Fairtrade Town Düsseldorf – Auszeichnung für fairen Handel

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Logo der Kampagne Fairtrade Towns © www.fairtrade-towns.de

Düsseldorf trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Town/Diese Auszeichnung bestätigt, dass fair gehandelte Produkte zum Alltag in Düsseldorf gehören

Düsseldorf trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Town. Diese Auszeichnung von Fairtrade bestätigt, dass fair gehandelte Produkte zum Alltag in Düsseldorf gehören, beim privaten Einkauf, in der Verwaltung und bei vielen Aktionen.

Oberbürgermeister Thomas Geisel freut sich über die Erneuerung des Titels: "Die Auszeichnung ist eine schöne Bestätigung dafür, dass fairer Handel nicht an den Grenzen der Stadt endet. Ich bin stolz, dass Düsseldorf dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns auch weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern."

In Düsseldorf bieten über 50 Einzelhändler, mehr als 150 Super- und Drogeriemärkte und mehr als 60 Gastronomiebetriebe und Kantinen fair gehandelte Produkte an. Im Rathaus wird fair gehandelter Kaffee und Tee getrunken. Düsseldorfer Schulen, Hochschulen und Gemeinden verkaufen fairtrade Produkte als Pausensnack oder für zu Hause. So kann sich jede/jeder Einzelne für faire Arbeitsbedingungen und gegen Kinderarbeit engagieren.

Die neu gegründete Steuerungsgruppe Fairtrade Town will auch künftig den fairen Handel in Düsseldorf fördern und noch bekannter machen. Gemeinsam mit der Stadt und der Lokalen Agenda sind der Handelsverband und die Verbraucherzentrale, Akteure von Schulen (SchokoFair), der Heinrich-Heine-Universität, muslimischen Gemeinden, Engagement Global und der Eine-Welt-Beirat dafür aktiv.

Unter dem Motto: "Empören allein reicht nicht! Hilf mit, dass in Deinem Supermarkt faire Waren angeboten werden" engagiert sich "SchokoFair  – Stoppt Kinderarbeit!" beispielsweise seit acht Jahren bundesweit für fair gehandelte Schokolade und Kinderrechte.

SchokoFair ist ein Projekt von Schülerinnen und Schülern der Maria Montessori Gesamtschule Düsseldorfs. "Uns regt es auf, dass die Süßwarenindustrie trotz Zusagen bisher zu wenig gegen die Kinderarbeit tut", so das Statement der SchokoFair-Projektbeteiligten.

Wo in Düsseldorf fair gehandelte Produkte angeboten werden, ist im Fairtrade-Stadtplan auf der Internetseite der Lokalen Agenda verzeichnet unter:
www.duesseldorf.de/agenda21/projekte/fair-handeln-weltweit/projekt-37.html

Hintergrund Fairtrade:

Düsseldorf ist eine von 525 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. Weitere Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne sind unter www.fairtrade-towns.de veröffentlicht.

Fairtrade Produkte erkennt man am gleichnamigen Siegel. Es wird – wie die Auszeichnung als Fairtrade Town – vom gemeinnützigen Verein TransFair vergeben. Im fairen Handel erhalten die Erzeuger ein verlässliches Einkommen für ihre Produkte, von dem sie und ihre Familien leben können. Der Faire Handel fordert auch die Einhaltung internationaler Umwelt- und Sozialstandards.