23. Juni bis 12. Juli

Mit der Vergabe des mit 10.000 Euro dotierten Friedrich Becker Preises Düsseldorf, einer Stiftung von Hildegard Becker (1928-2018), erinnert die Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V. seit 1999 an den herausragenden Goldschmied, Professor Friedrich Becker (1922-1997). Als international bekannter Gestalter kinetischer Objekte und Designer im Umkreis der Düsseldorfer Kunstszene wurde Becker prägend für die Schmuckgestaltung der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Bisher fand die Preisverleihung alle drei Jahre vor großem Publikum in Düsseldorf statt, in diesem Jahr wird dieses Event aufgrund der gegebenen Umstände ab 23. Juni mit der Bekanntgabe des Preisträgers/der Preisträgerin und der ausführlichen Vorstellung aller Wettbewerbsteilnehmer und eingereichter Objekte im digitalen Raum auf der eigens eingerichteten Seite www.fbp2020.com stattfinden.

Um den Friedrich Becker Preis 2020 bewarben sich 151 Künstler/innen aus 16 Ländern mit Schmuck und silbernem Gerät, von einer hochkarätig besetzten Jury wurden der Preisträger und 41 Teilnehmer/innen für die Ausstellung ausgewählt. Diese Arbeiten zeigen spannende Gestaltungsansätze, nicht selten kommen ausgefallene Werkstoffe und Techniken zur Anwendung, die handwerkliche Perfektion überzeugt. Alle Stücke stehen für die hohe künstlerische Leistung, die den aktuellen Avantgardeschmuck auszeichnet. Die Präsentation im digitalen Raum ermöglicht den Friedrich Becker Preis Teilnehmern und Teilnehmerinnen eine ganz neue Plattform. Die museale Präsentation findet vom 23. Juni bis 12. Juli im Stadtmuseum Düsseldorf statt, anschließend vom 17. Juli bis 23. August im Deutschen Goldschmiedehaus Hanau.

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Friedrich Becker Prize Düsseldorf 2020

23. Juni bis 12. Juli

With the awarding of the Friedrich Becker Prize Düsseldorf, worth 10,000 Euro and an endowment of Hildegard Becker (1928-2018), the Association for Goldsmiths’ Art (Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V.) has been commemorating the eminent goldsmith Professor Friedrich Becker (1922-1997) since 1999. As an internationally renowned fashioner of kinetic objects and designer in the midst of Düsseldorf’s art scene, Becker became a shaping influence on jewelry design in the latter half of the 20th century.

Thus far, the award ceremony has been taking place every three years before a large audience in Düsseldorf; this year, owing to the prevailing circumstances, this event will take place from June 23 onwards with the announcement of the prizewinner. This will be made online and will be accompanied by an extensive presentation of all contest participants and entered objects in the digital space on the specially created site www.fbp2020.com.
151 artists from 16 countries entered jewelry and silver hollow- and flatware for the Friedrich Becker Prize 2020, and the prizewinner and 41 exhibition participants were selected by a high-caliber jury. These works demonstrate exciting design approaches; unusual materials and techniques are not uncommonly applied and their artisanal perfection carries conviction. All pieces represent the high artistic accomplishment that characterizes avant-garde jewelry today. The presentation in the digital space provides an entirely new platform for the Friedrich Becker Prize participants. Presentation in the museum context takes place from June 23 until July 12 at the Stadtmuseum Düsseldorf, and subsequently from July 17 until August 23 at the German Goldsmiths’ House in Hanau.

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Bahnhof "Flughafen Terminal": Entwürfe für Kunst am Bau im Stadtmuseum zu sehen

Im Stadtmuseum werden vom 16. Juni bis zum 5. Juli die Ideen der acht Künstlerinnen und Künstler präsentiert, die sich am Wettbewerb beteiligt haben

Redaktion: Meissner, Valentina

Die neue Stadtbahnlinie U81 soll in einem ersten Bauabschnitt den Flughafen mit der Messe und der Merkur Spiel-Arena sowie - über die bestehende Stadtbahntrasse - mit der Innenstadt verbinden. Für den dabei entstehenden neuen Bahnhof "Flughafen Terminal" wurde auf Initiative der Kunstkommission Düsseldorf ein Wettbewerb für Kunst am Bau ausgelobt. Insgesamt acht Künstlerinnen und Künstler bzw. Künstlergruppen beteiligten sich an dem Wettbewerb. Schlussendlich fiel die Wahl des Preisgerichtes der Kommission mit deutlicher Mehrheit auf den Entwurf "frequencies“ von Anna Vogel. Im Stadtmuseum, Berger Allee 2, werden ab dem morgigen Dienstag, 16. Juni, bis Sonntag, 5. Juli, nun alle eingereichten Entwürfe der Öffentlichkeit präsentiert.

Interessierte sind eingeladen die Ideen und Entwürfe von Gunda Förster (Berlin), Josephine Meckseper (New York), Megan Rooney (London), Lukas Heerich (Düsseldorf), Leni Hoffmann (Düsseldorf), Frauke Dannert (Düsseldorf) und Heike Weber mit Walter Eul (Düsseldorf) zu entdecken. Natürlich ist auch der Siegerentwurf "frequencies“ von Anna Vogel zu sehen. Weitere Infos sind im Internet veröffentlicht unter: www.duesseldorf.de/medienportal/pressedienst-einzelansicht/pld/kunst-am-bau-frequencies-fuer-den-neuen-bahnhof-der-u81.html

Zum Besuch im Stadtmuseum
Das Stadtmuseum ist dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt in die Sammlungen und Sonderausstellung beträgt vier Euro, ermäßigt zwei Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren ist der Eintritt frei. Dienstag bis Samstag gibt es von 17 bis 18 Uhr eine Happy Hour (freier Eintritt). Sonntags ist der Eintritt für frei. Maximal 50 Besucherinnen und Besucher dürfen sich gleichzeitig unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln in dem Haus aufhalten. Die Besucherinnen und Besucher müssen innerhalb der Gebäude ihre Mund-Nasen-Bedeckung tragen.