Klimafreundliches Konsumieren – die Label

Der blaue Engel

 

Das in Deutschland bekannteste Umweltzeichen ist der blaue Umweltengel, der von der Stiftung Umweltzeichen in Übereinstimmung mit dem Umweltbundesamt vergeben wird. Aufgrund seiner Bekanntheit eignet sich der Engel hervorragend als Erkennungszeichen für umweltfreundliche Produkte. Auf dem Label finden Sie den Hinweis, für welche Eigenschaften das Produkt den blauen Engel erhalten hat. Dieses Label ist seriös und der Verbraucher kann sich auf die Umweltverträglichkeit verlassen.

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Europäisches Umweltzeichen (Umweltblume)

 

Das gemeinschaftliche System zur Vergabe eines Umweltzeichens wurde 1992 eingeführt, um Erzeugnisse und Dienstleistungen mit geringeren Umweltauswirkungen zu fördern. Hersteller, welche die für eine Produktgruppe festgelegten Umweltkriterien erfüllen, können das Umweltzeichen erwerben und ihre Erzeugnisse mit der Umweltblume auszeichnen. Das EU-Umweltzeichen wird gegenwärtig an 26 verschiedene Produktgruppen vergeben, zum Beispiel Haushaltsgeräte, Papiererzeugnisse, Textilien und viele andere. Verknüpft mit der Umweltblume sind das Verbot bestimmter Farbstoffe, Flammenhemmstoffe und Hilfschemikalien, eine verstärkte Kontrolle der Produktionsabwässer und die weitere Vermeidung von giftigen Stoffen.

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Ökopaplus-Siegel für Papier

 

Mit dem Ökopaplus-Siegel wird besonders umweltfreundliches Papier ausgezeichnet. Im Gegensatz zu herkömmlichem Recyclingpapier wird es ohne Druckerfarbenentfernung und Bleiche hergestellt. Die Farbstoffe im Altpapier werden bei der Herstellung so fein verteilt, dass sie nur als allgemeiner Grauton des Papiers erscheinen. Durch diese Art der Herstellung hat original Ökopaplus-Papier eine herausragende Ökobilanz.

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Label Global Organic Textile Standard – GOTS

 

Zertifziert werden mit diesem Label Kleidungsstücke aus Naturfasern wie Baumwolle, Leinen oder Seide. Es erfasst die gesamte textile Kette vom Bio-Anbau über den fairen Handel, den sozialen Hintergrund, die Textilausrüstung bis hin zur Entsorgung. Zertifizierer sind die vier Mitgliedsorganisationen: Internationaler Verband der Naturtextilhersteller e. V. für Deutschland, Soil Association (SA) für England, Organic Trade Association (OTA) für die USA und Japan Organic Cotton Association (JOCA) für Japan.

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Fairer Handel

Fairer Handel ist eine Strategie zur Linderung von Armut und zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung. Folgendes ist mit Fairem Handel verbunden:

  • Zahlung eines fairen Preises: Der Preis soll im Dialog zwischen den Handelspartnern festgelegt werden und unabhängig von den Schwankungen der Weltmarktpreise stets die Produktionskosten decken, die Existenz der Produzenten sichern, eine sozial gerechte und umweltverträgliche Produktion ermöglichen.
  • Sozialverträgliche Arbeitsbedingungen: Das Arbeitsumfeld muss sicher und gesundheitsverträglich sein. Ausbeutung, Kinder- und Sklavenarbeit ist verboten. Die Gewerkschaftsfreiheit muss gegeben sein.
  • Gleichberechtigung von Frauen: Frauen werden immer für ihren Beitrag im Herstellungsprozess angemessen bezahlt und innerhalb ihrer jeweiligen Organisationen gestärkt.
  • Aufbau von Kapazität und Know-how: Fairer Handel soll die Produzenten unabhängiger machen und sie befähigen, sich auf dem Markt zu behaupten.
  • Transparenz und Verantwortung: Fairer Handel bedeutet transparente Geschäftsführung und kommerzielle Beziehungen, um fair und respektvoll mit Handelspartnern umzugehen.
  • Umweltschutz: Ökologische Landwirtschaft wird gefördert.

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    Umweltamt

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    Umweltplanung und Klimaschutz

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