Strom und Gas sparen im Haushalt

Energiesparen zahlt sich aus

Strom und Gas sparen im Haushalt

Alle Düsseldorfer Haushalte zusammen verbrauchen im Jahr rund 1.000.000.000 Kilowattstunden Strom und 4.000.000.000 Kilowattstunden Gas. Diese enorme Menge Energie lässt sich mit zum Teil einfachen Tricks verringern. Das hilft in der aktuellen Lage und entlastet sowohl das Klima als auch Ihren Geldbeutel! Auf dieser Seite haben wir die wichtigsten Tipps für Sie zusammengestellt.

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Strom

Strom

Auf die Gefahr hin, dass Sie einen Großteil der folgenden Tipps bereits kennen, möchten wir an dieser Stelle auch die Klassiker noch einmal in Erinnerung rufen.

Die heimlichen heimischen Stromfresser.

Unterhaltung, Information und Kommunikation

Rund 30 Prozent des privaten Stromverbrauchs entfällt auf Fernseher, Spielekonsole, Computer und Co. Aber dafür lassen sich Einsparpotentiale hier besonders einfach erschließen:

  • Nutzen Sie für Deckenfluter, Fernseher, Receiver, Musikanlagen, Drucker, aber auch Kaffeemaschinen abschaltbare Steckdosenleisten oder ziehen Sie nach Gebrauch den Netzstecker. Denn viele dieser Geräte benötigen nicht nur im Normal- und im Stand-by-Betrieb Strom, sondern selbst dann noch, wenn sie vermeintlich ausgeschaltet sind (sogenannter Scheinaus-Betrieb).
  • Lassen Sie Ladegeräte nicht ungenutzt in der Steckdose stecken, denn sie können weiterhin Strom ziehen.
  • Schalten Sie den Monitor aus, wenn Sie Ihre Arbeit am PC unterbrechen. Mit den richtigen Energie-Optionen können Sie den Bildschirm von PC oder Laptop nach einer bestimmten inaktiven Zeit ganz automatisch ausschalten und den Rechner in einen Sparmodus versetzen.
  • Regeln Sie während der Nutzung die Bildschirmhelligkeit auf das notwendige Maß herunter.
  • Schließen Sie nicht benötigte Anwendungen. Das spart sowohl Rechnerleistung als auch Strom.
  • Sammeln Sie Ihre Druck-, Kopier- oder Scanaufträge und schalten Sie die entsprechenden Geräte nur dann ein, wenn diese tatsächlich benutzt werden. Ansonsten können die Stromkosten für lange Stand-by-Phasen höher werden als die Kosten für die kurzen Arbeitseinsätze.
  • Nutzen Sie die Energiespar-Optionen Ihres Internet-Routers, beispielsweise den automatischen Sparmodus. Und schalten Sie den Router mithilfe einer Zeitschaltuhr über Nacht ab, sofern Sie in dieser Zeit auf Ihr Festnetztelefon verzichten können.

 

Lecker essen, mit Köpfchen

Kochen, Backen und Kühlen

  • Benutzen Sie Töpfe und Pfannen mit Deckel.
  • Mit dem Wasserkocher erhitzen Sie Wasser energieeffizienter als auf dem Herd. Bei einer Menge bis 1,5 Litern kann noch nicht einmal ein Induktionsfeld mithalten.
  • Zum Kochen von Kartoffeln und Gemüse reicht es aus, den Topf 1 bis 2 Zentimeter hoch mit Wasser zu befüllen.
  • Verzichten Sie auf das Vorheizen des Backofens und nutzen Sie die Restwärme, indem Sie mehrere Bleche hintereinander backen oder den Ofen schon vor Ablauf der Backzeit ausschalten.
  • Umluft ist um etwa 15 Prozent eneriesparender als Ober- und Unterhitze. Zudem können Sie damit mehrere Bleche gleichzeitig backen.
  • Lassen Sie warme Speisen vollkommen abkühlen, bevor Sie sie in den Kühlschrank stellen.
  • Im unteren Kühlschrankfach ist es am kühlsten, im oberen etwas wärmer. Für das obere Fach reicht eine Temperatur von 7° Celsius völlig aus. Es sei denn, Sie wollen sehr leicht Verderbliches wie zum Beispiel rohes Hackfleisch kühlen. Das gehört ins untere Fach, welches in diesem Fall maximal 2° Celsius aufweisen sollte. Jedes Grad mehr erhöht den Stromverbrauch um 6 Prozent.
  • Überlegen Sie vorher, was Sie aus dem Kühlschrank brauchen und räumen Sie aktuell oder regelmäßig gebrauchte Lebensmittel gut erreichbar ein. Dadurch müssen Sie die Kühlschranktüre nur kurz öffnen, die Kälte bleibt drinnen. Auch ein gut gefüllter Kühlschrank hält die Kälte besser als ein halb leerer.
Laden Sie Ihre Spülmaschine richtig voll.

Waschen, Trocknen, Spülen

  • Füllen Sie Ihre Waschmaschine stets so voll, dass am oberen Trommelrand nur noch etwa eine Hand breit Platz ist.
  • Für Alltagswäsche reicht eine Waschtemperatur von 30° Celsius völlig aus, So genannte Kochwäsche wird bei 60° Celsius hygienisch sauber. Die niedrigeren Temperaturen schonen obendrein das Gewebe.
  • Verzichten Sie auf den Vorwaschgang, dieser ist höchstens bei exterm verschmutzter Wäsche sinnvoll.
  • Falls Sie einen Trockner nutzen, schleudern Sie die Wäsche vorher bei höchstmöglicher Drehzahl.
  • Lassen Sie Wäsche auf der Leine oder einem Ständer trocknen. So sparen Sie pro Wäscheladung etwa 4 Kilowattstunden Strom.
  • Auch in Ihre Spülmaschine passt mehr hinein, als Sie glauben. Achten Sie gleichzeitig darauf, dass jedes Teil vom Wasserstrahl erreicht werden kann.
  • Nutzen Sie das Energiesparprogramm Ihrer Spülmaschine. Der Reinigungsvorgang dauert etwas länger, dafür werden niedrigere Temperaturen benötigt. Im Gegensatz dazu wird im Schnellspülprogramm aufgrund der höheren erforderlichen Temperatur deutlich mehr Strom verbraucht.

Heizenergie

Eine richtig eingestellter Heizkörper spart Energie und Geld

Heizenergie

  • Die optimale Raumtemperatur für Wohnräume liegt bei etwa 20° Celsius, in der Küche bei 18° Celsius und im Schlafzimmer bei 17° Celsius. Eine Erhöhung der Raumtemperatur um 1° Celsius steigert den Energieverbrauch um 6 Prozent.
  • Mit "smarten" Thermostatköpfen können Sie die Heizzeiten und Temperaturen für jeden Heizkörper individuell programmieren und so ganz einfach auf Ihre regelmäßigen An- und Abwesenheitszeiten anpassen. Solche Thermostatköpfe werden über unser Förderprogramm "Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten" auch für Mieterinnen und Mieter bezuschusst und können im Falle eines Umzugs einfach mitgenommen werden.
  • Luftblasen in Heizkörpern verhindern die Wärmezirkulation des Heizwassers. Mit einem Heizungsschlüssel ist selber Entlüften ganz einfach.
  • Nur von Möbeln und Vorhängen frei gehaltene Heizkörper können die Wärme in den Raum abgeben. Auch das Trocknen von Wäsche auf der Heizung verbraucht mehr Heizenergie!
  • Zugige Ritzen an Fenstern können Sie ganz leicht mit einem passenden Fugendichtband abdichten. Auch für die Wohnungstüre gibt es Dichtungsprofile zu kaufen. Deren Einbau verhindert, dass die Wärme ins Treppenhaus entkommt.
  • Rollläden oder Innenjalousien im Winter frühzeitig zu schließen spart ebenfalls Heizenergie.
  • Mehrmals am Tag Stoßlüften und dabei die ganze Wohnung Querlüften verhindert im Gegensatz zur permanenten Kipplüftung das Auskühlen von Wänden, Böden, Decken und Möbeln. Deren Wiederaufheizen verschwendet Energie.

Warmwasser

Auch beim Warmwasser lässt sich einfach sparen

Warmwasser

Warmwasser trägt zu rund 13 Prozent der Energiekosten eines Haushalts bei. Hiervon entfällt der Löwenanteil auf Baden und Duschen.

  • Ersetzen Sie das eine oder andere Wannenbad durch eine Dusche. Je kürzer, umso besser.
  • Nutzen Sie einen Sparduschkopf. Ein solcher ist bereits für 20 Euro oder weniger erhältlich, kann aber bis zu 30 Prozent der Warmwasserkosten sparen. Für Wasserhähne gibt es dem entsprechend so genannte Perlatoren.
  • Stellen Sie den Wasserhahn beim Einseifen, Rasieren und Zähneputzen zu.
  • Stellen Sie Einhebel-Mischarmaturen immer nach Rechts. Das stört zwar die Optik, aber zum Händewaschen genügt in der Regel kaltes Wasser. Und bei zentraler Warmwasserbereitung in Mehrfamilienhäusern sind Sie oft mit Händewaschen fertig, bevor das in Mittelposition eingestellte Warmwasser überhaupt bei Ihnen ankommt.

 

 

Beratung

Beratung

  • Die Energielotsen der Verbraucherzentrale NRW helfen Ihnen dabei, das passende Beratungsangebot zu finden.
  • Auch die Stadtwerke Düsseldorf unterhalten eine kompetente Energieberatung
  • Menschen mit niedrigem Einkommen sowie Bezieherinnen und Bezieher von sozialen Leistungen bietet die Caritas einen kostenlosen Stromsparcheck an.
  • Landeshauptstadt Düsseldorf

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    und Verbraucherschutz

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    Kommunales Klimamanagement

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