Unser Monatsprogramm für Februar 2014 (Veranstaltungen)

Theater zweier Zeiten. Das Shakespeare-Theater in Gdansk

Eine Ausstellung der Stiftung Theatrum Gedanese, 21. Februar bis 27. April 2014

In Danzig, der Stadt mit dem größten Hafen im östlichen Europa im 16. und 17. Jahrhundert, wurde 1611 ein Theater im Stil der elisabethanischen Shakespeare-Bühne gebaut, das das erste öffentliche Theater Polens war und für über 100 Jahre das einzige Theater Danzigs blieb. Zwischen 1999 und 2010 wurden bei Grabungsarbeiten die archäologischen Überreste dieses Theaters wiederentdeckt. Es entstand die Idee eines modernen Nachbaus, dessen Funktionalität den Anforderungen des zeitgenössischen Theaters entgegenkommt und dabei die elisabethanische Tradition nicht verleugnet.

Die Ausstellung, die seit 2011 durch Europa reist, lädt den Besucher zu einer doppelten Reise durch Zeit und Raum des Theaters ein. Sie beginnt im Danzig des 17. Jahrhundert und endet in der Zukunft - das neue Theater wird voraussichtlich im Sommer 2014 eröffnet.

"Lass mich ausschlafen!" Gustaf Gründgens: Theater / Leben

Ausstellung aus Anlass des 50. Todestages, 6. Oktober 2013 bis 9. Februar 2014

"Lass mich ausschlafen" sind die letzten Worte des Düsseldorfer Schauspielers, Regisseurs und Theaterleiters Gustaf Gründgens, als er 1963 in Manila stirbt. Der unerwartete Tod erscheint wie Entzug vom Theater, das sein Leben war. Die Studio-Ausstellung im Düsseldorfer Schauspielhaus und im Theatermuseum zeigt seltene Bilder und Ansichten des großen Theatermannes. Sie wird durch ein Rahmenprogramm, das zusammen mit dem Filmmuseum und dem Goethemuseum veranstaltet wird, ergänzt.

Guga Childerns's Theatre: Design - Develop - Build

Ausstellung der Fachhochschule Düsseldorf im Theatermuseum Düsseldorf, 10. September 2013 bis 4. Mai 2014

In Langa, einem der größten und ältesten Townships Südafrikas in der Nähe Kapstadts,entstand in den 1990er-Jahren das Kulturzentrum Guga S'Thebe. Für die Gemeinschaft Langas ist dieser Ort eine einzigartige Chance, Kunst und Kultur sowie einen internationalen Dialog zu erfahren. Gemeinsam mit den späteren Nutzern entwerfen, planen und bauen die Innenarchitekturzeitschrift AIT und Architekturstudenten der Peter Behrens School of Architecture (PBSA) Düsseldorf, der RWTH Aachen und des Georgia Institute of Technology einen multifunktionalen Raum für Tanz und Musik, zum Proben und Aufführen, um die Jugendarbeit zu fördern und auszubauen.

Im Rampenlicht. Eine Zeitreise mit Düsseldorfer Bühnenkünstlern seit dem 16. Jahrhundert

Ausstellung im Theatermuseum aus Anlass des 725. Stadtjubiläums - ab 20. April 2013

Das Theatermuseum zeigt eine Ausstellung zum Theaterleben der Stadt aus dem Blickwinkel des Zuschauers auf die Bühne. Ihm gegenüber steht der Darsteller - der Schauspieler, Sänger, Tänzer - im Rampenlicht. Welche künstlerischen, organisatorischen und technischen Bedingungen, die die Arbeit des Darstellers erst möglich machen, sind zu berücksichtigen und wie haben sie sich verändert?

Namenlose Darsteller stehen am Anfang der Theaterentwicklung auf der Bühne der von Johann Monheim (1509-1564) seit 1545 geleiteten Lateinschule in Düsseldorf. Die Bühnenkünstler des 16. Jahrhunderts sind Angestellte des Hofes. Sänger und Tänzer üben neben der Teilnahme an höfischen Festaufführungen Funktionen als Kirchensänger, Hofbedienstete u.v.a.m. aus. So wie die Übergänge zwischen ihren einzelnen Funktionen fließend sind, stehen auch adlige Laiena als Darsteller auf der Bühne. Als Düsseldorf im 18. Jahrhundert keine Residenzstadt mehr ist, treten reisende Theatertruppen mit Schauspielen, Opern und Balletten auf. Das Theater von Karl Leberecht im 19. Jahrhundert Immermann verzichtet auf Stars zugunsten der Ensembleleistung. 1905 eröffnen Louise Dumont und Gustav Lindemann das private Schauspielhaus Düsseldorf. Aus ihrer Schule gehen unter anderem Paul Henckels, Gustaf Gründgens, Maria Alex und Wolfgang Langhoff hervor und prägen das Düsseldorfer Theaterleben bis weit ins 20. Jahrhundert.

Unsere Veranstaltungen

10.02.2014 Studiobühne im Theatermuseum, 11:00 Uhr
Blauer Montag - Gespräch zu einer aktuellen Inszenierung des Düsseldorfer Schauspielhauses. Eine Veranstaltung des Düsseldorfer Schauspielhauses, der Düsseldorfer Netzwerke und des Theatermuseums. Eintritt frei.
11.02.2014 Operntreff im Theatermuseum, 16:00 Uhr
Der Rosenkavalier von Richard Strauss - Gespräch zu der aktuellen Produktion an der Deutschen Oper am Rhein. Moderation: Wilfried Schmerbach (Deutsche Oper am Rhein. Eine Veranstaltung der Deutschen Oper am Rhein, der Düsseldorfer Netzwerke und des Theatermuseum. Eintritt: Euro 3,-.
14.02.2014 Play It Again im Theatermuseum, 18:30 Uhr
Theaterfotografie-Workshop - Das Theatermuseum bietet auch 2014 diesen Workshop an. Unter der Leitung des Fotografen Jürgen M. Wogirz haben Jugendliche ab 16 Jahren die Möglichkeit, über mehrere Monate hinweg Veranstaltungen des Theatermuseums zu besuchen und dort zu fotografieren. Zum Abschluss gestalten sie mit den eigenen Fotografien eine kleine Ausstellung, die im September während des Play it again Festivals zu sehen sein wird. Einzige Teilnahmevoraussetzung ist der Besitz einer Spiegelreflexkamera.
14.02.2014 Play It Again im Theatermuseum, 19:30 Uhr
Wohnzimmergeschichten 2.0 - Die eine mag Klangschalen, der andere nicht so. Er mag es ruhig, sie nicht. Beide mögen es ordentlich, aber bitte nicht die Ordnung des anderen. Die WG lebt. Arne und Ursula teilen ihre Wohnung seit mittlerweile einem Jahr und haben sich miteinander arrangiert. Doch dann sollen sie auf einmal ihr Wohnzimmer opfern. Für einen dritten Mitbewohner. Und dann wäre da noch das Problem mit dem kaputten Wasserhahn, um den sich keiner kümmern will ... Eine Veranstaltung des Ensemble "Deine Mutter macht Theater". Regie: Maren Zimmermann. Eintritt: Euro 8,-/5,-/3,50 (normal/ermäßigt/Gruppen ab 10 Pers.)
15.02.2014 Studiobühne im Theatermuseum, 19:30 Uhr
Die Impro-Tipp-Show mit Gästen - Eine Impro-Show mit der Phönixallee und Gästen aus ganz NRW! Freuen Sie sich auf eine volle Bühne, Massenszenen und großes Ensemble-Improtheater. Natürlich spielen alle nach den Vorgaben des Publikums - es darf gelacht und gestaunt werden! Eintritt: 10,-/8,-.
15.02.2014 Podium im Theatermuseum, 19:30 Uhr
Dracula - von Bram Stoker. Eine szenische Lesung mit Achim Brock und Heide Reinhold. Bram Stokers "Dracula" aus dem Jahr 1897 ist der berühmteste Vampir der Literaturgeschichte. Der junge Jonathan Harker reist in die Karpaten, um Graf Dracula die Unterlagen für ein in England erworbenes Grundstück zu überbringen. Dabei gerät er in einen Strudel von seltsamen Ereignissen, die im Schloss von Dracula einen schauerlichen Höhepunkt finden und fürchterliche Folgen haben. Eine Veranstaltung des Erzähltheaters Achim Brock. Eintritt: Euro 12,-/9,-. Weitere Informationen
16.02.2014 Kindertheater im Theatermuseum, 15:00 Uhr
Aschenputtel / Rapunzel - nach den Gebrüdern Grimm. Erzähltheater für Kinder ab 5 Jahren. Auf dem fliegenden Teppich der Fantasie geht es in die bunte Märchenwelt der Brüder Grimm. Wir treffen auf ein junges Mädchen, das die Mutter verloren und nun für Stiefmutter und Stiefschwestern schwere Hausarbeit zu verrichten hat. Auch begegnen wir einem jungen, hübschen Mädchen mit sehr langen blonden Haaren, mit deren Hilfe man sogar auf einen Turm klettern kann. Eine Märchenstunde für kleine und große Kinder! Eintritt: Euro 7,-. Weitere Informationen
16.02.2014 Faszination Theater, 15:30 Uhr
Im Rampenlicht: eine Zeitreise mit Bühnenkünstlern seit dem 16. Jahrhundert Führung durch die aktuelle Sonderausstellung. Eintritt: Euro 5,-/3,-.
19.02.2014 Ausstellungseröffnung, 19:00 Uhr
Theater zweier Zeiten. Das Shakespeare-Theater in Gdansk - Studioausstellung. Eintritt frei.
21.-23.02.2014 Studiobühne im Theatermuseum, 19:30 Uhr
Corriger la Fortune - ein Mordschor - Mit Schülern der Dramaschule Düsseldorf. Seit dem tragischen Busunglück, bei dem all ihre Männer ums Leben gekommen sind, ist die Welt der acht Freundinnen aus den Fugen geraten. Jede dieser sehr unterschiedlichen Frauen, die tapfer zusammenhalten und sich regelmäßig zum Singen treffen, versucht den Schicksalschlag auf ihre Weise zu meistern. Ein gemeinsamer Lottogewinn scheint plötzlich Licht ins Dunkel zu bringen und Aussicht auf ein besseres Leben zu bieten. Wären da nicht ... Eintritt: 7,-/5,-.
23.02.2014 Kindertheater im Theatermuseum, 11:30+15.00 Uhr
Tanzen bis die Schwarte kracht - Ein Puppentheaterstück für Kinder ab 3 Jahren. Die kleine Rüsswitha lebt wie alle Schweinchen auf dem Bauernhof. Was niemand ahnt: Ihre ganze Liebe gilt dem Tanz!!! Als eine Talentshow auch in ihrem Dorf Halt macht, ist Rüsswitha nicht mehr zu bremsen! Doch alle machen sich über sie lustig. Mit dieser Figur kann man doch keine Tanzkarriere machen! Ihr ganzer Mut ist dahin, jetzt könnte nur noch eine gute Fee helfen, aber die gibt es ja bloss im Märchen - oder?? Eine Produktion der Puppenbühne Bauchkribbeln. Eintritt: Euro 6,-/5,-.Weitere Informationen
27.02.-03.03.2014 Das Theatermuseum ist über Karneval geschlossen.