Spielplätze in Wohnquartieren

Wohnungsnahe Angebote für Kinder aller Altersgruppen zur täglichen Nutzung kennzeichnen einen Spielplatz in einem Wohnquartier. Unterschieden werden dabei Angebote für Kleinkinder: vornehmlich Sand, Wipptiere und eine Kleinkinderschaukel oder -rutsche, Angebote für Kinder: Klettergeräte, Schaukeln und Rutschen, oft als Kombination und für ältere Kinder bis Jugendliche: Tischtennis, Ballspielangebote, Treffpunkte.

Nicht immer reicht der Platz aus und ist das Umfeld geeignet, die gesamte Palette an altersgerechten Spielgeräten anzubieten. Flächen unter 500 m2 bleiben in erster Linie den Kleinkindern vorbehalten, bei Flächen zwischen 500-1.000 m2 können Klein- und Schulkinder bedacht werden und bei größeren Flächen auch Jugendliche – sofern die Abstände zu den nächsten Wohnhäusern das zulassen.

Beispiele

Am Karlshof

Eigentlich sind es Am Karlshof sogar zwei Spielflächen, die durch eine Zufahrt räumlich getrennt sind. Auf der Fläche für Kleinkinder ist ein Sandspielbereich entstanden. Hier sind verschiedene Spielpodeste, eine Spielhäuschen und kleine Klettermöglichkeiten untergebracht.

Über einen vorhandenen Spielhügel, der mit mehreren Balanciergeräten versehen ist, gelangt man zu einer neuen Spielgerätekombination. Die bietet viel Raum zum Klettern und Hangeln. Eine neue Mehrfachschaukel ist besonders beliebt und lässt die Kinder in den Himmel fliegen. Auf den benachbarten Bänken können die Erwachsenen das Spiel ihrer Kinder beobachten.

Kyffhäuserstraße - Eine kleine Spielidylle mitten im Wohngebiet

Etwas verborgen, im Schutz der angrenzenden Bebauung, im Stadtteil Oberkassel liegt der Kinderspielplatz an der Kyffhäuserstraße. Die Planung wurde im intensiven Dialog mit Jugendamt, Kindern benachbarter Kindergärten und Anwohnern entwickelt. Während die auf Bewegung und Gemeinschaft ausgerichteten Spielbereiche die Erlebniswelt der Kinder ansprechen, bieten Sitzbänke am lichtdurchfluteten Bambus die Gelegenheit für ein gutes Buch oder das Gespräch mit dem Nachbarn.

Die grüne Mitte

Inmitten eines dicht bebauten Wohnquartiers liegt der Spielplatz hinter einer mehrgeschossigen Wohnbauzeile, die ihn vor Lärm, Staub und Hektik einer vierspurigen Magistrale schützt. Die zurückgezogene Lage, starke Verschattung sowie überalterte Spielgeräte hatten den Platz im Lauf der Jahre aus dem öffentlichen Fokus rücken lassen und bildeten die Ausgangssituation für eine grundlegende Umgestaltung. Gemeinsam mit dem Jugendamt, Kindern und Mitarbeitern benachbarter Kindergärten und interessierten Anwohnern wurde entschieden, aus dieser Not eine Tugend zu entwickeln. Es entstand die Idee der grünen Mitte: ein eher ruhiger Platz mit einer fröhlichen und vielfältigen Erlebniswelt für die Kleinen, die "im Dschungel der großen Stadt" Schutz und Geborgenheit suchen.

Opladener Straße

Ein Flughafen für kleine Freizeitpiloten

Ein abwechslungsreiches Spielangebot für Kinder auf 1350 Quadratmetern ist in Wersten an der Opladener Straße, Ecke Roderbirkener Straße entstanden. Neu gestaltet wurden Angebote für Klein- und Schulkinder. Mit etwas Phantasie erkennen die Besucher einen kleinen Flughafen. 125.000 Euro hat die Runderneuerung des Spielplatzes gekostet.

Die zentrale, mit Perlkies angelegte Fläche, wurde mit einer Spielgerätekombination in der Form eines Flugzeuges ausgestattet. Dort bietet sich den Kindern viel Gelegenheit zum Rutschen, Klettern und Hangeln. Aus dem "Cockpit" hat man einen guten Überblick über den Flugplatz und erkennt die "Landebahn". Diese ist seitlich mit Metallkugeln eingefasst, sie stehen für die Beleuchtung des Rollfeldes.