Gusel Jachina „Wolgakinder“

Am | Veranstaltungsort: Zentralbibliothek, Lesefenster

Jachina Gusel

Lesung und Gespräch mit Mirko Schwanitz (Deutschlandfunk)

In der Weite der Steppe am Unterlauf der Wolga siedeln seit dem achtzehnten Jahrhundert Deutsche.1916 führt Jakob Bach in dem kleinen Dorf Gnadental ein einfaches Leben als Schulmeister, das geprägt ist von den Rhythmen der Natur. Sein Leben ändert sich schlagartig, als er sich in Klara verliebt, eine Bauerntochter vom anderen Ufer der Wolga. Doch ihre Liebe kann sich den Ereignissen nicht entziehen, die die Revolution und die Gründung der Deutschen Republik an der Wolga mit sich bringen.

Gusel Jachina, russische Autorin und Filmemacherin tatarischer Abstammung lebt mit ihrer Familie in Moskau. Ihr erster Roman “Suleika öffnet die Augen“ wurde in 31 Sprachen übersetzt.

Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zentralbibliothek, Bertha-von-Suttner-Platz 1, Teleon 0211 89-94027

In Kooperation mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus und mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats für Russlanddeutsche der Bundesregierung.