Seniorin mit Pflegerin, © Alexander Raths, fotolia

Kurzzeitpflege

Die Kurzzeitpflege richtet sich an alle, die für eine begrenzte Zeit einen Pflegeplatz benötigen, weil beispielsweise die pflegenden Angehörigen krank oder im Urlaub sind oder eine vorübergehende Pflege nach einem Krankenhausaufenthalt erforderlich ist.  Die Pflegeversicherung übernimmt für maximal acht Wochen im Jahr die Kosten von bis zu 1.612 Euro für Pflegebedürftige mit den Pflegegraden 2 bis 5 (Stand: Januar 2017). Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung müssen selbst getragen werden.  Der in den Pflegegraden 2 bis 5 zustehende Betreuungs- und Entlastungsbetrag in Höhe von monatlich 125 Euro kann auch für die Finanzierung der Kurzzeitpflege eingesetzt werden. 

Sind die Leistungen der Pflegeversicherung für die Kurzzeitpflege ausgeschöpft, kann auch der Betrag der  Verhinderungspflege dafür genutzt werden.

Reichen die eigenen finanziellen Mittel nicht aus, kann unter bestimmten Voraussetzungen Sozialhilfe beantragt werden.

Da nicht jede Pflegeeinrichtung Kurzzeitpflegeplätze anbietet, ist es wichtig, sich frühzeitig anzumelden. Im Internet finden Sie Pflegeheime mit Kurzzeitpflegeplätzen auf der Seite Angebote im Überblick. Die Landesverbände der Pflegekassen veröffentlichen die Prüfergebnisse von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen mit einer Benotung.

Informationen zur Pflegeversicherung

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