Das Kö-Gärtchen

Der kleine Garten an der Graf-Adolf-Straße Ecke Königsallee ist 1927 entstanden. Der Entwurf für das Kö-Gärtchen stammt von dem damaligen Gartendirektor Walter von Engelhardt (1864-1940) und dem Stadtgartenarchitekten Johann Heinrich Küchler (1888-1984).

Entsprechend der Konzeption von Bauer, Huschberger und Weyhe verlief im frühen 19. Jahrhundert, von 1809 bis ca. 1891, im Bereich des heutigen Kö-Gärtchens der Stadtgraben mit begleitenden Alleen. Von 1838 bis 1891 befand sich auf dem Gelände der Bergisch-Märkische Bahnhof. 1903 entstand der Graf-Adolf-Platz am Südende des Stadtgrabens und der Königsallee als Rasenfläche mit Bäumen und einer Endhaltestelle der Straßenbahn.

Wiederaufbau des Kö-Gärtchens

Zwei Bäume im Kö-Gärtchen waren infolge des Pfingststurms Ela 2014 umgestürzt und weitere fünf Gehölze hatten erhebliche Schäden davon getragen. Sie konnten aber durch Pflegeeingriffe erhalten werden. Durch diese Verluste hatte die kleine Anlage ihren ursprünglich intimen Charakter verloren. Die Gehölzkulisse, die ursprünglich einen schützenden grünen Rahmen gebildet hat, wurde perforiert.