Naturdenkmal Libanonzeder

Haus Mickeln, Himmelgeist

Diese beiden alten, besonders malerischen Zedern besitzen ein Alter von fast 150 Jahren. Die Bäume befinden sich am Kölner Weg rund 200 m südlich des von Maximilian-Friedrich Weye gestalteten Parks bei Schloss Mickeln. Die starken Verästelungen und das dichte Nadelwerk der hochgelegenen Krone sorgen dafür, dass die Zedern auch im Winter eine imposante Erscheinung sind.

Etwas versetzt auf der gleichen Wiese steht der Gingko-Baum mit seiner für ihn typischen Blattform. Da er von dichtem Buschwerk und anderen Bäumen umgegeben ist, lässt er sich vom Kölner Weg aus nur schwer ausmachen. Charakteristisch ist sein Stamm, der sich nach wenigen Metern Höhe deutlich zur Seite neigt. Insgesamt zeigt der Gingko eine recht schmale Silhouette.

Steckbrief der Libanonzeder

Zedern sind immergrüne Bäume, die viel Sonnenlicht zu gutem Wachstum brauchen. Im Vergleich zu anderen Kieferngewächsen kommen sie aber mit relativ wenig Niederschlag aus. Das Holz der Libanonzeder hat entgegen landläufiger Meinung fast keinen Geruch. Allenfalls ist ein sehr schwacher, leicht aromatischer Duft an frischem Holz feststellbar.