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Düsseldorf, Metropole der Werbung - Workshop im Stadtarchiv Düsseldorf mit Ulrich Leschak und Jens Müller

Anmeldung per E-Mail erforderlich, maximal 25 Teilnehmer!

stadtarchiv@duesseldorf.de

Freitag, 04.09.2015, 14.00 h bis 17.00 h

Düsseldorf ist einer der wichtigsten Standorte für Kommunikationsdesign und Werbung in Deutschland und Europa. Dieser Workshop beleuchtet die Entwicklung zur Metropole der Werbung und lässt viel Raum für den Austausch mit den referierenden Experten. Jens Müller, Lehrbeauftragter am Fachbereich Design der Fachhochschule Düsseldorf, leitet ein interdisziplinäres Designstudio Düsseldorf und hat gemeinsam mit seinen Studierenden an der Hochschule Düsseldorf über zwei Jahre zur Geschichte von Design und Werbung in Düsseldorf geforscht. In seinem Vortrag stellt er anhand ausgewählter Persönlichkeiten einige Kapitel dieser Geschichte vor ? eine visuelle Reise durch die Stadtgeschichte des 20. Jahrhunderts. Ulrich Leschak, Lehrbeauftragter am Fachbereich Design der Fachhochschule Düsseldorf, ist freiberuflich für verschiedene Agenturen sowie nationale und internationale Kunden tätig. Er hat die berühmten Köpfe der legendären Düsseldorfer Werbeszene in den 1970er und 1980er Jahren selbst erlebt und zum Teil mit ihnen gemeinsam gearbeitet. Anhand von einigen Kampagnenbeispielen beleuchtet er ihre stilbildenden Denk- und Arbeitsweisen. Sein Vortrag schließt mit einem Überblick über die aktuelle Düsseldorfer Werbeszene. Aus den Beständen des Stadtarchivs Düsseldorf werden zahlreiche Originale zu sehen sein.



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Neue Öffnungszeit am Donnerstag

Aufgrund der hohen Nachfrage führt das Stadtarchiv Düsseldorf ab Januar einen Dienstleistungsnachmittag mit verlängerten Öffnungszeiten ein. Ab sofort wird das "Gedächtnis der Stadt" Donnerstags von 8:30 bis 18:30h interessierten Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung stehen. Eine Voranmeldung ist nicht zwingend notwendig, kann jedoch dazu dienen, Wartezeiten zu verkürzen. Die Öffnungszeiten an den übrigen Werktagen bleiben unverändert.



1914-1918: Ein rheinisches Tagebuch

LVR-AFZ und rheinische Archive schreiben Quellenblog über die Zeit des Ersten Weltkriegs

Begeisterung, Aufbruchstimmung, aber auch Skepsis, Angst, Wut und Verzweiflung - diese und viele andere Empfindungen spiegeln sich in Zeugnissen der Jahre des Ersten Weltkrieges, die in den Archiven zu finden sind.

Auch in rheinischen Archiven ist das Thema "Erster Weltkrieg" präsent. Die vorhandenen Quellen im Internet Tag-genau 100 Jahre nach ihrem Entstehen online zu stellen, war die Idee des LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrums (AFZ). Sie führte zu dem nun online geschalteten Wissenschaftsblog führte: "1914-1918: Ein rheinisches Tagebuch - Quellen aus Archiven des Rheinlands" (http://archivewk1.hypotheses.org/).

Das Blog ist ein Gemeinschaftsprojekt des LVR-AFZ mit den rheinischen Archiven. Es wird von den Beteiligten dezentral "gefüllt". Auf diese Weise entsteht im Laufe der nächsten Monate eine Sammlung von Dokumenten, die wie ein Kaleidoskop Facetten zeitgenössischer subjektiver Wahrnehmung und öffentlicher bzw. veröffentlichter Meinung widerspiegelt. Da das Rheinland selbst nicht Kriegsschauplatz war, stehen hier vor allem der Kriegsalltag in der Heimat und die Berichte der aus dem Rheinland stammenden Soldaten im Zentrum der Überlieferung. Die digitalisierten individuellen Zeugnisse - wie zum Beispiel Briefe, (Feld-) Postkarten, Fotos und Tagebücher - oder Verwaltungsschriftgut, Ratsprotokolle und Schulchroniken sowie Überlieferungen aus Zeitungen oder öffentliche Bekanntmachungen stehen allen Interessierten dauerhaft zur Verfügung und können für den Geschichtsunterricht, heimatgeschichtliche Forschungen oder auch wissenschaftliche Untersuchungen genutzt werden.

Das Stadtarchiv Düsseldorf beteiligt sich mit dem Tagebuch des Düsseldorfer Kunstprofessors Willy Spatz. In seinem 21 Bände umfassenden Kriegstagebuch, das er bis 1919 fortführte, bietet er eine Presseschau, beschreibt das Leben in Düsseldorf, seinen Alltag sowie den seiner Familie: Ehefrau Rosy (*1872), Söhne Paul (1895-1987) und Walter (1898-1944), die Laufe des Krieges als Soldaten eingezogen werden, und Tochter Elsa (1896-1978). Seine Einträge illustriert er mit eingeklebten Karikaturen, Grafiken, Artikeln und humoristischen Texten.



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4. Sept. 2015 | 07:49 Uhr

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