Nördlich Gerresheimer Landstraße

Anlass

Die ehemals als Zentrallager und Logistikstandort genutzte Fläche wird nicht mehr für die gewerbliche Nutzung benötigt. Sie soll entsprechend der hohen Nachfrage nach Wohnbauflächen im Düsseldorfer Stadtgebiet zu einem Wohnquartier umgenutzt und entwickelt werden.

Plangebiet

Das ca. 10,4 ha große Plangebiet liegt am östlichen Rand Unterbachs an der Stadtgrenze Düsseldorfs zur Stadt Erkrath (Kreis Mettmann).

Luftbild mit Umring

Es wird umschlossen von der Gerresheimer Landstraße, der Erkrather Straße, dem Weg „Im Hochfeld“ und etwa der Brorstraße.

Qualitätssicherndes Verfahren

Geplant ist die Errichtung von Geschosswohnungsbau sowie Einfamilienhäusern. Zur Findung einer guten städtebaulichen und freiraumplanerischen Lösung für die Entwicklung der Wohnbebauung hat der Flächeneigentümer und Investor in enger Abstimmung mit der Landeshauptstadt Düsseldorf ein Gutachterverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt. Hierzu wurden fünf Planungsbüros zur Erarbeitung von Entwürfen eingeladen. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt haben ihre Anregungen und Hinweise im Rahmen von drei Öffentlichkeitsveranstaltungen intensiv eingebracht. Zum Abschluss des Verfahrens hat eine Jury den für die Entwicklung des Standorts am besten geeigneten Entwurf ausgewählt. Dieser Entwurf bildet die Grundlage für das Bebauungsplanverfahren, mit dem die planungsrechtliche Grundlage für die Entwicklung des neuen Wohnquartiers geschaffen wird.

Der Entwurf für das neue Wohngebiet knüpft an die bestehenden städtebaulichen Strukturen Unterbachs an und bietet ein robustes und gleichzeitig flexibles Grundgerüst, um unterschiedliche Bautypologien, Wohnformen und Architekturen zu realisieren.

Bebauungsplan

Der Bebauungsplan Nr. 08/002 Nördlich Gerresheimer Landstraße wurde im Normalverfahren aufgestellt. Parallel dazu wurde die Darstellung im Flächennutzungsplan angepasst. Der Bebauungsplan ist seit dem 28.12.2019 rechtsverbindlich.

Entlang der Gerresheimer Landstraße wird eine Bebauung mit Kindertagesstätte und Wohn- und Mischnutzungen entstehen. Im Anschluss daran entwickelt sich streifenförmig die weitere Wohnbebauung mit Geschosswohnungsbau und Reihenhäusern. Zum nördlich angrenzenden Landschaftsraum öffnen sich die geschlossenen Gebäuderiegel zu einer Reihe mit freistehenden Einfamilien- und Doppelhäusern und bilden damit zugleich einen Übergang in die Landschaft.