Young & Jeck

| Gesundheit Jugend

Die Stadt Düsseldorf unterstützt die erste Jugendparty "Young & Jeck". (v.r.) Gesundheitsdezernent Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, Martin Wilms, 1. Vorsitzender der KG "Düsseldorfer Originale", Venetia Sabine, Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Prinz Martin I. und Josef Hinkel, 1. Vorsitzender des Fördervereins Düsseldorfer Karneval. Foto: Wilfried Meyer

Die erste Karnevalsparty ohne Alkohol für Jugendliche von 12 bis 16 Jahren findet in Düsseldorf am Freitag, 15. Februar, im Schlösser Quartier Bohème/Henkelsaal an der Ratinger Straße 25 statt. Unter dem Motto "Young & Jeck" geht von 16 bis 21.30 Uhr die Post ab.

Organisiert hat die Party die Karnevalsgesellschaft "Düsseldorfer Originale" in enger Zusammenarbeit mit dem Förderverein Düsseldorfer Karneval und weiteren Unterstützern. Oberbürgermeister Thomas Geisel hat die Schirmherrschaft übernommen. Wegen ihres Präventionscharakters unterstützt die Landeshauptstadt Düsseldorf die Party mit einem finanziellen Zuschuss.

Diese Party möchte einer Gruppe, die im Karneval leider ein wenig zu kurz kommt, eine neue Plattform zum gemeinsamen Feiern geben und das unter der klaren Vorgabe "Feiern ohne Stoff und Zoff". Das heißt, es wird auch für die 16-Jährigen keinerlei Alkohol vor Ort geben. Das Programm ist auf die Jugendlichen abgestimmt und wird neben karnevalistischen Elementen - unter anderem mit dem Prinzenpaar, Alt Schuss, Kai & Kai, Pänz en de Bütt - auch DJ und Party beinhalten, sowie als Special Act "Jay OH", Gewinner des Supertalents, der den Jugendlichen ordentlich einheizen wird.

Der Eintrittspreis ist mit acht Euro bewusst niedrig gewählt und beinhaltet dabei schon einen Imbiss und ein Getränk. Eintrittskarten gibt es im "Jecken Lädchen", Marktstraße 6, schräg gegenüber vom Rathaus, sowie online über die "Düsseldorfer Originale" und das "Quartier Bohème". Unterstützer sind unter anderem auch Fortuna Düsseldorf und Suchtpräventionsorganisationen wie "Crosspoint", die vor Ort mit den Jugendlichen spielerisch auf die Gefahren von Alkohol und Drogen hinweisen werden. Dabei werden die Jugendlichen für Ihre Teilnahme Lose erhalten die in einer großen Tombola tolle Gewinne versprechen.

"Es lässt sich nicht vermeiden, dass junge Menschen im Laufe ihres Teenagerlebens mit Alkohol in Berührung kommen. Hier müssen wir - als Gesellschaft aber auch als Stadt und Jugendhilfeträger - Prävention betreiben um zu verhindern, dass Kinder und Jugendliche sich durch Alkoholkonsum in Gefahr begeben oder gar süchtig werden. Statt Abschreckung ist es generell förderlicher, durch Spaß, Miteinander, Kommunikation und Interaktion dafür zu sorgen, dass Kinder und Jugendliche lernen, dass Feiern auch ohne Alkohol Spaß machen kann", sagt Stadtdirektor und Jugenddezernent Burkhard Hintzsche. Und Gesundheitsdezernent Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke ergänzt: "Kinder und Jugendliche sind besonders anfällig für Süchte oder auch den manchmal zu drastischen Konsum von Alkohol. Der Grund liegt darin, dass sie sich sowohl körperlich als auch psychisch und seelisch in der Entwicklung befinden, Dinge ausprobieren wollen und die Folgen nicht immer abschätzen können. Hier setzen die Initiatoren mit ihrer Party an und demonstrieren, dass Prävention auch ohne erhobenen Zeigefinger funktionieren kann."