Julia Zinnbauer – Flyover

4. August bis 15. September
(Eröffnung: 03. August, 18 Uhr)

In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg herrschte zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Bundesrepublik Deutschland ein reger architektonischer Austausch. Auch von Düsseldorf aus flogen Architekten nach New York, Chicago und Los Angeles, um sich mit modernen Gebäuden auseinanderzusetzen, um sich Anregungen für den Wiederaufbau ihrer zerstörten Heimatstadt zu holen und um einen ideellen Anschluss an das Bauhaus herzustellen. Auf diese Weise brachten sie Neuerungen mit nach Hause wie z.B. Konzepte für Großraumbüros und Einkaufszentren und auch die Idee des kalifornischen Bungalows wurde begeistert aufgenommen. Gleichzeitig wurde Düsseldorf zur autogerechten Stadt umgebaut und durch Satellitenstadtteile erweitert. Die Ausstellung „Flyover“ handelt von den architektonischen Zusammenhängen zwischen Düsseldorf und den Vereinigten Staaten in der Nachkriegszeit, sie ist aber auch dem optimistischen Glauben an die Zukunft und der Weltraumbegeisterung dieser Jahre gewidmet sowie der Sehnsucht nach dem Glamour des Jetset-Zeitalters.

Unter dem Titel „Flyover“ präsentiert die Düsseldorfer Künstlerin Julia Zinnbauer im Stadtmuseum Düsseldorf Fotos, Videos und Texte zusammen mit einer Rauminstallation. In ihren Projekten konserviert und transportiert sie die Schönheit und die Atmosphäre außergewöhnlicher Bauten der Nachkriegsmoderne und erzählt deren Geschichten sowie die ihrer Architekten und ihrer Bewohner.

Mer spreche Platt - 50 Jahre Düsseldorfer Mundartfreunde

Ausstellung im Stadtmuseum 27.6.-28.7.2019

  • Eintritt frei für alle 50-jährigen Bürger/Bürgerinnen
  • Eintritt frei in der Happy Hour
  • Eintritt frei am Sonntag

Das Stadtmuseum veranstaltet gemeinsam mit den Mundartfreunden eine Ausstellung zu deren 50-jähriger Geschichte. Die Bestände des Mundartarchivs und bedeutende Leihgaben wie Archivalien, Fotos, Kunstwerke, Audios, Videos, Bücher und Akten laden zum Studieren und Schmökern ein.

50 Jahre Mundartfreunde Düsseldorf
Wie alles anfing

Am 1. September 1969 trafen sich 60 Damen und Herren aller Gesellschaftsschichten und Berufsgruppen und kamen nach kurzer Diskussion zu dem Ergebnis, dass die Düsseldorfer Mundart Kulturgut sei und deshalb gepflegt werden müsse. Deshalb gründeten sie die „Freunde Düsseldorfer Mundart", die sich dann im Jahre 1970 in „Mundartfreunde Düsseldorf 1969" umbenannten. Unter diesen Personen befanden sich damals schon einige bekannte Namen unserer Stadt. Es dauerte nicht lange, bis dann am 18.3.1971 der Verein „ Mundartfreunde Düsseldorf e.V.“ ins Vereinsregister eingetragen wurde.
Wie es dazu kam, beschrieb Jupp Silvester Kels 1994 in unserem Heft „Mer spreche Platt“- Theodor Lecker (genannt „Döres“) habe ihn als Schriftleiter der Heimatzeitung „Jan Wellem“ (Alle Düsseldorfer e.V.) angesprochen:
„Wat hälsde dovon, wenn mer die Plattschriewer un Mäuzkesverzäller all eemol en e Lokal enlade döhden? Et wör doch e jejesiedig Kenneliere ärg interessant". Und weiter: „Dat wor dann die Idee! Mer dachten do nit aan ene Verein, sondern an Usproch öwer ons Schriewerei. Domet wor ech schon alleen weje ons Heematschrift "Jan Wellem" tirekt enverstange. Kooz entschlosse, hät dä Döres all die öm bekannte Plattschriewer en dr "Europäische Hof" enjelade on jlich noch en paar Honoratiore dozu....Als em "Euro"noh allerhands Rederei dat Wohd opkoom: „Un wat nu?", hät Dr. August Dahm ( Rechtsanwalt un Plattschriewer) jesaht, dat vill von ons Plän` jesetzlich nur dörchzeföhre wöre, wenn mer us denne "Plattschriewer un Mäuzkesverzäller" `ne Verein make wöhden.“ Und so geschah es dann auch. Die Vorsitzenden des Vereins waren Joseph Neuhausen. Fred Fiedler, Adolf Busse, Engelbert Oxenfort, Mario Tranti und seit 2016 ist Gisela Piltz Baas des Vereins. Nach der Satzung der Mundartfreunde ist die Pflege der Rheinischen Mundart Hauptzweck des Vereins - dies erfolgt vor allem bei unseren Veranstaltungen, Führungen, Lesungen, Gottesdiensten und unseren Karnevalssitzungen.

50 Jahre Mundartfreunde Düsseldorf
Das Archiv

Das bereits einen Monat nach der Gründung erschienene, von unserem Gründungsmeister Theo Lücker, gestaltete Vereinsblatt „ONS BLÄTTCHE" heißt heute in Fortsetzung „MER SPRECHE PLATT". Auch wurde damals von Albert Exner ein Archiv aufgebaut. Bei diesen Aktivitäten konnten notwendige Ehrungen nicht ausbleiben. Ehrenmitglieder wurden ernannt und die „Pastor-Jääsch Plakette" sowie die „Düsseldorf-Kölner-Freundschaftsplakette" vergeben, letztere beispielsweise an Hennes Weisweiler, 1. FC Köln und Dietrich Weise, Fortuna Düsseldorf. Das zeigt, wie tolerant unser Verein damals war und noch heute ist. Als Vereinslied wurde die von Heinz Schüler (Text) und Joseph Neuhausen (Melodie) geschaffene Weise bestimmt, die auch heute noch gilt: „Mer spreche Platt, dat hammer ons jeschwore, domet ons Mottersproch nit jeht verlore, mer spreche Platt, domet ons jeder kennt, dat mer noch echte Düsseldorfer sind." Natürlich sprengt es den Rahmen dieses Berichtes über die Entstehung unseres Vereins, die vielen verdienten Mitglieder zu nennen, doch schon an dieser Stelle sei vermerkt, dass ohne sie der Verein wohl nicht das geworden wäre, was er heute ist. Dafür herzlichen Dank! Dennoch gilt ein besonderes Dankeschön unserem heutigen Ehrenbaas Engelbert Oxenfort, der bereits im Jahr 1979 im Beirat unseres Vereins war. In diesen Dank ist natürlich seine Frau Hildegard ausdrücklich einbezogen.
Axel Hübener

50 Jahre Mundartfreunde Düsseldorf
Hörbar

In einem Rückblick auf die ersten zehn Jahre unseres Vereins schrieb Norbert Voß 1979 : „Wer zutiefst vom Wert der Mundart überzeugt ist, hat vor Jahren mit Wehmut beobachtet, dass sie sehr verpönt war, mehr und mehr in den Winkel der Vergessenheit geriet und vorwiegend nur von alten Leuten gepflegt wurde, vor allem aber auch in der Literatur ihren Rang verlor und totgesagt wurde. Die nun allenthalben wieder aufblühende Volkssprache mag manchem die Frage eingeben, ob wir es da mit einer gefühlsüberladenen nostalgischen Regung oder mit einer Modeerscheinung zu tun haben, wenn in einer Vereinigung von Mundartfreunden nach zehn Jahren mehr als tausend Mitglieder zu verzeichnen sind, unter denen sich eine beachtliche Zahl von „Plattschriewern" befindet, wie sie sich bescheidener weise bezeichnen.“ „Ich beobachte mit großer Wachsamkeit, auch zu meiner Genugtuung und Bewunderung, dass diese Vereinigung der Mundartfreunde, die nun ihr Jubiläum feiert, sehr verdienstvoll mit Vorträgen und Rezitationen in Altenheimen und Altenclubs, in Heimatvereinen und Schulen, ja auch in der Volkshochschule wirkt und sich zum gar nicht hoch genug einzuschätzenden Vorsatz nimmt, überhaupt erst einmal Menschen für die Mundart zurückzugewinnen und den Mutterboden unserer großartigen Volkssprache nach längerer Brache zu beackern. Es ist der Gnade eines Höheren anheimgegeben, ob er unter denen, die in solchem Bemühen stehen, einen auswählt, der weithin hörbar und sehr wirksam Stimme für das sein darf und kann, das uns allen so sehr am Herzen liegt - unser Platt." 40 Jahre später gelten diese Aussagen, insbesondere nach den eingetretenen enormen Veränderungen im Sozialverhalten, bei der Bevölkerungsstruktur und dem nicht aufzuhaltenden Vormarsch der Informationstechnik etc. umso mehr.
Axel Hübener

50 Jahre Mundartfreunde Düsseldorf

Hans-Müller-Schlösser- Akademie
Als eine der Konsequenzen auf den Umstand, dass immer weniger Düsseldorfer noch richtig Platt sprechen können, gründete Engelbert Oxenfort mit der Stadtsparkasse Düsseldorf im Jahre 1987 "en Scholl", wo „Imis" unseren Dialekt lernen und die „Alten" ihre Kenntnisse wieder auffrischen können. Benannt wurde die Akademie nach dem Heimatdichter Hans Müller-Schlösser, der 1884 in Düsseldorf geboren wurde und 1956 hier verstorben ist. Über Düsseldorf hinaus kennt man sein wohl bekanntestes Bühnenstück „Schneider Wibbel". Mit viel „ Spaß an der Freud´ " wird hier Düsseldorfer Dialekt studiert. Es gibt Schüler, die von Anfang an dabei waren und sich noch zu jedem neuen Semester wieder anmelden. Hier gilt es natürlich auch den Mundartfreunden herzlich zu danken, die sich besondere Verdienste um diese Einrichtung erworben haben besonders seien hier Inge Cremerius, Heinz Jürgens, Christa Hecker, Mario Tranti und Monika Voss genannt, die noch heute als „onser Frollein" mit viel Engagement und Leidenschaft Unterricht gibt. In diesem Zusammenhang erinnern wir uns dankbar auch an Heidi und Horst Rosenbaum, die lange Jahre unsere Geschäftsstelle geleitet haben. Darüber hinaus finden jährlich kostenlose Führungen durch Düsseldorf op Platt auf Initiative der Akademie statt. In den zurückliegenden Jahren wurden die Bemühungen der Mundartfreunde mit monatlichen Versammlungen, Ausflügen, Gottesdiensten, Adventsfeiern, Karnevalsveranstaltungen etc. zur Pflege der Mundart fortgesetzt.
Der heutige Vorstand arbeitet weiter daran, neue Mitglieder zu gewinnen, denn unser oberstes Ziel ist und wird immer sein: „DAS DÜSSELDORFER PLATT MUSS ERHALTEN BLEIBEN“.
Axel Hübener

Fotografie der Japanischen Internationalen Schule @Japanische Internationale Schule e.V. in Düsseldorf
Fotografie der Japanischen Internationalen Schule @Japanische Internationale Schule e.V. in Düsseldorf

Stadtmuseum Düsseldorf / デュッセルドルフ市立博物館

unDgleich! Ausstellungsprojekt des Cecilien-Gymnasiums und der Japanischen Internationalen Schule in Düsseldorf

04. Mai - 26. Mai
Vieles Japanische ist aus dem heutigen Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Ca. 400 japanische Firmen und mehr als 8.000 Mitglieder in der japanischen Gemeinde prägen Düsseldorf. Dabei sorgen kulturelle Unterschiede für eine sich gegenseitig bereichernde Vielfalt - auch auf schulischer Ebene: Seit fast 40 Jahren besteht eine offizielle Partnerschaft zwischen der Japanischen Internationalen Schule in Düsseldorf und dem Cecilien-Gymnasium. Dem spannenden Wechselspiel der Gemeinsamkeiten und Unterschiede soll mit der gemeinsamen Ausstellung, die Kunst als Mittel der Kommunikation nutzt, im Stadtmuseum Raum gegeben werden. Im Fokus stehen die Themen: Literatur/Fantasie, Esskultur, Stadt, Architektur und Feste/Traditionen.

Avraham Eilat - Betrachtungen des Victoriaplatzes

20. März - 15. April
Avraham Eilat (geb. 1939) aus Israel war in den vergangenen Jahren sehr oft im Rahmen des Künstleraustausches mit Ein Hod zu Gast in Düsseldorf und hat intensiv im Gastatelier in der Sittarder Straße gearbeitet. Er zählt in Israel zu den bedeutenden zeitgenössischen Künstlern. Zahlreiche seiner Fotoarbeiten beziehen sich auf Düsseldorf. Im Stadtmuseum wird eine Serie über den Victoria/ERGO-Platz zu sehen sein, den Eilat über viele Jahre aus seiner nachbarschaftlichen Position aus der Sittarder Straße beobachtet hat. 

Hannah Hummel, If he looks like a dustman, and he walks like a dustman, he is probably a dustman?, 2016 © Hannah Hummel
Hannah Hummel, If he looks like a dustman, and he walks like a dustman, he is probably a dustman?, 2016 © Hannah Hummel

Hannah Hummel - If he looks like a dustman, and he walks like a dustman, he is probably a dustman?

Laufzeit: 1h50 Feste Startzeiten: 11.00, 13.30, 16.00 Uhr
In der Multimediaarbeit If he looks like a dustman, and he walks like a dustman, he is probably a dustman? von Hannah Hummel steht die visuelle Beschreibung der öffentlich sichtbaren Arbeit zweier Müllwerker im Vordergrund. Sie basiert auf einer monatelangen Begleitung des Teams der Düsseldorfer Entsorgungsgesellschaft Awista. Das Video wurde 2017 mit dem Prix Émergences von la SCAM, le CENTQUATRE-PARIS, ARTE Creative und der Stiftung EDIS in Paris ausgezeichnet. Hannah Hummel studierte bis 2016 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Christopher Williams. 

Abiturklasse des Großvaters von Claudia van Koolwijk, Foto: Claudia van Koolwijk
Abiturklasse des Großvaters von Claudia van Koolwijk, Foto: Claudia van Koolwijk

Claudia van Koolwijk und Inken Boje – „Verwandte und Wahlverwandte“. Fotografie, Video, genähte Zeichnungen und Utensilien der Erinnerung

(09. Januar bis 13. Februar 2019 )

"Ich als mein Vater" – Was assoziieren wir damit? Erinnerungen? Zugehörigkeiten? Familie? Schuld oder Versäumnis? Dankbarkeit und Freude? Ist alles statisch oder sehr variabel? Unsere Erinnerungen sind Gefühle und abhängig von Zeit – Allgemeinbefinden – und unserer Gegenwart – oder sehen wir uns als losgelöstes Individuum (allen Erfahrungen zum Trotz)? Gesellschaft, Landschaft, Erinnerung prägen uns, ohne in unser Bewusstsein vorzudringen.

Eröffnung: 11. Januar 2019

Steinbruch im Neandertal um 1870, Schwarz-Weiß-Foto, Foto: Höltgen
Steinbruch im Neandertal um 1870, Schwarz-Weiß-Foto, Foto: Höltgen

Neander’s Hollow

(28. September bis 18. Dezember)

Anne Chris Bakker und Sabine Bürger
Neander’s Hollow ist eine Kollaboration der Videokünstlerin Sabine Bürger mit dem elektronischen Musiker Anne Chris Bakker. Schauplatz ist der Fundort des Homo Neandertalensis – eine vierhundert Millionen Jahre alte Landschaft, die durch industriellen Kalksteinabbau Mitte des 19. Jahrhunderts nahezu komplett zerstört wurde. Das ursprüngliche Neandertal lebt jedoch in Werken der Düsseldorfer Malerschule weiter: Maler, Dichter und Musiker des 19. Jahrhunderts ließen sich dort von der Natur inspirieren. Im Dialog mit dem audio-visuellen Werk stehen Ansichten der "Neanderhöhle" aus dem Besitz des Stadtmuseums – sowie das vom Max-Planck-Institut sequenzierte Genom des 1856 entdeckten ersten Neandertalers, das dessen enge Verwandtschaft mit dem modernen Menschen bezeugt.

Plakat zur Projektraumausstellung "Recht hast Du"
Plakat zur Projektraumausstellung "Recht hast Du"

„Rechthastdu“! – Freiheit in Kunst und Leben

Kunstprojekt der MAX-Schule zum Thema Kinderrechte mit den Künstlerinnen Ute Sweekhorst, Nicola Pilger, Friederike Zech

(30. November bis 16. Dezember 2018)

Das Stadtmuseum, Berger Allee 2, lädt gemeinsam mit der Max-Schule Düsseldorf, am Freitag 30. November 2018, 15.00 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung „Rechthastdu!“– „Freiheit in Kunst und Leben" ein. Im Rahmen des Kunstprojektes beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Kinderrechte. Sie gestalteten Plakate, Bücher, Masken, einen Film sowie Schuhe und Früchte zum Thema. In Form von Selbstporträts inszenieren sich die Schüler/innen mit Plakaten, Büchern und Masken als Appell an die Menschheit, die Freiheit in Kunst und Leben zu wahren.

Eröffnung: Freitag, den 30 November, 15 Uhr 

Oberbürgermeister Thomas Geisel mit Blick aus dem Fenster des Rathauses, Foto: Rainer Bergner
Oberbürgermeister Thomas Geisel mit Blick aus dem Fenster des Rathauses, Foto: Rainer Bergner

Blick Richtungen - Wie Fenster unsere Blicke lenken

13. April bis 01. Juli
Unter diesem Titel präsentieren die Keyworker- Gruppen: Kreatives Gestalten – Fotografie – Wirtschaft – Lese- und Gesprächsgruppe erstmals ein Gemeinschaftsprojekt und haben das Fenster in das Zentrum ihrer Betrachtung und Arbeit gestellt. Jede Gruppe hat ihre eigenen Ideen zur Realisierung des Themas entwickelt, und so ist eine differenzierte, sich ergänzende Ausgestaltung entstanden.

Mahn- und Gedenkstätte

Museumskoffer

01. bis 25. Februar

Im Rahmen einer Ausstellung in den Projekträumen präsentieren das Stadtmuseum und die Mahn- und Gedenkstätte einen gemeinsamen Museumskoffer zu den Zeichnungen jüdischer Schülerinnen und Schüler der Sammlung Levin. Die von dem Maler Julo Levin (1901 – 1943) zusammengetragene Sammlung von Kinderzeichnungen umfasst rund 1900 Originalarbeiten, die zum überwiegenden Teil aus dem Zeichenunterricht an der Privaten Jüdischen Volksschule in Düsseldorf und vier Berliner jüdischen Schulen stammen, an denen Levin von 1936 - 1941 gearbeitet hat. Anhand ausgewählter Zeichnungen von Schülerinnen und Schülern der jüdischen Volksschule Düsseldorf ermöglichen die in dem Koffer enthaltenen Materialien zu den Biografien der Kinder, der jüdischen Schule und dem historischen Kontext der Entstehungszeit der Zeichnungen unterschiedliche inhaltliche und didaktische Zugänge zu den Erfahrungen jüdischer Kinder und Jugendlicher in Düsseldorf während der NS-Zeit. Gemeinsam mit Originalkinderzeichnungen und Werken Levins wurden die Materialien des Museumskoffers bis zum 25.02.2018 in einer Projektraum-Ausstellung im Stadtmuseum ausgestellt. Die Erarbeitung und Herstellung des Museumskoffers wurde aus Mitteln der Stiftung Monjau/Levin finanziert. 

Auskunft erteilt: Bernd Kreuter, Tel. 0211 - 8996183
Leiter der Sammlungen 20./21. Jahrhundert / der Grafischen Sammlung / des Stadttheoretischen Forums

wasdenkstdu!?, Kunstprojekt der Schülerinnen und Schüler der MAX-Schule Düsseldorf mit den Künstlerinnen Ute Sweekhorst und Nicola Pilger

wasdenkstdu!?

1. – 17. Dezember 2017

Präsentation/Ausstellung des Kunstprojektes wasdenkstdu!?
der Schülerinnen und Schüler der MAX-Schule Düsseldorf zum Thema
"Kinder einer Welt" mit den Künstlerinnen Ute Sweekhorst und Nicola Pilger

  • Zur Eröffnung von wasdenkstdu!?
    Freitag, 1. Dezember 2017 - 15.00 Uhr - Stadtmuseum Raum 119
    laden wir Sie herzlich ein.
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Aktion Berger Allee. Ein bürgerliches Trauerspiel  

06.09. – 26.11.2017.

Ein Aufschrei ging im März 1973 durch die Düsseldorfer Tagespresse: Gerüchte waren laut geworden, die Mannesmannröhren-Werke AG plane an der Berger Allee den Abriss einiger Jugendstilhäuser, um an deren Stelle ein modernes Verwaltungsgebäude zu errichten. Prompt formierte sich die Bürgerinitiative "Rettet unsere Stadt jetzt – Aktion Berger Allee", die mit Flyern, Infoabenden, Bürgerfesten und Unterschriftenaktionen für den Erhalt des Jugendstilensembles und gegen den Verlust von Wohnraum kämpfte. Nach jahrelangem zähen Ringen und einigen überraschenden Wendungen endete "Das Trauerspiel um Mannesmann" – so ein zeitgenössischer Kommentar – für die Bürgerinitiative in der Katastrophe: fünf Jugendstilhäuser wurden im November 1979 abgerissen, der Mannesmann-Neubau im Oktober 1982 eingeweiht.  

Das Stadtmuseum Düsseldorf nimmt dieses wichtige Kapitel der jüngeren Stadtgeschichte in einer Projektraumausstellung umfassend in den Blick. Passend zum Verlauf der Ereignisse und der emotionsgeladenen Sprache in der damaligen Auseinandersetzung ist die Präsentation gleich einem Drama in fünf Akten gestaltet. Der Besucher wird zum Zuschauer, er lernt die Protagonisten des Konflikts kennen und wird durch die Aktion Berger Allee mit wesentlichen gesellschaftlichen Fragen konfrontiert, die auch heute, fast 40 Jahre nach Abbruch der Häuer, nichts an Aktualität eingebüßt haben.   

Eröffnung: Dienstag, den 05. September, 18 Uhr

copyright: Heine-Heinrich-Universität Düsseldorf

Koloniale Verbindungen

Rheinland/Grasland – Deutschland/Kamerun

12.9.-28.9.2017

Eine Ausstellung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in Kooperation mit dem Stadtmuseum Düsseldorf desForschungsprojektes „Koloniale Verbindungen“ der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Université de Dschang

12. September, 18 Uhr     Vernissage im Stadtmuseum

Wohltätigkeit. Brüderlichkeit. Eintracht. B’nai B’rith in Düsseldorf

09.Juli – 28. Juli 2017

B’nai B’rith (hebräisch Söhne des Bundes), Mitte des 19. Jh. in den USA gegründet,  ist heute eine der weltweit größten jüdischen Organisationen. Seine Ziele sind Wohltätigkeit, die Förderung von Bildung und Kultur sowie die Bekämpfung von Rassismus und Antisemitismus.

Nachdem bereits von 1901 – 1937 die Düsseldorf-Loge bestanden hatte, erfolgte 1967 die Gründung der Franz-Rosenzweig-Loge. Anlässlich ihres 50jährigen Jubiläums blickt die Ausstellung Wohltätigkeit. Brüderlichkeit. Eintracht auf Geschichte und Gegenwart von B’nai B‘rith in Düsseldorf. Sie zeigt in Dokumenten, Fotografien und Objekten die Entwicklung der Vereinigung, der namhafte Persönlichkeiten wie Leo Baeck und Paul Spiegel angehörten, und legt Motive und Praxis ihres bürgerschaftlichen Engagements dar.

Eröffnung am 09 Juli um 11.30 Uhr

Stadtmuseum Düsseldorf

Fahrradgerrechte Stadt

17. Juni - 02. Juli

Anlässlich des Grand Départ und des 200. Geburtstages des Fahrrads präsentieren wir in Kooperation mit Stadtwerke Düsseldorf, BDA Düsseldorf, Amt für Verkehrsmanagement, PBSA der Hochschule Düsseldorf und Institut français Düsseldorf eine Ausstellung zum Thema fahrradgerechte Verkehrsplanung sowie der Geschichte des Fahrrads. Die Ausstellung zeigt eine einzigartige Sammlung historischer Fahrräder, Dokumente der Verkehrsplanung wie Pläne, Fotos und Videos, historische Tour de France Plakate sowie Entwürfe der Studierenden der PBSA.

https://twitter.com/Duesseldorf/status/874294297419534337

Das Zweirad - mobil mit Muskelkraft

Die 200-jährige Geschichte des Fahrrades beginnt 1817 mit der revolutionären Erfindung des badischen Tüftlers Karl Drais. Sein Laufrad auf zwei Rädern in einer Linie, später Draisine genannt, machte die Menschen allein durch ihre Muskelkraft mobil. Erst 1861, ein halbes Jahrhundert später, führte Pierre Michaux in Frankreich erste Fahrräder mit Tretkurbel am Vorderrad ein. 1868 entwickelte der elsässische Mechaniker Eugène Meyer in Paris das Hochrad für höhere Geschwindigkeiten. 1879 baute Harry John Lawson ein „Niederrad“, die Vorstufe des heutigen Fahrrads. Mit Fahrradkette und Zahnrädern wurde die Kraft von den Pedalen auf das Hinterrad übertragen. Mit der Industrialisierung verbreitete sich das Fahrrad in großen Mengen. Frauen mussten lange dafür kämpfen, aufs Rad steigen zu dürfen. Die Frauenbewegungen sahen im Radfahren einen Akt der Befreiung. Heute erlebt das Fahrrad einen millionenfachen Boom. Gerade in den Städten ist es eine umweltschonende, gesunde und platzsparende Alternative zum Auto. Das Fahrrad ist vielseitig einsetzbar für Fortbewegung, Sport, Arbeit und Freizeit.

Deutsch-Japanische Beziehung, © Stadtarchiv Landeshauptstadt Düsseldorf, 0-2-0-9647.0007
© Stadtarchiv Landeshauptstadt Düsseldorf, 0-2-0-9647.0007 (Es handelt sich um einen Scan der Seite aus dem "Goldenen Buch" mit den Unterschriften des japanischen Kaiserpaares)

Düsseldorf - Japan. Eine Beziehungsgeschichte

06. - 28. Mai, 11 - 18 Uhr

Das Stadtarchiv Düsseldorf präsentiert in den Räumen des Stadtmuseums einen Überblick über die Stationen der deutsch-japanischen Beziehungen. Dabei werden auch Informationen über die Aktivitäten der Vereine und Institute mit japanischem Kontext in Düsseldorf angeboten.

Mit freundlicher Unterstützung des Amtes für Wirtschaftsförderung und des Japanischen Generalkonsulats Düsseldorf.

Stadtmuseum Düsseldorf

„Und wenn ich sage nach Hause gehen, so meine ich…“

Präsentation der neuen Stadtmarke Düsseldorf in Kooperation mit der Düsseldorfer Marketing GmbH

18. Januar -5. Februar 2017

Eine Stadtmarke gehört vor allem den Bürgerinnen und Bürgern. Deshalb soll sie öffentlich vor- und zur Diskussion gestellt werden, bevor auf politischer Ebene in Sachen Stadtmarke entschieden wird und „man es aus der Zeitung erfährt“.

Aus diesem Grund sieht sich die nach einem Heine-Zitat betitelte Ausstellung als Ausstellungs- und Diskussionsfläche. Die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, zu schauen und direkt mit den Machern Kontakt aufzunehmen. Diese werden für die Dauer der Ausstellung ihr Büro mitten in die Ausstellung verlegen. Die Stadtmarke der Stadt Düsseldorf beruht auf einem stark identitätsbasierten Markenansatz. In ihrer Erarbeitung fanden daher insbesondere historische, soziologische, psychologische und planerische Aspekte der Stadtforschung Berücksichtigung. Im Kontext der Sammlungen des Stadtmuseums wird parallel zur Stadtgeschichte der Prozess der Entwicklung der neuen Stadtmarke Düsseldorf präsentiert.

Frank Schrader, Geschäftsführer Düsseldorf Marketing GmbH
Thorben Meier, Leiter Markenentwicklung Düsseldorf Marketing GmbH
Florian Bünning, Markenentwicklung Düsseldorf Marketing GmbH
Moderation: Dr. Susanne Anna, Direktorin Stadtmuseum

Unter folgendem Link findet man die Inhalte der Ausstellung online: stadtmarkeduesseldorf.de

Hochschule Düsseldorf

Gestalterische Dialoge

08. November bis 08. Januar 2017

Gemeinsam mit dem Fachbereich Design der Peter Behrens School of Arts, Hochschule Düsseldorf, laden wir zur Eröffnung des Projekts „Gestalterische Dialoge“ ein. Neunzehn Studentinnen und Studenten haben sich mit ausgewählten Exponaten des Stadtmuseums befasst und ihren eigenen Zugang erarbeitet. Die kreativen Ergebnisse sind nun mitten in der Sammlungspräsentation des Stadtmuseums bis zum 8. Januar 2017 zu sehen und ermöglichen den Betrachtern neue Sichtweisen auf einzelne Aspekte der Stadt(geschichte). U.a. griff eine Studentin die Aussage „Demokratie ist lustig“ von Joseph Beuys auf und diskutierte sie mit Hilfe von Schildern im öffentlichen Raum. In der dazugehörigen Abteilung der Sammlungspräsentation wird nun u.a. eine Dokumentation über das Konzept und die Umsetzung an die Wand projiziert, während daneben die bei der Aktion eingesetzten Schilder lehnen. Die Professorinnen Elisabeth Holder und Gabi Schillig betonen: „Ein wesentlicher Aspekt war es, die im Dialog mit den Sammlungsobjekten entwickelten Arbeiten in einen räumlichen Bezug zum Vorgefundenen im Museum zu setzen. Erst in der direkten Gegenüberstellung in den Ausstellungsräumen erschließen sich die verschiedenen Bedeutungsebenen des gestalterischen Dialogs und werden auch für die Besucherinnen und Besucher klar ersichtlich.“    

Am Projekt beteiligte Studierende führen jeden ersten Sonntag des Monats um 15:00 Uhr durch die Ausstellung. Während der gesamten Ausstellungsdauer führt das ebenfalls von Studierenden gestaltete Leitsystem zu den Arbeiten, die in den Sammlungsräumen des 19./20. und 21. Jahrhundert verteilt sind.

Internetseite zum Projekt: www.gestalterische-dialoge.de

Stadtmuseum Düsseldorf

Werkschau ACHT/8

Ausstellung der Fotogruppe in den Projekträumen

29. Oktober bis 26. November

Wir laden herzlich zur Ausstellung "Werkschau Acht/8" ein. Die seit 10 Jahren bestehende Fotogruppe "ACHT/8" zeigt im Stadtmuseum ein Spektrum ihrer Arbeiten. Dabei behandeln die verschiedenen Gruppenmitglieder ganz unterschiedliche fotografische Sujets: Eva Lindner hat sich von Romananfängen zu einer Bildserie inspirieren lassen; Anita Muth zeigt Pflanzenfotos in einer neuartigen, faszinierenden Fototechnik; Natalie Wiegand hat Gläser zu beeindruckenden Stilleben komponiert; Anselm Faust begleitete fotografisch das Leben in einer Behindertenwerkstatt und Rainer Bergner zeigt neben einer großformatigen Ansicht des Treppenhauses von Schloß Augustusburg weitere Architekturaufnahmen in Schwarz-Weiß. Die Aufnahmen werden bis zum 27. November im Stadtmuseum präsentiert.

Werkschau ACHT/8

Ausstellung der Fotogruppe in den Projekträumen

Zur Bildergalerie Werkschau ACHT/8

#Gottseidank, ein Projekt der MAX- Schule Düsseldorf ©Konzept, Foto: Ute Sweekhorst

#Gottseidank – „Religionen im Spiegel der Zeit“ - Kunstprojekt zum Thema „Zeit“ der MAX-Schule

02. bis 18. Dezember 2016

Im Rahmen des Kunstprojektes beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Max-Schule mit dem Thema Religionen im Spiegel der Zeit. Sie gestalteten und collagierten Spiegel mit ihren Selbstporträts, die in verschiedene  Zeiträume schauen (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft). Die Kinder reflektieren mit den Spiegeln den Jahreskreis des Christentums im Gestern, Heute und Morgen.

Copyright@Japanische Internationale Schule e.V. in Düsseldorf

 

45 Jahre Japanische Internationale Schule in Düsseldorf - デュッセルドルフ日本人学校

01. Oktober bis 23. Oktober 2016

Seit nunmehr 45 Jahren gibt es in Düsseldorf eine Japanische Schule. Etwa 470 Schülerinnen und Schüler drücken hier gegenwärtig die Schulbank und lernen nach den Vorgaben des Japanischen Kultusministeriums, um nach der Rückkehr in ihr Land ihre schulische Laufbahn problemlos fortsetzen zu können. In der Ausstellung im Oktober stellt sich die Japanische Internationale Schule mit einem repräsentativen Querschnitt der Werke vor, die von den Erst- bis Neuntklässlern vor den Sommerferien im Kunstunterricht erstellt wurden. Mit Collagen, abstrakter Malerei, Keramik und vielen anderen Werken erhält man hier einen eindrucksvollen Einblick in die künstlerischen Vorstellungen von Kindern einer anderen Kultur.

Stadtmuseum Düsseldorf

"MOMENTUM WEHRHAHN REFLEECTED"

EIN PROJEKT IN KOOPERATION MIT DER STADT DÜSSELDORF
15. Juli bis 04. September

Reflection Art Photography ist eine Kunstform des Wiener Fotografen Nik Pichler, die vielschichtige Themen in außergewöhnlichen Bildern darstellt. Spiegelende Flächen in der Archtitektur werden zu Kulissen des Motivs und schaffen eine sichtbar unmögliche Verbindung von verschiedensten Realitäten.

Nach Portraits internationaler Metropolen wie Paris, New York, Los Angeles, Madrid und Wien zeigt er anhand besondere Aufnahmen der neuen Wehrhahn-Linie den öffentlichen Verkehr im Zusammenhang mit seiner Umgebung. Nik Pichler porträtiert ihn mit seiner Kunstform – der Reflection Art Photography – im Kontext von Mensch,Technik, Licht, Kunst, Dynamik und Raum.

Entdecken Sie in „Momentum Wehrhahn Refleected“ wie Nik Pichler, den Alltag und die Kunst anderer Künstlerinnen und Künstler auf besondere Weise interpretiert.

Düsseldorfer Motive 05
Projektraumausstellung der Keyworker, Düsseldorfer Motive, Stadtmuseum Düsseldorf

Düsseldorfer Motive

06. Mai bis 29. Mai 2016

Unsere Keyworker, Bürgerinnen und Bürger im zumeist nachberuflichen Alter, die sich mit Unterstützung des Hauses kulturell und künstlerisch engagieren, haben sich auf vielfältigem Wege mit dem Thema "Düsseldorfer Motive" auseinandergesetzt. Dabei entstanden ist eine Projektraumausstellung, die von einer außergewöhnlichen Lesung am 24. Mai um 16.00 Uhr begleitet wird. Keyworker haben u.a. die Leiterin des ehemaligen Stern Verlages in der Friedrichstraße interviewt und präsentieren neben Gesprächsauszügen auch eine Kurzsatire des Autoren Clemens Stupperich. Die Ausstellung, die am 06. Mai um 15.00 Uhr im Stadtmuseum eröffnet wird, zeigt unsere Landeshauptstadt fotografisch aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln und wird von einer kreativen Installation zum Aspekt der "Fahrradstadt" ergänzt. Im Anschluss wird ein Kurzfilm über Düsseldorf im Jahre 1960 mit dem Titel "DÜSSELDORF – MODISCH HEITER IM WINDE VERSPIELT" vorgestellt.

Mädchenlandschaften 18
Mädchenlandschaften. Ein Projekt des Vereins "Aktion Gemeinwesen und Beratung", Düsseldorf-Bilk, in Kooperation mit dem Stadtmuseum.

Mädchenlandschaften

07. bis 30. April 2016

In Kooperation mit dem Verein Aktion Gemeinwesen und Beratung e.V. lade wir Sie herzlich zur Eröffnung der Ausstellung "Mädchenlandschaften" ein. Das gleichnamige Projekt unterstützt 13 bis 18 jährige Mädchen unterschiedlichster Herkunft in ihrer kulturellen und beruflichen Emanzipation. Im Mittelpunkt stehen dabei historische und gegenwärtige Lebenswirklichkeiten von Frauen aus aller Welt. Zur Projektumsetzung gehörte die intensive Beschäftigung mit Frauenfiguren, -bildern und –lebensläufen über Rollenspiele, Filmabende und Aktionen wie z.B. zum Weltfrauentag. In einem weiteren Schritt entwickelten die 80 Teilnehmerinnen eigene Ideen, werteten Chancen und Grenzen aus und setzten diese in Weiterbildungsstrategien um. Zudem fand ein Austausch mit Referentinnen mit spannenden Migrationsgeschichten statt, die sich erfolgreich in einem bislang männlich dominierten Berufsfeld behaupten. Die Erfahrungen und Ergebnisse wurden von den Mädchen künstlerisch z.B. in Comics und Collagen umgesetzt und zu einer Ausstellung im Stadtmuseum zusammengestellt. Die Ausstellung wurde von Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes NRW, eröffnet.

Beteiligte Schulen:
Hulda-Pankok Gesamtschule, Realschule Luisenstraße, Realschule Florastraße, Freiherr-vom-Stein Realschule