Fahrradgerrechte Stadt

17. Juni - 02. Juli

Anlässlich des Grand Départ und des 200. Geburtstages des Fahrrads laden Stadtmuseum und Freundeskreis des Stadtmuseums Düsseldorf herzlich zum jährlichen Sommerfest am Freitag, dem 16. Juni 2017 um 19 Uhr im Stadtmuseum und im Garten des Spee’schen Palais ein. In Kooperation mit BDA Düsseldorf, Amt für Verkehrsmanagement, PBSA der Hochschule Düsseldorf und Institut français Düsseldorf wird eine Ausstellung zum Thema fahrradgerechte Verkehrsplanung sowie derGeschichte des Fahrrads eröffnet. Die Ausstellung zeigt eine einzigartige Sammlung historischer Fahrräder, Dokumente derVerkehrsplanung wie Pläne, Fotos und Videos sowie Entwürfe der Studierendender PBSA. Für sie hat der BDA Düsseldorf einen Preis ausgelobt, der an dem Abendverliehen wird. In den Präsentationsräumender Sammlungen laden deren Leiterinnen und Leiter sowie Volontärinnen des Stadtmuseums zu Führungen ein. Erleben Sie den Rosengarten in seiner sommerlichen Pracht, von SIGMA farbig illuminiert und musikalisch von den Klängen der Düsseldorfer Band Via Notes erfüllt. Genießen Sie Speisen und Getränke aus der bewährten Hand unseres langjährigen Partners Broich Premium Catering.

Hier geht es zum Programm des Sommerfestes

Das Zweirad - mobil mit Muskelkraft

Die 200-jährige Geschichte des Fahrrades beginnt 1817 mit der revolutionären Erfindung des badischen Tüftlers Karl Drais. Sein Laufrad auf zwei Rädern in einer Linie, später Draisine genannt, machte die Menschen allein durch ihre Muskelkraft mobil. Erst 1861, ein halbes Jahrhundert später, führte Pierre Michaux in Frankreich erste Fahrräder mit Tretkurbel am Vorderrad ein. 1868 entwickelte der elsässische Mechaniker Eugène Meyer in Paris das Hochrad für höhere Geschwindigkeiten. 1879 baute Harry John Lawson ein "Niederrad", die Vorstufe des heutigen Fahrrads. Mit Fahrradkette und Zahnrädern wurde die Kraft von den Pedalen auf das Hinterrad übertragen. Mit der Industrialisierung verbreitete sich das Fahrrad in großen Mengen. Frauen mussten lange dafür kämpfen, aufs Rad steigen zu dürfen. Die Frauenbewegungen sahen im Radfahren einen Akt der Befreiung. Heute erlebt das Fahrrad einen millionenfachen Boom. Gerade in den Städten ist es eine umweltschonende, gesunde und platzsparende Alternative zum Auto. Das Fahrrad ist vielseitig einsetzbar für Fortbewegung, Sport, Arbeit und Freizeit.

Mitglieder der Düsseldorf-Loge im damaligen Logenhaus auf der Grafenberger Allee, Anfang der 1930er Jahre Foto: Franz-Rosenzweig-Loge, Düsseldorf

Wohltätigkeit. Brüderlichkeit. Eintracht. B’nai B’rith in Düsseldorf

09.Juli – 28. Juli

B’nai B’rith (hebräisch Söhne des Bundes), Mitte des 19. Jh. in den USA gegründet,  ist heute eine der weltweit größten jüdischen Organisationen. Seine Ziele sind Wohltätigkeit, die Förderung von Bildung und Kultur sowie die Bekämpfung von Rassismus und Antisemitismus.

Nachdem bereits von 1901 – 1937 die Düsseldorf-Loge bestanden hatte, erfolgte 1967 die Gründung der Franz-Rosenzweig-Loge. Anlässlich ihres 50jährigen Jubiläums blickt die Ausstellung Wohltätigkeit. Brüderlichkeit. Eintracht auf Geschichte und Gegenwart von B’nai B‘rith in Düsseldorf. Sie zeigt in Dokumenten, Fotografien und Objekten die Entwicklung der Vereinigung, der namhafte Persönlichkeiten wie Leo Baeck und Paul Spiegel angehörten, und legt Motive und Praxis ihres bürgerschaftlichen Engagements dar.

Eröffnung am 09. Juli um 11.30 Uhr