Mitwirkung am Lärmaktionsplan III

Die Beteiligung zur Lärmaktionsplanung in Düsseldorf in der Zeit vom 2. bis 29. März 2020 fand folgende Resonanz:

Seitenaufrufe Lärmaktionsplan Düsseldorf:    insgesamt ca. 1.250
Aufrufe des Online-Tools:     874
beantwortete Online-Bögen: 510
parallel zugegangene E-Mails: 13

Anmerkung:
Die Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Lärmaktionsplan wurde überlagert von der Berichterstattung zur Corona-Pandemie. Entsprechend wenig Raum wurde den städtischen Bekanntmachungen und Pressemitteilungen zuteil. Im Vergleich zur Mitwirkung am Lärmaktionsplan II wurde nur etwa ein Viertel der Seitenaufrufe im Internet erreicht. Unter diesen Rahmenbedingungen war die Anzahl der eingegangenen Rückmeldungen aber dennoch erfreulich. Die Resonanz lässt eine belastbare Auswertung zu.

Die Rückmeldungen zum Lärmaktionsplan III haben sich mit folgenden Quellen des Umgebungslärms befasst. Die Beiträge, bei denen mehrere Verursacher benannt wurden, sind unten als Mehrfachbelastungen dargestellt.


Von insgesamt 523 Rückmeldungen entfielen auf die Lärmquellen:

Kfz-Verkehr (Stadtstraßen): 265
davon: Lkw-Verkehr: 31
Autobahnverkehr: 40
Straßenbahnverkehr: 47
DB-Schienenverkehr: 40
Fluglärm: 17
Industrie / Gewerbe: 2
Sonstiger Lärm: 5
Mehrfachbelastungen:
davon:
107
Straßenbahnen und Kfz-Verkehr: 37
Fluglärm und Kfz-Verkehr: 20
DB-Schienenverkehr und Kfz-Verkehr: 12
Autobahnen und Stadtstraßen: 9

Die Beteiligung erstreckte sich verteilt über das ganze Stadtgebiet mit einigen räumlichen Schwerpunkten, die bereits Rückschlüsse auf die angesprochenen Lärmprobleme zulassen. Die Nähe zu Hauptverkehrsstraßen, Straßenbahntrassen, Autobahnen und Eisenbahnstrecken sind signifikant. Bis auf vier Meldungen stammen alle Übrigen aus dem Düsseldorfer Stadtgebiet.

Die Orte, zu denen Rückmeldungen gegeben wurden, sind in der Karte (PDF-Datei 6,4 MB) dargestellt.

Erkennbar sind räumliche Konzentrationen an Orten, wo Bürgerinitiativen besonders aktiv sind, wie an

  • der Ludenberger Straße,
  • der Angermunder Bahntrasse,
  • im Bereich der geplanten U 81 (Danziger Straße),
  • der Kaiserswerther Straße,  
  • der Himmelgeister-/Münchener Straße und
  • der Güterzugstrecke Rath-Eller.

Darüber hinaus sind aber auch weitere räumliche Problemschwerpunkte erkennbar:

  • Brehm-/Lindemannstraße
  • Worringer-/Gerresheimer Straße
  • Fluglärm in Lohausen und Stockum,
  • Heerdter Landstraße, Düsseldorfer Straße,
  • Bilker- und Oberbilker Allee,
  • Münchener Straße (Siedlung Am Scheitenwege, Otto-Hahn-Siedlung) und
  • Unterrath (u.a. A 52).

wobei dies nur eine exemplarische Auflistung darstellt.

Zur Online-Beteiligung gingen beim Umweltamt insgesamt 510 ausgefüllte Fragebögen ein. Die Auswertung der Antworten ist hier dokumentiert.

Allen Anliegen wird nachgegangen, eine ausführliche Auswertung und Dokumentation wird demnächst an dieser Stelle erfolgen.

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