Gewinne für Klima und Budget

50 Prozent der erzielten Kosteneinsparungen kommen städtischen Kitas und Schulen zugute. Soweit es sich um nicht-städtische Einrichtungen handelt, müssen Regelungen mit dem jeweiligen Träger verhandelt werden. Das Projektteam im Umweltamt steht den Einrichtungen dabei gerne mit seinem Fachwissen und seinen Erfahrungen zur Verfügung.

Das Verfahren im Detail

Anmeldung für das Programm

Die Teilnahme am "mit ENERGIE gewinnen!"-Programm ist freiwillig. Mitmachen können alle städtischen Kindertagesstätten, Schulen und Berufskollegs. Begleitet werden die Einrichtungen von Umweltamt und Amt für Gebäudemanagement der Stadt Düsseldorf. Interessierte Schulen oder Kindertagesstätten melden sich für die Anmeldung in das "mit ENERGIEgewinnen!"-Programm bitte beim Umweltamt, Telefon 0211 - 8926265.

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Energierundgang und Verantwortliche

Beim Energierundgang wird für die jeweilige Einrichtung der Grundstein für das "mit ENERGIE gewinnen!"-Programm gelegt. Zusammen mit den vom Umweltamt beauftragten Energieberatern werden Einsparmöglichkeiten aufgespürt. Deshalb ist die Anwesenheit des Hausmeisters obligatorisch. Darüber hinaus sollten die Schulleiterin/der Schulleiter sowie Lehrerinnen/Lehrer und/oder Schülerinnen/Schüler teilnehmen. Zu diesem Zeitpunkt sollte ein "Mit Energie gewinnen!"-Verantwortlicher der Einrichtung benannt werden. Dies kann beispielsweise im Rahmen von Energiespar-AGs geschehen, die sogenannte "Energiedetektive" bestimmen.

Berechnung des Bonus für die Schule

Schulen und Kindertagesstätten, die am Energiesparprogramm teilnehmen, lesen möglichst einmal monatlich (mindestens jedoch zu Anfang und Ende eines Einsparjahres) die Strom-, Heizenergie- und Wasserzähler ab und übersenden diese Daten dem Umweltamt. Danach ermittelt das Amt für Gebäudemanagement die Einsparungen, die durch das geänderte Nutzerverhalten erzielt wurden. Der errechnete Bonus wird den Schulen mitgeteilt. Der Berechnungszeitraum beträgt jeweils ein Jahr ab Eintrittsdatum in das "mit ENERGIE gewinnen!"-Programm.

Der Bonus für "mit ENERGIE gewinnen!" orientiert sich in allen Bereichen am jeweiligen Basisverbrauch, der beim Eintritt in das Programm ermittelt wird. Beim Ablesen der Zähler wird der neue Wert also immer mit diesem Basiswert verglichen. So können mit neuen Ideen auch jährlich neue Rekorde aufgestellt werden.

Einsparungen, die sich aus baulichen Veränderungen ergeben, die vom Amt für Gebäudemanagement finanziert wurden, werden nicht als Bonus anerkannt.

Auszahlung der Einsparbeträge

Die Finanzzuwendungen aus "mit ENERGIE gewinnen!"-Programm sollten möglichst umgehend genutzt werden, die Ausgaben des Schulgirokontos überwiegend bis zum Ende des Haushaltsjahres getätigt sein, in dem die Mitteilung über das Einparergebnis an die jeweilige Schule erfolgt ist.

Wenn die Gelder nicht in dem Jahr der Mitteilung über die Einsparung abgerufen werden sollen, ist dem Schulverwaltungsamt bis spätestens Oktober ein schriftlicher Vermerk der Schulleitung über die beabsichtigte Verwendung der Gelder zu übersenden, damit der Bonus auch im nächsten Jahr noch zur Verfügung steht.

Handhabung der Bonusbeträge

Die Bonusbeträge sind in den Schulen so zu verwalten wie andere städtische Etatmittel, die auf Girokonten der Schulen überwiesen werden. Im Klartext bedeutet dies: Es gilt auch hier die "Geschäftsanweisung über die Abwicklung des Zahlungsverkehrs über Girokonten an den Schulen der Landeshauptstadt Düsseldorf" (siehe Benutzerhandbuch für die städtischen Schulen, in jeder Schule vorhanden).

Die Einsparmittel sind daher auf einem gesonderten Unterkonto zu verwalten.

Ausdrücklich gilt zu beachten: Die städtischen Gelder dürfen auf keinen Fall auf Konten von schulischen Fördervereinen oder sonstige private Konten übertragen werden.

Die Abrechnung gegenüber dem Schulverwaltungsamt erfolgt einmal jährlich zum 15. Januar. Dabei wird das Haushaltsjahr, nicht das Schuljahr zugrunde gelegt.

Verwendungszwecke

Die Finanzzuwendungen aus dem "mit ENERGIE gewinnen!"-Programm an den Schulen können für alle Zwecke verwendet werden, die

  • das schulische Management in Bezug auf Umwelt- und Audit-Projekte optimieren
  • zur Verbesserung des schulischen Bildungsangebots allgemein beitragen
  • im direkten Zusammenhang mit dem jeweiligem Projekt und dem "ÖKO-Audit-Programm" stehen.

Die Beschaffung von Lehr- und Unterrichtsmitteln wie Beamern, Fernsehgeräten, Papier oder Werkzeug ist genauso möglich wie der Kauf von sinnvollen Spielgeräten. Aus den Bonus-Beträgen dürfen auch Fortbildungen für Lehrkräfte oder Schülerinnen und Schüler finanziert werden. Die Ausrichtung von Feierlichkeiten zur Projektpräsentation kann ebenso mit den Mitteln abgedeckt, auch die Kosten eines Moderators zur professionellen Hilfe bei schulischen Entscheidungsprozessen.

Bitte beachten: Nur konsumtive Maßnahmen – also der Kauf von Arbeitsmaterialien und ähnlichem – können direkt von den Schulen über das Schulkonto abgewickelt werden. Investitionsmaßnahmen müssen unbedingt mit der Schulverwaltung abgesprochen werden.

Ansparen von Bonusbeträgen

Es ist erlaubt, Etatmittel über einen vorher mit der Stadtverwaltung abgesprochenen Zeitraum oder Betrag zu sparen, um größerer Projekte (zum Beispiel ein Internet-Café, ein "Eine-Welt-Labor", eine Photovoltaik-Anlage) finanzieren zu können. Die jährlich anfallenden Teilbeträge für das vorgesehene Projekt sollten in diesem Fall nicht abgerufen werden, sondern im Einvernehmen mit der Schulverwaltung auf der dortigen Haushaltsstelle angespart werden.

Kontakt

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    Umweltamt

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    Umweltplanung und Klimaschutz

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