Elektromobilität wird in Deutschland auf vielfältige Weise sowohl für gewerbliche als auch für private Nutzer gefördert. Dennoch stagnieren die Zulassungszahlen von E-Fahrzeugen auf niedrigem Niveau. Trotz Kaufprämie (Umweltbonus) und vergleichsweise geringen Wartungs- und Unterhaltungskosten schrecken die hohen Anschaffungskosten private Interessenten ab, während hingegen E-Bikes und Pedelecs mittlerweile einen recht hohen Marktanteil haben.

Noch schwieriger ist die Situation bei den sogenannten leichten Nutzfahrzeugen, weil es nur wenige geeignete Modelle auf dem Markt gibt. Dabei zeigen einige Unternehmen, wie eine Umstellung auch in diesem Bereich gelingen kann:

  • ElektroFahrzeuge Schwaben GmbH EFA-S (Elektromobile Umrüstung von Sprinter-Modellen der Firma UPS)
  • StreetScooter GmbH (Modell StreetScooter Work für die Deutsche Post DHL Group)
  • Mercedes-Benz (Ankündigung, den E-Sprinter im Düsseldorfer Werk zu bauen)

Die weiteren Rahmenbedingungen sind durchaus positiv zu sehen:

  • Auf dem Markt erhältliche E-Fahrzeuge sind mittlerweile für mehr als nur den innerstädtischen Verkehr geeignet.
  • In Zukunft sind noch deutliche Erhöhungen der Reichweiten zu erwarten.
  • Ein immer dichter werdendes Netz von Ladestationen, welches künftig weiter ausgebaut werden muss. Dazu die Errichtung von Schnellladestationen auch an Autohöfen oder Autobahnraststätten für die Überwindung langer Strecken.