Seniorin wird von jüngerer Frau umarmt, © absolut, fotolia

Häusliche Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson

Wer einen Angehörigen oder Bekannten pflegt und eine Vertretung wegen Krankheit oder Urlaub benötigt, kann Leistungen für die sogenannte Verhinderungspflege bei der Pflegekasse (Pflegeversicherung) beantragen. Voraussetzung dafür ist, dass seit mindestens sechs Monaten die Pflege für eine Person mit den Pflegegraden 2, 3, 4 oder 5 übernommen wurde. Die Verhinderungspflege kann bis zu sechs Wochen im Jahr in Anspruch genommen werden. Eine stundenweise Nutzung ist möglich. Pflegebedürftige, die in ihrer gewohnten Umgebung bleiben möchten, können sich bei der Pflege für eine vertraute Person entscheiden oder einen Pflegedienst beauftragen. Wenn die vorübergehende Pflege in einer stationären Einrichtung erfolgen soll, kann die Kurzzeitpflege genutzt werden.

Informationen zur Pflegeversicherung

Geldbörse, © FPWing, fotolia

Finanzielle Unterstützung

Die Kosten für einen Pflegedienst oder für eine privat organisierte Hilfe werden von der Pflegekasse mit bis zu 1.612 Euro bezuschusst. Wird die Verhinderungspflege hingegen von einem Verwandten ersten oder zweiten Grades übernommen, so erhält dieser nur den Betrag in Höhe des Pflegegeldes. Zusätzlich wird während der Verhinderungspflege das Pflegegeld zur Hälfte weitergezahlt. Für die Verhinderungspflege können bis zu 50 Prozent des Leistungsbetrages der Kurzzeitpflege genutzt werden. Das sind bis zu 806 Euro im Jahr, wenn die Kurzzeitpflege nicht oder nur zum Teil genutzt wird.

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