Jan Brandt liest im Rahmen der Veranstaltungsreihe 20. Literarischer Sommer / Literaire Zomer

Am | Veranstaltungsort: Zentralbibliothek, Lesefenster

Jan Brandt

"Ein Haus auf dem Land / Eine Wohnung in der Stadt"

Jan Brandts neues Buch kreist um zwei Dinge, die ohne einander nicht zu denken sind: Stadt und Land, Utopie und Heimat. Er nimmt uns mit in sein ostfriesisches Heimatdorf Ihrhove, in dem das Haus seines Urgroßvaters vor dem Abriss steht. Der Eigentümer, ein Bauunternehmer, sieht keinen Grund, das Alte zu erhalten, wo sich durch etwas Neues der Profit um ein Vielfaches steigern lässt. In Berlin, wohin sich Brandt Ende der Neunziger vor der Provinz geflüchtet hatte, droht ihm zeitgleich der Rauswurf aus der Mietwohnung wegen der Anmeldung von Eigenbedarf. 

Jan Brandt, 1974 in Leer (Ostfriesland) geboren, erzählt als exzellenter Beobachter, kluger Essayist, herausragender literarischer Schriftsteller von den Abgründen der Gegenwart. Sein Roman "Gegen die Welt" stand 2011auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und wurde mit dem Nicolas-Born-Debütpreis ausgezeichnet. 

Moderation: Maren Jungclaus, Literaturbüro NRW

Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zentralbibliothek, Bertha-von-Suttner-Platz 1, Telefon 0211-8994027

In Kooperation mit dem Literaturbüro NRW e.V.