Die Radverkehrsanlagen auf der Uerdinger Straße sollen ein leistungsfähige Alternative zum gesperrten Radweg auf der rechtsrheinischen Seite der Theodor-Heuss-Brücke bieten. Die Uerdinger Straße wird eine wichtige Verbindungsfunktion übernehmen und die bestehende Lücke im Radnetz schließen.
Sie soll künftig die Radleitroute 1 in Richtung Osten anbinden und so eine komfortable Verbindung zum Rhein schaffen. Damit wird sie zum Teil einer wichtigen Achse für den Radverkehr im Düsseldorfer Norden.
Aktuell fehlen in diesem Bereich jedoch sichere und durchgängige Radwege.
Was ist geplant?
Um den Radverkehr komfortabel und sicher zu führen, wird die Uerdinger Straße auf beiden Seiten umgestaltet:
- Auf der nordwestlichen Seite entsteht ein mindestens 2 Meter breiter Radfahrstreifen. Dafür wird die Fahrbahn neu aufgeteilt – eine Spur entfällt, die Verbindung bleibt aber leistungsfähig.
- Auf der südöstlichen Seite wird ebenfalls ein Radfahrstreifen eingerichtet, der teilweise auch zusätzliche Schutzelemente bekommt. Dafür müssen Parkplätze entfallen, um ausreichend Platz für den Radverkehr zu schaffen.
- Die Knotenpunkte mit der Kaiserswerther Straße und Cecilienallee werden entsprechend angepasst, sodass die Furten und alle Fahrbeziehungen sicher nutzbar und gut sichtbar sind.
- Die Maßnahme ist Teil des Sammelbedarfsbeschlusses 2018 und schließt eine zentrale Lücke im Radverkehrsnetz. So wird die Uerdinger Straße zu einer sicheren, durchgängigen und zukunftsfähigen Verbindung – für mehr Komfort und Klimaschutz im Düsseldorfer Stadtverkehr.
- Im Zuge der Planung der Radverkehrsanlagen werden die Parkregelungen rund um die Uerdinger Straße angepasst. Ziel ist es, der Anwohnerschaft weiterhin ausreichend Parkraum zu sichern.