Lärmaktionsplanung in Düsseldorf

Der Lärmaktionsplan soll unerwünschten und gesundheitsschädlichen Umgebungslärm reduzieren, also Belastungen durch Verkehr und Industrie. Dafür müssen die Lärmquellen zunächst erfasst, die Problemlagen analysiert und nach Prioritäten geordnet werden. Die EG-Umgebungslärm-Richtlinie setzt den Rahmen für ein europaweit einheitliches Vorgehen: regelmäßig alle fünf Jahre ist der Umgebungslärm zu ermitteln, zu kartieren und darauf aufbauend unter Mitwirkung der Bevölkerung ein Minderungskonzept zu entwickeln und fortzuschreiben. Dies ist Gegenstand des Lärmaktionsplans.

Der Lärmschutz stellt Großstädte vor Herausforderungen, die nicht kurzfristig gelöst werden können. Deshalb bedarf es einer strategischen Herangehensweise in Form eines kurz-, mittel- und langfristigen Konzepts. Düsseldorf setzt mit dem Masterplan "Reduzierung des Straßenverkehrslärms" seit 2006 kontinuierlich lärmmindernde Überlegungen an hoch belasteten Hauptverkehrsstraßen um. Mit dem ersten Lärmaktionsplan von Juli 2011 wurden Flug-, Eisenbahn- und Industrielärm einbezogen und ruhige Gebiete ausgewiesen. Der Lärmaktionsplan II befasst sich schwerpunktmäßig mit hochbelasteten Straßenabschnitten innenstadtnaher Wohnbereiche.

Die ebenfalls als Umgebungslärm zu betrachteten Geräusche aus Industrie und Gewerbe haben in Düsseldorf eher lokale Auswirkungen und können durch den Vollzug der TA Lärm bewältigt werden. Nachbarschaftslärm (z. B. aus privaten Feiern) sowie Freizeit- und Sportlärm sind nicht Gegenstand des Lärmaktionsplans.

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