Die Entstehung der Rheinparks

Die großzügigen, weiträumig wirkenden Rheinparks verdanken ihr Entstehen ursprünglich nicht den Ideen von weitsichtigen Grünplanern, sondern den Interessen von Industrie und Wirtschaft.

Die sumpfige Golzheimer Insel, die bis Ende des vorigen Jahrhunderts statt des Rheinparks zwischen Rheinterrasse und Theodor-Heuss-Brücke anzutreffen war, wäre wohl nicht so zielstrebig und rasch trockengelegt und aufgeschüttet worden, hätten die Düsseldorfer nicht ein geeignetes Gelände für die große Industrie-, Gewerbe- und Kunstausstellung im Jahre 1902 benötigt; und wo sich heute die Baumreihen des Bilker Rheinparks zwischen Kniebrücke und Zollhafen erstrecken, ankerten bis vor wenigen Jahren noch Schiffe. Bei der Neustrukturierung des Hafens wurden die Becken des Berger Hafens aufgefüllt, das neugewonnene Land trägt den Landtag, den Rheinturm und die Bäume und Büsche des Bilker Rheinparks. Gemeinsam ist den beiden Rheinparks der ungehinderte Blick auf das sanft geschwungene Ufer der Rheins mit der typischen Stadtsilhouette.