stoffe aus dem Abwasser zu entfernen.

Übrigens gilt dies auch für Straßenkanäle. In manchen Gebieten in Düsseldorf wird Regenwasser über separate Kanäle in Gewässer abgeleitet. Dabei erfolgt lediglich eine mechanische Aufbereitung und keine umfassende Klärung in einer Kläranlage.

Leitungswasser trinken

Obwohl die Trinkwasserversorgung in Deutschland eine sehr hohe Qualität und Sicherheit aufweist, kaufen viele Konsumenten Wasser  in Plastik- oder Glasflaschen. Aus Plastikflaschen lösen sich Kunststoffpartikel, die von Menschen aufgenommen werden oder sich in der Umwelt ausbreiten. Durch den Konsum werden stündlich 2 Millionen Einweg-Plastikflaschen verbraucht und damit 17,4 Milliarden jährlich (Deutsche Umwelthilfe).

Transport, Herstellung, Aufbereitung und Entsorgung von abgefülltem Wasser verbrauchen große Mengen Energie und Rohstoffe - die bei Trinkwasser aus der Leitung nicht anfallen (Utopia, 2015).

Auch unterwegs kann Leitungswasser in einer eigenen Flasche an vielen Stellen nachgefüllt werden. Einzelhändlerinnen und Einzelhändler, die diesen Service anbieten, erkennen Sie am „Refill-Aufkleber“ und finden Sie auf der Onlinekarte.

Gartenpflege mit Regenwasser

Wenn die Möglichkeit besteht, im Garten Regenwasser sammeln und zum gießen von Pflanzen und Bäumen nutzen.

 

Hinweise zur Aufzählung Organisationen und Projekte aus der Zivilgesellschaft:

  • bei der Aufzählung handelt es sich nicht um eine vollständige, sondern beispielhafte Auflistung
  • Ergänzungen und Vorschläge, wie man sich für dieses SDG einsetzen und was man selbst tun kann, sind willkommen und können via E-Mail an die Geschäftsstelle Nachhaltigkeit Düsseldorf geschrieben werden
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