Patientenüberleitung

In der Medizin und in der Pflege findet seit Jahren eine zunehmende Spezialisierung und Sektorisierung mit einer vielfältigen Anzahl von Akteuren statt. Dieses erfordert eine systematisierte und zielgerichtete Informationsweitergabe, insbesondere zur Versorgungssituation von Bürgerinnen und Bürgern die auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind.

Kernpunkt der Aktivitäten zum Thema Patientenüberleitung der Düsseldorfer Gesundheitskonferenz und der Konferenz Alter und Pflege ist daher die Systematisierung des Patientenüberleitungsprozesses. Ziel ist es, mit den Bögen die Kommunikation und Koordination an den Schnittstellen der Versorgungssysteme zu verbessern und einheitlich zu strukturieren. Durch den Einsatz einheitlicher Formulare sollen Informationen gebündelt und die Formularvielfalt reduziert werden. Somit können Versorgungsbrüche vermieden, gesundheitliche Risiken vermindert und damit auch Folgekosten reduziert werden. In den gesamten Prozess sollen Patientinnen und Patienten beziehungsweise Bezugspersonen aktiv einbezogen werden.

Um Konformität bei der Patientenüberleitung herzustellen, wurde das Essener Konzept Patientenüberleitung von einer Expertengruppe an die Düsseldorfer Gegebenheiten angepasst. Die nun in verabschiedeter Version vorliegenden Dokumente sollen zum Erreichen der Ziele in der Praxis beitragen.

Die Expertengruppe Patientenüberleitung wird die Implementierung und die aktive Anwendung in der Praxis kontinuierlich begleiten und ausbauen.

Die Instrumente der Patientenüberleitung haben sich zwischenzeitlich im gesamten Düsseldorfer Stadtgebiet etabliert. Die Informationsweiterleitung erfolgt überwiegend in einheitlicher Form.

Weiterhin hat die Expertengruppe an der Entwicklung der Checkliste "Krankenhaus - was nun?" der Landesstelle Pflegende Angehörige NRW mitgewirkt.

Sollten Sie noch Fragen haben, helfen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Konferenz Alter und Pflege oder der Gesundheitskonferenz gerne weiter.