Gemeinsam gegen Homophobie - Für Vielfalt, Respekt und Akzeptanz im Sport

Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung am 10.04.2014 folgenden Beschluss gefasst

"Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf unterstützt die Berliner Erklärung "Gemeinsam gegen Homophobie - Für Vielfalt, Respekt und Akzeptanz im Sport" vom 17.07.2013.

"Der Rat der Stadt setzt sich darüber hinaus auf allen Ebenen für ein aktives Vorgehen gegen Homophobie ein und unterstützt Maßnahmen zur Förderung eines vorurteilsfreien Klimas sowie zur Schaffung einer Kultur gelebter Vielfalt auf der Basis gegenseitiger Wertschätzung, Achtung und Akzeptanz. Solche Maßnahmen sollten vor allem auch auf Jugendliche und junge Erwachsene ausgerichtet sein, um entsprechende Haltungen im Zuge ihrer Identitätsentwicklung zu stärken."

Die Berliner Erklärung im Wortlaut

Die Sportverwaltung unterstützt und fördert uneingeschränkt und aktiv die Umsetzung dieses Beschlusses. Jegliche Art von Diskrminierung wird verurteilt. Gewalt, Rassisumus, Homophobie und Sexismus haben im Düsseldorfer Sport keinen Platz.

v.l.n.r.: Imke Duplitzer, Günter Karen-Jungen, Dr. Götz Fellrath

Just Sports - Für Vielseitigkeit Gegen Homophobie

Die Sportverwaltung unterstützt und fördert uneingeschränkt und aktiv die Umsetzung dieses Beschlusses. Jegliche Art von Diskriminierung wird verurteilt. Gewalt, Rassismus, Homophobie und Sexismus haben im Düsseldorfer Sport keinen Platz.

Unter Federführung des Sportamts wurde daher ein Aktionsprogramm gegen Homophobie im Sport entwickelt:

soll in der Öffentlichkeit mit verschiedenen Aktionen und Terminen auf das Thema aufmerksam machen.

Auch von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen gibt es ein klares Statement zur Bekämpfung von Homophobie im Sport. Im Koalitionsvertrag der aktuellen Landesregierung findet sich folgende zentrale Aussage:

"Wir stehen für ein tolerantes NRW Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Wir werden ihrer Diskriminierung konsequent von Anfang an entgegentreten. Der Abbau von Diskriminierung und Homophobie wird in der neuen Landesregierung eine Querschnittsaufgabe sein. Die vollständige Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften mit der Ehe im Landesrecht wird unverzüglich umgesetzt. Auf Bundesebene werden wir uns für die vollständige Gleichstellung der Lebenspartnerschaften, insbesondere im Steuer- und Adoptionsrecht, für die Öffnung der Ehe und in Art. 3 GG für die Einfügung des Merkmals "sexuelle Identität" einsetzen. Wir werden für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender einen Aktionsplan gegen Homophobie auflegen."