Wasserspielplätze

Die ersten Wasserspielplätze wurden in Düsseldorf in den 50er- und 60er-Jahren gebaut. Als Ersatz für fehlende Schwimmhallen und Freibäder gedacht, lieferten sie seinerzeit wichtige Impulse über die Stadtgrenzen hinaus. Aus bunten Eisenrohr-Geräten, die auf plattierten Flächen installiert waren, sprühte das Wasser.

Mit der weiteren Entwicklung der Spielgeräte wuchsen auch die technischen Anforderungen, vor allem im Hinblick auf die Sicherheit: Rutschige Betonplatten unter Geräten sind schon lange nicht mehr zulässig und mussten durch Gummi-Fallschutzplatten ersetzt werden. Zu große Sprossenabstände und intensive Abnutzung in heißen Sommern führte zum Um- oder gar Abbau der Anlagen. Die Palette von Wasserspielgeräten wurde im Laufe der Jahre immer breiter. Neben den sprühenden Geräten erfreuen sich heute Wassermatschanlagen allgemeiner Beliebtheit: ein großer Wasserzulauf mit Druckknopf lässt Wasser über ein System von Trögen und Becken schließlich in einen Sandbereich münden. Derartige Anlagen laden ein, Hochwasserszenarien nachzuspielen oder sich auch mal im Schlamm zu aalen.

Piratenschiff mit Wasserkanonen
Piratenschiff mit Wasserkanonen

Emmastraße im Volksgarten

Der Wasserspielplatz im Volksgarten nahe dem Eingang zur Emmastraße erfreut sich seit den 50er Jahren besonders großer Beliebtheit. Inzwischen befinden sich die Wassertechnik und die Fallschutzbeläge in einem schlechten Zustand. Aus diesem Grund muss dieser Bereich im Sommer 2018 ohne Wasser auskommen.

 

Damit die Kinder in der laufenden Spielsaison den stark frequentierten Spielplatz auch ohne Wasser mit Freude besuchen können, wird das "KultuMobil" von "Krass e.V." in Kooperation mit dem Jugendamt alternativ eine mobile Spielmöglichkeit mit kreativen und sportlichen Aktionen anbieten.

Das Angebot findet seit Pfingsten bis zum Herbst 2018 freitags von 16.30 bis 18.30 Uhr und sonntags von 15 bis 17 Uhr statt. Dazu sind alle Kinder herzlich eingeladen.

Atmosphäre wie im Freibad
Atmosphäre wie im Freibad

Alter Bilker Friedhof

Der Wasserspielplatz auf dem Alten Bilker Friedhof wurde für Schulkinder in den 1960er Jahren entworfen. Nach der Sanierung bietet die Anlage einen Wasserspiel- und Erlebnispfad sowie in einen Aufenthaltsbereich mit dem Cafepavillon "Sternwarte" und einem Kleinkindermatschbereich. Insgesamt wurden 270.000 Euro investiert.

Im Mittelpunkt des 2015 neu gestalteten Spielplatzes stehen die Wassererlebnispfade, auf denen die Kinder Wasser auf ganz unterschiedliche Art erleben können. Die Pfade bestehen aus blauem Pflastermaterial, das auch im trockenen Zustand die Illusion von Wasser vermitteln soll. Im "Canyon", der aus unregelmäßig geformten Betonsteinen aufgebaut ist, können die Kinder mittels Pumpen Wasser durch die Schlucht schicken und es durch Wehre und Stauschwellen immer wieder neue Wege passieren lassen. Dabei entstehen Pfützen zum Plantschen sowie ein Wasserstau.

Wasserspass für die Kleinen
Wasserspass für die Kleinen

Auf'm Rott in Wersten

Eingebettet in eine vielfältige Spiellandschaft mit Bolzwiese und Klettergarten, bildet der Wasserspielplatz den Mittelpunkt des Spielbetriebes. Die kleine Hügellandschaft, mit Quelle und Flusslauf wirkt einladend. Der Wasserlauf ist in Form eines Schneckenhauses angelegt worden. Über mehrere Terrassen, die mit Natursteinen angelegt wurden, fließt das Wasser von der Quelle zu Tal. Wasserdüsen sind an mehreren Stellen eingelassen worden, die wie kleine Fontänen sprudeln und den Kindern besonders viel Spaß bereiten.

Der Wasserfluss kann von den Kindern gelenkt werden. An mehreren Stellen sind "Stauwehre" eingelassen, die Kinder können kleine Schieber betätigen, die das Wasser aufstauen oder umleiten. Besonders beliebt ist der als Pumpe angelegte Quellstein auf dem Hügel. Die Kinder können kräftig pumpen und so die Wasserzufuhr in den Flusslauf steigern.

Wasserlandschaft am Schlosspark Eller
Wasserlandschaft am Schlosspark Eller

Wasserspielplatz Schloss Eller

Den optischen und funktionalen Mittelpunkt der gesamten Spielanlage bildet ein Sitz- und Spielpodest mit farbigen Edelstahlmasten. Von dort kann das Geschehen in allen Spielbereichen überblickt werden.  Der gesamte Platz wird gepflastert und ist somit weitgehend „wetterfest“.

  • Wasserlandschaft

Anhand eines umfangreichen Rinnensystems mit Schiebern und Staustufen können Kinder das Fließverhalten des Wassers erleben und beeinflussen. Die gepflasterten Rinnen werden über eine Schwengelpumpe gespeist. Das Wasser nimmt dem Gefälle folgend seinen Weg zum zentralen Platz.

Park Elbroich in Holthausen

Der Komplettumbau des Wasserspielplatzes im Park Elbroich geht auf das Jahr 2001 zurück. Die Arbeiten wurden seinerzeit durch den Ausbildungsbetrieb des Gartenamtes ausgeführt.

Ein quadratisches Rinnensystem aus Klinker wird durch Spritzdüsen und Wasserpumpen gespeist und lädt zum kreativen Umgang mit dem feuchten Element ein. Das Spielangebot wird durch eine große Wassermatschanlage abgerundet. Darüber hinaus bietet ein angrenzender Spielbereich mit Schaukeln und Klettergeräten Kindern auch in der kühleren Jahreszeit Möglichkeiten, sich auszutoben.

Zoopark

Der Wasserspielplatz im Zoopark ist über den Eingang an der Grunerstraße zu erreichen. Die Anlage wurde im Jahr 2005 aufwendig saniert und im Jahr 2017 durch einen neuen Fontänenbereich ergänzt.

Von einem künstlich angelegten Plateau wird das Wasser über Pflasterflächen und –rinnen ins „Tal“ geleitet und kann an mehreren Stellen aufgestaut werden. Die Wasserpumpen am Hochpunkt sind barrierefrei über eine langgestreckte Rampe zu erreichen. Am Fußpunkt wird das Wasser in einen Matschbereich mit einer zusätzlichen Pumpe, Matschrinnen und einem Wasserrad geleitet. Über eine archimedische Spirale kann das Wasser auf das höher gelegene Plateau befördert und so dem Wasserkreislauf wieder zugeführt werden.

Südpark

Aus Anlass der Bundesgartenschau wurde 1987 im Südpark eine spektakuläre Wasserspiellandschaft unter dem Titel „Wasser, Wind und Sonne“ eingeweiht. Die Anlage war über viele Jahre eine der Hauptattraktionen unter den Düsseldorfer Spielangeboten.

Auch an dieser Stelle wird das Wasser auf Grund der bestehenden Höhenverhältnisse über zahlreiche Rinnen mit Staumöglichkeiten ins Tal geführt. Der spielerische Umgang mit dem feuchten Element kann auf eine sehr abwechslungsreiche Art und Weise praktiziert und geübt werden.
Inzwischen sind die Geräte und die Wassertechnik in die Jahre gekommen und müssen saniert werden. Das Angebot steht daher nur noch eingeschränkt zur Verfügung. Derzeit wird durch Planer des Gartenamtes ein neues Konzept entwickelt, welches voraussichtlich bis zum Jahr 2020 über den Masterplan Kinderspielplätze baulich umgesetzt werden soll.
Der Wasserspielplatz liegt unmittelbar hinter der Franz-von-Sales-Kirche und ist über die Siegburger- / Kölner Straße direkt erreichbar.

Tannenhofweg in Vennhausen

Endlich ist es soweit, der Wasserspielplatz am Tannenhofweg in Vennhausen wird seit Anfang Mai 2018 umgebaut. Die voraussichtliche Bauzeit beträgt ca. 3 bis 4 Monate.  Aus diesem Grund muss der gesamte Spielplatz mit Bauzäunen abgesperrt werden.

Alternative Spielmöglichkeiten stehen während der Bauzeit auf den Kinderspielplätzen am Sandträger Weg und am Bunzlauer Weg zur Verfügung.

Frankenplatz in Derendorf

Der alte Wasserspielplatz auf dem Frankenplatz wurde im Jahr 2002 in eine Spiellandschaft  für alle Altersgruppen mit einer großzügigen Wassermatschanlage und Spritzdüsen umgewandelt. Schaukeln und ein Seilzirkus als Kletterattraktion runden das Angebot ab.

Die zentrale Grünanlage ist aus den angrenzenden Wohnbereichen fußläufig zu erreichen und deshalb besonders für junge Familien mit Kindern ein attraktiver Anziehungspunkt. Ausgedehnte Rasenflächen laden zum Picknick und zu sportlichen Aktivitäten ein.

Alter Gerresheimer Friedhof

Der kleine Wasserspielplatz auf dem Alten Gerresheimer Friedhof ist eine der drei Anlagen, welche wegen Sanierungsbedarf in der Spielsaison 2018 nicht in Betrieb gehen können.

Zur Zeit arbeiten die Planer mit Hochdruck an einem neuen Konzept, welches mit Hilfe des Masterplan Kinderspielplätze bis zum Frühjahr 2019 umgesetzt werden soll. Bis dahin soll an alter Stelle ein attraktives Wassermatschangebot für Kleinkinder entstehen.