Unser Monatsprogramm für Juni 2014 (Veranstaltungen)

Im Rampenlicht. Eine Zeitreise mit Düsseldorfer Bühnenkünstlern seit dem 16. Jahrhundert

Ausstellung im Theatermuseum aus Anlass des 725. Stadtjubiläums - ab 20. April 2013

Das Theatermuseum zeigt eine Ausstellung zum Theaterleben der Stadt aus dem Blickwinkel des Zuschauers auf die Bühne. Ihm gegenüber steht der Darsteller - der Schauspieler, Sänger, Tänzer - im Rampenlicht. Welche künstlerischen, organisatorischen und technischen Bedingungen, die die Arbeit des Darstellers erst möglich machen, sind zu berücksichtigen und wie haben sie sich verändert?

Namenlose Darsteller stehen am Anfang der Theaterentwicklung auf der Bühne der von Johann Monheim (1509-1564) seit 1545 geleiteten Lateinschule in Düsseldorf. Die Bühnenkünstler des 16. Jahrhunderts sind Angestellte des Hofes. Sänger und Tänzer üben neben der Teilnahme an höfischen Festaufführungen Funktionen als Kirchensänger, Hofbedienstete u.v.a.m. aus. So wie die Übergänge zwischen ihren einzelnen Funktionen fließend sind, stehen auch adlige Laiena als Darsteller auf der Bühne. Als Düsseldorf im 18. Jahrhundert keine Residenzstadt mehr ist, treten reisende Theatertruppen mit Schauspielen, Opern und Balletten auf. Das Theater von Karl Leberecht im 19. Jahrhundert Immermann verzichtet auf Stars zugunsten der Ensembleleistung. 1905 eröffnen Louise Dumont und Gustav Lindemann das private Schauspielhaus Düsseldorf. Aus ihrer Schule gehen unter anderem Paul Henckels, Gustaf Gründgens, Maria Alex und Wolfgang Langhoff hervor und prägen das Düsseldorfer Theaterleben bis weit ins 20. Jahrhundert.

Theatermuseum zu Gast im Stadtmuseum

Theater in der Stadt

Ausstellung vom 14. Juni bis 26. Oktober 2014

Was macht eine Stadt zur Theaterstadt? Die Menschen, die Theater machen, und die, die sich für Theter interessieren. Beides gibt es in Düsseldorf seit mehr als vierhundert Jahren. Die Ausstellung führt die Besucher an die "Schauplätze" der Düsseldorfer Theaterentwicklung seit dem Ende des 19. Jahrhunderts, die teilweise noch heute das Stadtbild prägen, aber auch an Orte, die im Krieg zerstört worden sind, oder wie das Düsseldorfer Schauspielhaus am Gustaf-Gründgens-Platz neu gebaut wurden. Am Anfang des 20. Jahrhundertts wird Düsseldorf ein Vorreiter in Bezug auf die Entwicklung des Bühnenbildes. Theaterplakate spiegeln mit ihren grafischen Konzepten Theater- und Weltgeschichte. Gemälde, Zeichnungen und Fotografien erinnern an Theaterleute, die Düsseldorfer und deutsche Theatergeschichte geschrieben haben.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 11:00 bis 18:00 Uhr.

Unsere Veranstaltungen

01.06.2014 Studiobühne im Theatermuseum, 17:00 Uhr
Lollo Rosso Clownerien aus erster Hand nach klassischen Texten & Motiven. Das Team Lollo Rosso hat den gemeinsamen Anspruch, amüsantes Theater mit aktuellen Themen zu verbinden. Serviert und für das Theater angerichtet von Clown Pipo und seinem Dream Team, die keine Kosten oder Mühen gescheut haben, ihrem multikulturellen Publikum einen vergnüglichen, hintergründigen Abendzu schenken. Nicht hinter jeder Clownsmaske waltet sprühender Übermut. Aus komischen Alltagssituationen erwächst Lebensweisheit. So entwickelt sich ein gesellschaftlichkritisches, rebellierend-poetisches Clowntheater. Eintritt: Euro 12,-/8,-
02.06.2014 Studiobühne im Theatermuseum, 11:00 Uhr
Blauer Montag - Gespräch zu einer aktuellen Inszenierung des Düsseldorfer Schauspielhauses. Eine Veranstaltung des Düsseldorfer Schauspielhauses, der Düsseldorfer Netzwerke und des Theatermuseums. Eintritt frei.
03.06.2014 Operntreff im Theatermuseum, 16:00 Uhr
Death in Venice von Benjamin Britten - Gespräch zu der aktuellen Produktion an der Deutschen Oper am Rhein. Moderation: Wilfried Schmerbach (Deutsche Oper am Rhein. Eine Veranstaltung der Deutschen Oper am Rhein, der Düsseldorfer Netzwerke und des Theatermuseum. Eintritt: Euro 3,-.
06.-08.06.2014 Podium im Theatermuseum, 19:30 Uhr
"Melancholey Redet selber" - Ein Tanz-Stück mit Musik, Sprache und Bild mit Soo Jin Yim-Heil (Tanz), Gereon Voß (Musik), José María Guíjarro (Bühnenbild), Heinrich Heil (Text) und Ella Sebastian (Sprecherin). "Vielleicht ist die Wahrheit ein Weib, das Gründe hat ihre Gründe nicht sehen zu lassen." Der Schleier, den Nietzsche der Wahrheit überwirft, mag auch der Melancholey gefallen. In Rätseln redet sie selber und gibt als Muse zu denken auf. Ein Gedicht aus dem Barock von Andreas Tscherning nutzt Soo Jin Yim-Heil, um in ihrem neuen Tanz-Stück in drei Bildern der Gestalt der Melancholie in allegorischen Porträts nachzugehen. Eintritt: Euro 15,-/12,-
12.06.2014 Studiobühne im Theatermuseum, 19:00 Uhr
Spiel - Ritual - Schauspiel: Ein künstlerisch-persönlicher Entwicklungsweg. Lichtbildervortrag von Regisseur Wolfgang Keuter über Schauspielprojekte des TheaterLabor TraumGesicht. Der Verein ist seit 28 Jahren gemeinnützig und unterstützt über verschiedene Bildungsangebote Menschen darin, ihre ursprünglichen Kräfte wieder freizusetzen und diese künstlerisch zu gestalten. Das zentrale Mittel dazu ist das Schauspiel. Regelmäßiger Schauspielunterricht, ein daraus sich bildendes eigenes Ensemble und die eigene Kostüm- und Maskenwerkstatt vereinen Professionalität und Spielfreude. Die Bildungsangebote des Vereins werden seit Jahren in Kooperation mit der Paritätischen Akademie NRW e.V. organisiert und gelten als berufliche Weiterbildung. Eintritt: Euro 10,-/8,50 (Mitglieder Theaterlabor und Freundeskreis Theatermuseum/5,- (Schüler und Studierende). Weitere Informationen
14.06.2014 Reisebilder - Literatur im Hofgarten, 15:00 Uhr
Boat People. Literatur als Geisterschiff. Auch in diesem Jahr nehmen wir Sie an drei Juninachmittagen mit auf Reisen durch Europa und die Welt. Den Anfang macht Hans Christoph Buch, Erzähler, Essayist und Reporter, geboren 1944 in Wetzlar. Das Elend der Vertriebenen und Schiffbrüchigen wurde immer schon in Kunst und Literatur gespiegelt. Sindbads Seereisen aus "Tausendundeine Nacht", die Legende vom fliegenden Holländer bei Heine und Wagner faszinieren ebenso wie Enzensbergers "Untergang der Titanic". Hochzeit, Tod und die Sehnsucht, über das Wasser zu neuen Ufern zu gelangen, liegen eng beieinander. Vom altägyptischen Totenkult bis heute deckt Hans Christoph Buch Querverbindungen und Verästelungen des Motivs vom Geisterschiff auf, spinnt Fäden zwischen Leben und Literatur, zwischen Politik und Poesie, die weit mehr und spannender sind als Seemannsgarn. Eine Veranstaltung von zakk, Heinrich-Heine-Institut, Literaturbüro NRW, Düsseldorfer Schauspielhaus und Theatermuseum Düsseldorf. Eintritt frei. (Die Lesung findet vor dem Theatermuseum statt.)
14.06.2014 Treffpunkt Theatermuseum, 18:00 Uhr
Glamour-Stadtbummel mit Freifrau von Kö
Düsseldorfs selbsternannte, städtisch geprüfte, doch staatlich verkannte Millionärsgattin hat es sich zur Aufgabe gemacht, der Landeshauptstadt in dieser von Dauerbaustellen geprägten Zeit etwas Glamour zu verleihen und gewährt auf ihrem Stadtbummel Einblick in glanzvollere Zeiten. Madame ruft dabei Damen der feinen und weniger feinen Gesellschaft, welche Düsseldorf durch die Jahrhunderte geprägt haben, in Erinnerung - nebst Theaterspielorten und stadtgeschichtlichen Anekdoten werden sowohl Frauen wie Louise Dumont, Anna Maria Luisa de' Medici, Johanna Ey und Lore Lorentz als auch fragwürdigere Karrieremädchen und "Gattinnen" präsentiert. Der Rundgang beginnt freifräulich glamourös mit einem Champagner-Empfang im Petit Trianon im Hofgarten, dem Theatermuseum, und führt dann in güldenen Laufschuhen vorbei an Kö-Bogen-Bauten, Königsallee und durch die Altstadt ... Dauer: ca. 2 Stunden, mit begrenzter Teilnehmerzahl. Preis pro Person: Euro 25,-. Weitere Termine und Informationen auch auf der Homepage von Madame oder bei Facebook.
14.06.2013 Studiobühne im Theatermuseum, 19:30 Uhr
Liebesgeschichten aus 1001 Nacht - "Tausendundeine Nacht", die Textsammlung aus dem frühen Mittelalter, übte als Prototyp orientalischen Erzählens seit ihrer Verbreitung im europäischen Raumim 18. und 19. Jahrhundert eine ungeheure Wirkung auf Literatur und bürgerliche Lesegewohnheiten aus. Die früheren Übertragungen dieses Werks entschärften jedoch seinen Charakter und brachten ihn mit den Kindermärchen der Romantik in Verbindung. Die erotische Seite dieser Geschichten wurde dabei aus naheliegenden Gründen verdrängt. Achim Brock stellt nun gerade diese vernachlässigte Seite in den Vordergrund seines Erzähltheater-Abends. Eine Veranstaltung des Erzähltheaters Achim Brock. Eintritt: Euro 13,-/11,-. Weitere Informationen
15.06.2014 Kindertheater im Theatermuseum, 15:00 Uhr
Zwerg Nase - nach Wilhelm Hauff. Erzähltheater für Kinder ab 5 Jahren. Die kleinen Zuschauer hören die Geschichte eines kleinen Jungen, der seiner Mutter an ihrem Gemüsestand in einer großen Stadt in Deutschland hilft. Eines Tages kommt eine sehr merkwürdige, unheimliche Frau zu diesem Stand und es geschehen plötzlich seltsame Dinge! Der Schauspieler und Erzähler Achim Brock entführt kleine und große Märchenfreunde in die zauberhafte Welt von Wilhelm Hauff. Eintritt: Euro 7,-. Weitere Informationen
15.06.2014 Faszination Theater, 15:30 Uhr
Im Rampenlicht: eine Zeitreise mit Bühnenkünstlern seit dem 16. Jahrhundert Führung durch die aktuelle Sonderausstellung. Eintritt: Euro 5,-/3,-.
17.06.2014 Studiobühne im Theatermuseum, 19:30 Uhr
"als wär's ein Stück von mir ..." - Ein Theaterprojekt zum Thema "100 Jahre Erster Weltkrieg". Was hat der Erste Weltkrieg mit Jugendlichen von heute zu tun? Auf den ersten Blick so gut wie nichts. Vielleicht, dass viele der rund 10 Millionen Soldaten, die vor 100 Jahren in den Schützengräben starben, erst 16 bis 20 Jahre alt waren? Vielleicht, dass sie heute immer noch die gleichen Träume und Sehnsüchte haben wie ihre Altersgenossen damals? Vielleicht, dass damals wie heute alte Menschen die Pläne schmieden, nach denen junge Leute dann sterben dürfen? Alle, die im Ersten Weltkrieg kämpften, sind mittlerweile tot. Jugendliche heute - 100 Jahre später - können niemanden mehr fragen. Aber sie haben Phantasie ... Die jugendlichen Spielerinnen und Spieler von poco*mania entwickeln ihr Bild vom großen Schlachten und gehen dabei theatral wie medial neue und durchaus ungewöhnliche Wege. Regie: Axel Mertens, Miriam Poppke. Eine Produktion der Theatergruppe an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule, Grevenbroich. Eintritt: Euro 8,-/5,-/3,50 (Gruppen ab 10 Pers.)
18.06.2014 Podium im Theatermuseum, 19:30 Uhr
Von den Klassikern bis zu den Zeitgenossen - mit Maria Kisseleva (Gesang), Vitaliy Zholnerovitsch (Klavier) und Svjatoslav Perepeliza (Cello). Mitglieder des Theater Esperanto entführen ihr Publikum in die klangvolle Welt der populären klassischen und zeitgenössischen Musik. Eintritt: Euro 12,-/7,-.
19.+20.06.2014 Studiobühne im Theatermuseum, 18:00 Uhr
Unterdruck - Das Stück wurde durch die Impulz Theaterprojekte bereits im Jahr 2008 uraufgeführt. 2014 kommt es mit seinem brisanten Thema nun erneut auf die Bühne! Es beschäftigt sich in der Inszenierung von Ronnie Wellnitz mit dem Stress und Druck, dem die Jugendlichen ausgesetzt sind. Dabei werden familiäre Situationen genauso beleuchtet wie z.B. Mobbing in der Schule oder die Einflüsse von Computerspielen und des Internets. Eine Produktion von Impulz Theaterprojekte. Eintritt: Euro 8,-/5,-/3,50 (Gruppen ab 10 Pers.)
21.06.2014 Reisebilder - Literatur im Hofgarten, 15:00 Uhr
Gesichter - Familienurlaub auf einer griechischen Insel. Auf der Rückreise wird der Neurologe Gabor Lorenz am Hafen von Patras Zeuge, wie ein junger Mann auf einen Lastwagen springt, um unbemerkt auf die Fähre zu gelangen, mit der auch Lorenz und seine Familie nach Italien übersetzen. Das Bild lässt Lorenz nicht mehr los. Während der Überfahrt sucht er den Mann und wirft eine Tüte mit Lebensmitteln in den Laster, in dem der Fremde sich versteckt. Zu spät fällt ihm ein, dass sich darin auch Postkarten mit seiner Berliner Anschrift befinden. Es dauert eine Woche, bis die erste dieser Karten bei Familie Lorenz ankommt, abgestempelt in Modena. Kurze Zeit später die zweite - mit Münchner Poststempel. Da weiß Lorenz, dass der Flüchtling näher kommt, dass er auf dem Weg zu ihm ist. Ein diffuses Gefühl von Bedrohung schleicht sich in seinen Alltag, das sich als Misstrauen in alle Lebensbereiche frisst. Der Autor Andreas Schäfer, 1969 in Hamburg geboren, hat deutsche und griechische Wurzeln. Er lebt heute als Schriftsteller und Journalist mit seiner Familie in Berlin. Eine Veranstaltung von zakk, Heinrich-Heine-Institut, Literaturbüro NRW, Düsseldorfer Schauspielhaus und Theatermuseum Düsseldorf. Eintritt frei. (Die Lesung findet vor dem Theatermuseum statt.)
21.06.2014 Studiobühne im Theatermuseum, 19:30 Uhr
Mittsommernachtsshow - Den längsten Tag des Jahres sollte man genießen! Zum Beispiel mit guter Unterhaltung, spannenden Geschichten und viel Lachen! Das Improtheater Phonixallee verabschiedet sich mit einer einzigartigen Mittsommernachtsshow in die Sommerpause. Eine Veranstaltung der Phönixallee Düsseldorf. Eintritt: Euro 10,-/8,-.
22.06.2014 Studiobühne im Theatermuseum, 19:00 Uhr
Hotel Marivaux - Liebe, Spiel, Verrat und Zufall. Mit den Mitgliedern der Theater AG der Anne-Frank-Schule Düsseldorf. Im Hotel Marivaux findet ein seltsames Experiment statt. Junge Leute, die isoliert von der Außenwelt aufgezogen wurden, werden erstmals "aufeinander losgelassen". Verliebtheit, Eifersucht, Verwirrung der Gefühle sind die Folge. Vierzehn Menschen treffen aufeinander im Hotel Marivaux. Und die Hotelmanagerin Carise hat alle Hände voll zu tun, zwischen ihnen zu vermitteln, Ratschläge zu erteilen, die erhitzten Gemüter zu beruhigen und zu trösten. Spielleitung: Norbert Ebel, Doro Kurzweil, Eine Produktion der Theater AG der Anne-Frank-Schule Düsseldorf. Eintritt: Euro 3,-/2,-.
26.06.2014 Podium im Theatermuseum, 19:00 Uhr
Richard Wagner und seine Tenöre - Gedanken zum 100. Geburtstag von Wolfgang Windgassen. Vortrag mit Musikbeispielen von Prof. Hans-Peter Lehmann, dem Assistenten von Wieland Wagner, langjährigen Intendant des Opernhauses in Hannover und vielbeschäftigter Regisseur. Eine Veranstaltung des Richard Wagner-Verbandes Düsseldorf e.V. Eintritt: Euro 7,-/Euro 5,- (Mitglieder)/Euro 3,- (Schüler und Studenten).
26.+27.06.2014 Studiobühne im Theatermuseum, 19:30 Uhr
Irrlichter von John Schöllgen. Pomfret Hill in England ist ein verlassener Landsitz, von Wind und Wetter gezeichnet. Architekt Owen Harding soll das baufällige Gebäude inspizieren. Sein Sohn Ernest, ein grüblerischer, melancholischer Eigenbrötler, findet schnell heraus, dass es alles andere als unbewohnt ist. Der Jünger Edgar Allan Poes verliebt sich in Olivia, eine junge Dame in seinem Alter ... wäre sie nicht schon Jahre tot. Doch geistert noch ein weiterer Bewohner durch die dunklen Flure: Eudora Barker. Um diese nicht zur Ruhe kommende Seele rankt sich eine schauderhafte Legende. Eine Produktion von Dead Parrot Theatre, Düsseldorf. Eintritt: Euro 12,-/8,-.
28.06.2014 Reisebilder - Literatur im Hofgarten, 15:00 Uhr
Nie mehr Nacht - Lesung mit Mirko Bonné. Markus Lee reist in den Herbstferien in die Normandie, um für ein Hamburger Kunstmagazin Brücken zu zeichnen, die bei der Landung der Alliierten im Sommer 1944 eine entscheidende Rolle spielten. Lee nimmt seinen fünfzehnjährigen Neffen Jesse mit, dessen bester Freund mit seiner Familie in Nordfrankreich ein verlassenes Strandhotel hütet. Denn während ein dramatisches Kapitel europäischer Geschichte auf unheimliche Weise in ihm auflebt, stellt sich Markus Lee einem Trauma der eigenen Jugend und Abgründen seiner Familie. Der Autor Mirko Bonné lebt in Hamburg, veröffentlichte bisher fünf Romane und fünf Gedichtbände sowie Aufsätze, Reisejournale und Übersetzungen. Eine Veranstaltung von zakk, Heinrich-Heine-Institut, Literaturbüro NRW, Düsseldorfer Schauspielhaus und Theatermuseum Düsseldorf. Eintritt frei. (Die Lesung findet vor dem Theatermuseum statt.)
28.06.2014 Studiobühne im Theatermuseum, 19:30 Uhr
TheaterLabor - Szenen im neuen Blickwinkel
Nicht ganz Improvisation und keine Inszenierung - zwischen zwei Extremen steht das Experiment des TheaterLabor TraumGesicht e.V. Die Mitwirkenden interpretieren in unterschiedlichen Rollen, ein und denselben Text, ein und dieselbe Szene. Sie entwickeln Figuren und Milieus, die in dem Stück so nicht vorkommen. Die Spieler verbinden eigenschöpferisch, aus dem des Augenblicks heraus, Eigentext und Dichtertext, spontane Improvisation und vorgegebene Ausdrucks- und Darstellungsübungen, Momente der Stille und der Übertreibung. Daraus entstehen für Spieler sowie Zuschauer neue Blickwinkel. Regie: Wolfgang Keuter. Maske, Kostüm und Technik: Gianni Sarto. Eintritt: Euro 10,-/8,50 (Mitglieder Theaterlabor und Freundeskreis Theatermuseum/5,- (Schüler und Studierende). Weitere Informationen
29.06.2014 Kindertheater, 11:30 + 15:00 Uhr
Ferien Zuhaus - Ein Puppentheaterstück für Kinder ab 3 Jahren. Sommerzeit - Gute-Laune-Zeit! Von wegen!!! Den Kasper quält langweilige Langeweile. Und das schon ganz lang. Alle seine Freunde, die Oma, sogar sein Hund - ja, alle sind in den Ferien verreist. Nur er ist hier geblieben ... Geht es Euch auch so? Dann besucht doch einfach mal den Kasper! Vielleicht könnt Ihr ja doch gemeinsam einen aufregenden Urlaubstag verbringen ... Eine Produktion der Puppenbühne Bauchkribbeln. Eintritt: Euro 7,-/5,-. Weitere Informationen