Wochenmärkte, ein buntes Angebot für Düsseldorf

Frisches Obst und Gemüse, frische Blumen am liebsten vom Wochenmarkt vor der Tür

Ob Wochenmärkte oder Bauernmärkte, sie erfreuen sich bei den Düsseldorfern wachsender Beliebtheit. "Wochenmärkte werden von Verbrauchern und Einwohnern wegen der Vielfalt und der Qualität des Angebotes an frischen Lebensmitteln und Blumen geschätzt. Sie bilden einen lebendigen Kontrast zum Angebot der Discounter und Supermärkte", erklärte Verbraucherschutzdezernentin Helga Stulgies.

Dafür, dass auf den Märkten alles reibungslos läuft, sorgen die Mitarbeitenden des Marktmarktmanagements im städtischen Amt für Verbraucherschutz. Denn die Händler benötigen zum Beispiel einen Mindeststandard an Infrastruktur: Elektroanschlüsse für Kühlung und Beleuchtung, Wasseranschluss und eine Fläche, die aus lebensmittelhygienischen Gründen betoniert, asphaltiert oder gepflastert sein muss.

Auch die Anbindung an den ortsansässigen Handel und die damit verbundene Nähe zu den Stadtteilzentren ist bei der Auswahl von Standorten für die Märkte zu berücksichtigen. Zudem werden alle Marktstandorte täglich von einem Mitarbeiter der Marktverwaltung kontrolliert.

Die Kontrolle umfasst Aufbau, Sortiment, Meldung von hygienischen Mängeln, aber auch das Kassieren der Marktentgelte bei so genannten Tageshändlern.

Inzwischen betreibt die Stadt 25 Wochenmärkte. 66 Marktveranstaltungen pro Woche werden angeboten. 158 Händler bieten auf diesen Märkten zu unterschiedlichen Zeiten und wechselnden Markttagen ihre Waren an. Dazu gehören unter anderen 27 Obst- und Gemüsehändler, 16 Blumenhändler, 8 Bäcker, 15 Metzger, 8 Geflügelhändler und 11 Fischhändler. Aber auch Spezialitäten wie eingelegte Peperoni und Oliven, Tiroler Wurst und Käse, chinesische und italienische Speisen werden an einzelnen Ständen angeboten.

"Neben ihrer Rolle als Nahversorger kommt den Wochenmärkten eine hohe Bedeutung als sozialer Treffpunkt und Ort der Kommunikation zu. Die Verbraucherinnen und Verbraucher schätzen den persönlichen Kontakt zum Händler, den Austausch von Informationen und beschauliches, ruhiges Einkaufen.", betonte Helga Stulgies.