Radschnellweg

Der Ausbau von Radschnellwegen ist eine sinnvolle Ergänzung der regionalen Verkehrsinfrastruktur, die einerseits den Berufspendlern, aber auch dem Freizeitverkehr Vorteile bringt. Es werden attraktive und schnelle Verbindungen geschaffen, die insbesondere für größere Entfernungen, wie sie heutzutage immer häufiger mit den Elektrofahrrädern zurückgelegt werden, geeignet sind.

Download Verlauf Radschnellweg von Neuss bis Langenfeld (PDF ca. 2,5 MB)

Gewinner im Landeswettbewerb

Am 23.01.2013 hat das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MBWSV) in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V. (AGFS) den Planungswettbewerb Radschnellwege in Nordrhein-Westfalen ausgelobt.

Teilnahmeberechtigt waren Kooperationen/Arbeitsgemeinschaften von mindestens zwei Städten oder Gemeinden aus Nordrhein-Westfalen. Als Preis stellte das MBWSV, für fünf der durch die Jury ermittelten Projekte, eine Landesförderung in Höhe von 80 % bis zur Umsetzung der Maßnahme bereit. Diese wird in der ersten Stufe für die Machbarkeitsstudie, in der zweiten für die Ausführungsplanung und in der letzten Stufe für die Bauausführung gewährt – jede Stufe verbunden mit der Einreichung eines Förderantrags an die zuständige Bezirksregierung. Alle Städte und Gemeinden waren nunmehr aufgerufen, bis zum 22. Juli 2013 ihre Ideen für Radschnellwege einzureichen.

Düsseldorf gehört gemeinsam mit den Nachbarstädten Neuss, Langenfeld und Monheim zu den Gewinnern des Landeswettbewerbs zum Bau von Radschnellwegen des Landes NRW. Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller nahm die Auszeichnung am 20. November 2013 von Minister Michael Groschek entgegen.

30,7 km: Radschnellweg von Neuss über Düsseldorf nach Langenfeld und Monheim

Prämiert wurde die 30,7 km lange Trasse von Neuss über Düsseldorf nach Langenfeld und Monheim mit einer Perspektive der Weiterführung nach Leverkusen und Köln sowie in den Kreis Neuss. Diese Trasse verläuft von der Neusser Innenstadt über die Südbrücke und die Stadtteile Volmerswerth und Flehe zur Heinrich-Heine-Universität und von dort weiter durch die Stadtteile Wersten und Holthausen in die Bezirkszentren Benrath und Garath. In Garath verzweigt sich der Radschnellweg Süd in einen Ast Richtung Langenfeld und einen Ast in Richtung Monheim über Düsseldorf-Hellerhof, Monheim-Baumberg und Monheim-Mitte in Richtung auf die südliche Stadtgrenze Monheims.

Der Wettbewerbsbeitrag war entstanden unter dem Dach der Regionalen Arbeitsgemeinschaft Landeshauptstadt Düsseldorf, Kreis Mettmann und Rhein-Kreis Neuss in Kooperation mit den Städten Monheim, Langenfeld und Neuss. In Form von quartalsweise durchgeführten Arbeitskreisen finden zudem im Laufe der Projektbearbeitung regelmäßig Abstimmungen inklusive Rückkopplung zwischen den Beteiligten der Regionalen Arbeitsgemeinschaft statt.

Sachstand der Planung

Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie 2016 wird im nächsten Schritt das politische Votum in den beteiligten Städten eingeholt. Ziel ist eine positive Beschlussfassung, die Grundlage für die weitere Antragstellung ist. Im Anschluss an die Förderbewilligung erfolgt für die nächste Planungsphase eine europaweite Ausschreibung.

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