Öffentlichkeitsbeteiligung "Umbau Belsenplatz"

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Vom 1. bis 6. Oktober können sich Bürger am Infomobil zur weiteren Planung einbringen

 

Text: Mester, Annika

Ein Infomobil wird am Montag, 1. Oktober, Dienstag, 2. Oktober, Donnerstag, 4. Oktober, und Freitag, 5. Oktober, jeweils von 15 bis 18 Uhr sowie am Samstag, 6. Oktober, von 10 bis 14 Uhr auf dem Belsenplatz stehen. Im Rahmen des barrierefreien Ausbaus der Düsseldorfer Stadtbahnhaltestellen plant die Landeshauptstadt Düsseldorf gemeinsam mit der Rheinbahn den Umbau der Haltestelle Belsenplatz. Nachdem erste Planüberlegungen bereits im Juli der linksrheinischen Bezirksvertretung 4 (Oberkassel, Heerdt, Lörick, Niederkassel) vorgestellt wurden, haben jetzt Bürger die Chance, sich aktiv einzubringen.

"Ich lade die Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich mit ihren Wünschen und Vorstellungen in die Planung einzubringen", so Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke. "Gemeinsam mit der Rheinbahn suchen wir den Dialog mit den Menschen vor Ort."

Am Infomobil nehmen Fachleute des Planungsbüros, der Stadtverwaltung und der Rheinbahn Wünsche und Anregungen aus der Bevölkerung entgegen und stehen für Fragen und Diskussionen rund um die Umgestaltung der Haltestelle Belsenplatz und der Luegallee zur Verfügung.

Erläuterungen zum Projekt:
Der im Düsseldorfer Stadtteil Oberkassel gelegene Belsenplatz ist ein wichtiger Umsteigepunkt für den Öffentlichen Personennahverkehr. Am Belsenplatz treffen zwei Stadtbahntrassen mit verschiedenen Stadtbahnlinien und diverse Buslinien aufeinander. Der Belsenplatz und die angrenzende Luegallee sind als Stadtteilzentrum und Einkaufsstraße des Stadtteiles von großer Bedeutung.

Um die Barrierefreiheit im Öffentlichen Personennahverkehr zu gewährleisten, ist es nötig, alle Bus- und Bahnsteige im Bereich des Belsenplatzes umzubauen. Zu diesem Zweck wurden für die Errichtung von Hochbahnsteigen zur barrierefreien Anbindung der Stadtbahnlinien unterschiedliche Varianten untersucht. Ein Konzept zur Linienführung und Haltestellenorganisation der Buslinien wurde im Vorfeld mit der Rheinbahn erarbeitet und in die Planung der Hochbahnsteige integriert. Darüber hinaus sollte eine Linksabbiegemöglichkeit von der Belsenstraße in die Hansaallee geprüft sowie die derzeit unzureichenden Radverkehrsanlagen verbessert werden.

Mittig über die Luegallee verläuft die Trasse der Stadtbahnlinien U70, U74, U75, U76 und U77, die sich am Belsenplatz in die Belsenstraße und in die Hansaallee verzweigt. Dort befinden sich vier getrennte Bahnsteige, die noch nicht barrierefrei ausgebaut sind. An den Stadtbahnhaltestellen steigen an den Werktagen mehr als 14.000 Fahrgäste ein und aus. Die sechs angrenzenden Bushaltestellen verteilen sich auf Belsenplatz, Belsenstraße, Hansaallee und Quirinstraße. Diese werden an Werktagen nochmal von über 6.000 Fahrgästen genutzt. Für einige Buslinien ist der Belsenplatz Start- und Zielpunkt.

Der Belsenplatz sowie die Luegallee zeichnen sich durch viele Geschäfte aus, sodass viele Fußgänger unterwegs sind. Die Luegallee verbindet die westlich gelegenen Stadtteile mit der Innenstadt. Pro Tag sind dort etwa 15.000 Kraftfahrzeuge unterwegs. Die vorhandenen Radwege genügen nicht den Anforderungen und sind in der Regel zu schmal. Am Belsenplatz sind zurzeit nicht ausreichend Radverkehrsanlagen vorhanden. So verfügt die Hansaallee in beiden Fahrtrichtungen zwar über Radwege auf den Gehwegen, die Luegallee aber nur über einen Radweg in Fahrtrichtung Belsenplatz. Auf der Belsenstraße gibt es keine Radverkehrsanlagen.