Stadt im Umbruch

Im Rahmen eines sparsamen Umgangs mit Ressourcen spielt die Wiederverwendung nicht mehr genutzter Verkehrsflächen, Industrie- und Gewerbeareale eine große Rolle. Bei der Umnutzung dieser sogenannten Konversionsflächen ergeben sich Chancen auch für die Neuanlage von Grünflächen - Möglichkeiten, welche die seit 100 Jahren "fertigen" Gründerzeit-Wohnquartiere nicht bieten können.

Der 6,7 Hektar große Rheinpark Bilk entstand in zwei Abschnitten bis 2003 auf ehemaligen Hafen- und Straßenflächen. Die Verlegung der stark befahrenen Rheinuferstraße in einen Tunnel machte die Anlage des jüngsten Parkabschnittes zwischen dem neuem Landtag, dem Rheinturm und dem Stadttor möglich. Jüngste innerstädtische Anlagen sind der IHZ-Park und der WGZ-Park östlich des Hauptbahnhofs, die der Bevölkerung von Oberbilk zusammen mehr als 6 Hektar Spiel- und Erholungsflächen bieten.

Mit der Umgestaltung des Güterbahnhofsgeländes Bilk sind weitere Grünflächen dazugekommen, welche den benachbarten Flora-Garten ergänzen. Auch die Stadtgärten Derendorf wurden auf ehemaligen Bahnflächen errichtet, wie auch die geplanten Grünanlagen am ehemaligen Bahnhof Oberkassel oder am Bahnhof Grafenberg. Im Sommer 2005 wurde der Stadtteilpark Flingern auf ehemaligem Gelände der Stadtwerke fertiggestellt. Der neue Park setzt einen grünen Akzent vor der Silhouette des alten Stadtwerkekraftwerkes und der neuen Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Düsseldorf.