Schulische Versorgung von Flüchtlingskindern

Zum Stand 01.10.2017 betreute die Stadt insgesamt 7.533 (Stand 01.05.2017 = 7.352) Flüchtlinge. Gut ein Drittel der Flüchtlinge ist minderjährig und muss zum großen Teil schulisch versorgt werden. Seiteneinsteigende (Schülerinnen und Schüler, die Deutsch als Zweitsprache erlernen) sind sowohl Kinder von Flüchtlingen, die mit Zuweisung an die Kommune schulpflichtig werden (§ 34 Abs. 6 SchulG NRW), als auch alle sonstigen Kinder und Jugendlichen, die neu zugewandert sind und, wenn sie noch nicht über die notwendigen Deutschkenntnisse verfügen, in einer maximal 2-jährigen Erstförderung mit dem Schwerpunkt des Spracherwerbs beschult werden.

Möglichkeiten der Sprachförderung für die neu zugewanderten Schülerinnen und Schüler:

 

• Unterricht in einer Regelklasse und spezifische Sprachförderung

• Spezifische Förderung in separaten Sprachfördergruppen /-klassen und sukzessive Teilnahme am Regelklassenunterricht, insbesondere in weniger sprachintensiven Fächern wie Sport, Musik, Kunst und z.T. auch Mathematik

• Unterricht in einer speziell eingerichteten Klasse über einen maximalen Zeitraum von 2 Jahren

Übersicht über die Anzahl der Schulen mit Sprachfördergruppen / Internationalen Förderklassen und Einzelintegration im Schuljahr 2017/18 (Stand: 06.09.2017)

SchulformAnzahl der Schulen mit Sprachfördergruppen / Internationalen KlassenAnzahl der Schulen mit Einzelintegration
Grundschule61 von 8625 von 86
Hauptschule8 von 91 von 9
Realschule12 von 131 von 13
Gesamtschule4 von 61 von 6
Gymnasium16 von 181 von 18
Berufskolleg9 von 100 von 10
Förderschule1 von 75 von 7
Weiterbildungskolleg1 von 20 von 2
Gesamt
112 von 151
34 von 151

Insgesamt befinden sich 3.275 Kinder und Jugendliche im Schuljahr 2017/18 in der sprachlichen Erstförderung (Stand 06.09.2017). Diese verteilen sich auf die Schulformen wie folgt:

SchulformAnzahl
Grundschule1.581
Hauptschule340
Förderschule44
Realschule301
Gesamtschule211
Gymnasium337
Berufskolleg431
Weiterbildungskolleg30
Gesamt
3.275